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Staatsanwälte in Miami veröffentlichten am Dienstag eine Kopie des Gerichtsbeschlusses, der Weil auf die offizielle Liste der Flüchtigen setzt. Begründung: Dieser habe es versäumt, sich den US- Behörden zu stellen.
Dem UBS-Banker wird vorgeworfen, bis zu 20000 US-Kunden der Schweizer Grossbank bei Steuerhinterziehung behilflich gewesen zu sein.
Im November 2008 hatte das Justizministerium eine Anklageschrift veröffentlicht. Weil und weitere Banker hätten Vermögenswerte von insgesamt 20 Milliarden Dollar (rund 24 Milliarden Franken) vor den amerikanischen Behörden versteckt. Sie sollen den Klienten geholfen haben, per Scheinfirmen, Nummernkonten und verschlüsselten Laptops ihre Vermögen vor der Steuerbehörde IRS zu verheimlichen. (SDA/snx)