«Von Unternehmer zu Unternehmer und von Politiker zu Politiker» Trump will mit Schneider-Ammann telefonieren

Der zukünftige Präsident von Amerika Donald Trump hat ein Gespräch mit dem Schweizer Bundespräsidenten Johann Schneider-Ammann angekündet.

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Der zukünftige US-Präsident Donald Trump im amerikanischen Cincinnati. Evan Vucci

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Donald Trump will in den kommenden Tagen etwa eine Viertelstunde lang mit Bundespräsident Johann Schneider-Ammann telefonieren. Ein Gespräch «von Unternehmer zu Unternehmer und von Politiker zu Politiker» wünsche sich der designierte US-Präsident, sagte Schneider-Ammann dem Westschweizer Radio RTS.

Er habe vor, sich mit Trump «über eine offene und liberale Schweiz» zu unterhalten. «Wir Schweizer kämpfen für offene Märkte. Wir hoffen, dass er die Philosophie der Welthandelsorganisation WTO teilt«, heisst es in dem Interview mit Schneider-Ammann, das am Samstag auf der Webseite von RTS erschien.

Der Bundespräsident hatte Trump am 9. November zu dessen Wahlsieg in den US-Präsidentschaftswahlen gratuliert.

Gegenüber der Sonntagspresse hatte Bundesrat Didier Burkhalter am vergangenen Wochenende gesagt, dass die Schweiz seit über einem Jahr Kontakte mit Trump pflege. Er habe die Siegeschancen des New Yorkers immer für intakt gehalten, sagte der Aussenminister im Interview mit der «Schweiz am Sonntag».

«Wir glauben, dass es für die Amerikaner und die Welt nicht gut ist, was in Sachen Wirtschaftsöffnung im Programm von Donald Trumps Team steht. Das sagen wir offen - und auch öffentlich.» Doch es gelte abzuwarten, wie die Realität aussehen werde, so Burkhalter weiter und sprach damit an, dass die teils drastischen Aussagen Trumps relativiert werden könnten. Das Übergangsteam des Republikaners habe stets betont, «man werde die Positionen präzisieren». (SDA)

Publiziert am 03.12.2016 | Aktualisiert am 03.12.2016
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13 Kommentare
  • marc  klauser aus schmitten
    04.12.2016
    Bitte , Herr Amman verschonen sie uns wenigstens dieses Jahr noch und auch die kommende Jahre irgend welche Gespräche mit Staatsmänner uns bis auf das Rückenmark zu quälen. Spassvögel von Politikern haben wir genug im Land.
  • Annemarie   Setz 04.12.2016
    Am Schluss des Gesprächs "von Politiker zu Politiker" wird Trump sagen, der Schweizer Bundespräsident sei ein netter Kerl. Bis sie einander überhaupt verstehen, in welcher Sprache auch immer, vielleicht Bundespräsidenten Französisch, ist die Zeit für ein echtes Gespräch sowieso längst abgelaufen. Schneider -Ammann wird Trump versuchen zu erklären, wo die Schweiz liegt. Und Trump möchte dem Bundespräsidenten wohl erklären was aus seiner Sicht "Demokratie" in den USA sein wird.....
  • Urs  Hagen 04.12.2016
    Wie wenn unsere Bundesräte etwas interessantes zu berichten hätten. Ich würde auf keinen Fall mit einer der Fingerpuppen in Bern telefonieren, da kann ich ja auch irgend wo in der Warteschleife hängen, kommt aufs Gleiche raus.
  • Stefan  Treier aus Effingen
    04.12.2016
    Er soll warten bis nach Neujahr und dann mit Bundespräsidentin Doris Leuthard telefonieren. Das wäre viel besser - auch für die Schweiz.
  • marc  weiss aus riedt
    04.12.2016
    Trump interessiert Ammann herzlich wenig ! Was ich gut verstehen kann ! Was will Persönlichkeit Trump mit so einer Träne schon Diskutieren ?