
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
play
Zwei der 2000 Feuerwehrmänner, die den Vormarsch der Flammen aufzuhalten versuchen. (AP)
1900 Freuerwehrleute seien im Einsatz, die von Flugzeugen und Helikoptern unterstützt werden, berichtete die Zeitung «San Francisco Chronicle» heute in ihrer Online-Ausgabe.
Der Brand, der auf einer Fläche von mehr als 100 Quadratkilometern wütet, war am gestern Abend spät (Ortszeit) erst zu zehn Prozent unter Kontrolle. «Dieses Feuer brennt in alle Richtungen», sagte ein Feuerwehrsprecher.
Durch Schüsse ausgelöst
«Das macht es für uns so schwierig, es einzudämmen.» Erkenntnissen der Behörden zufolge lösten Schiessübungen den Waldbrand aus. Für diese Woche erwarten Meteorologen heisses und trockenes Wetter, was die Arbeit der Helfer zusätzlich erschwert.
Für Besucher des Nationalparks habe keine Gefahr bestanden, sagte ein Sprecher. Allerdings hätten die Behörden die Stromversorgung unterbrochen, damit Feuerwehrleute in der Nähe der Leitungen keinen elektrischen Schlag abbekommen.
Park bleibt offen
Hotels und Restaurants setzten Generatoren ein. Der Park blieb geöffnet. Das Feuer trifft Yosemite auf dem Höhepunkt der Tourismussaison.
Miese Luft
«Die Leute sind völlig aufgeregt wegen des Feuers», sagte eine Hotelbeschäftigte der Zeitung. «Wir drücken die Daumen, dass es schnell eingedämmt werden kann.» Einige Gäste hätten sich über die schlechte Luftqualität und die Sicht beklagt.
Der Westküstenstaat hatte bereits von Ende Juni an wochenlang unter riesigen Waldbränden zu leiden. Dabei verkohlten bereits Bäume auf einer Fläche von mehr als 3400 Quadratkilometern – dies ist mehr als die Fläche des Kantons Waadt. Zeitweise kämpften 20000 Helfer gegen mehr als 1700 Brände. 100 Häuser wurden zerstört. (SDA/hhs)