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Sarah Palin, die letztjährige Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner, Mehrfachmami und selbsterkorener «Pitbull mit Lippenstift», hat zum Thema Sex vor der Ehe eher konservative Ansichten. Umso unangenehmer, als während des US-Wahlkampfes im letzten Jahr durchsickerte, dass ihre Tochter Bristol (18) von ihrem Schulfreund Levi Jonston (19) schwanger war.
Schnell wurden die beiden Teenager rampensaugerecht auf alle Bühnen im Land gezerrt, wo sie verkrampft lächelnd versicherten, nach dem Schulabschluss zu heiraten und das im Dezember geborene Baby Tripp mit viel Liebe grosszuziehen. Im Hintergrund stand jeweils Mutter Sarah, die den Anschein machte, als platze sie demnächst vor Wut.
Aus dem schönen Plan wird und muss nun doch nichts werden: Bristol und Levi haben sich getrennt. Das Paar habe dies schon vor «längerer Zeit» beschlossen, liess Levi Johnston ausrichten. Ansonsten gibt er sich den Medien gegenüber eher wortkarg. Bristol hingegen nutzt die Medienkanäle ihrer Mutter und schreibt in einer Pressemitteilung, dass ihr «Herz gebrochen» sei.
Bristol will als alleinerziehende Mutter im Herbst das College besuchen, wie sie weiter informiert.
Levi Johnston scheint sich über seine Zukunft hingegen weniger im Klaren zu sein: Er musste eine Elektro-Lehre abbrechen, weil er keinen Schulabschluss vorweisen konnte. (gux)