Vogelgrippe Franzosen töten 1 Million Tiere

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BOURG-EN-BESSE (F) – Nach dem Auftreten der Vogelgrippe in Südostfrankreich ist heute mit der Tötung von fast einer Million Tiere begonnen worden. Wahnsinn: Die Vögel sind selbst gar nicht mit dem Vogelgrippe-Virus befallen!Das Geflügel sei zu einer Last geworden, die aufs Portemonnaie drücke. Die Tiere hätten keinen Marktwert mehr: Das erklärte der Sprecher der Agrargewerkschaft FDSEA, Gérard Mucke. Die Tiere aus dem Département Ain stammen von 140 Züchtern und sind nicht mit dem Vogelgrippe-Erreger infiziert. Der Zusammenhang mit der Vogelgrippe besteht indirekt. In der Region waren im Februar mehrere Fälle von Infektionen mit dem gefährlichen H5N1-Virus aufgetreten, betroffen war auch eine Truthahnfarm.Mucke schätzt, dass das Töten innerhalb vom fünf Wochen abgeschlossen sein sollte. Damit besteht in dieser Region eine Tötungskapazität von rund 28600 Tieren pro Tag. Dieses Keulen soll rund vier Millionen Euro kosten, 6,3 Millionen Franken.Trotzdem: Das lohnt sich offenbar eher, als die Tiere am Leben zu lassen. Zumal Ministerpräsident Dominique de Villepin bereits Subventionen im 2-stelligen Millionenbereich für solcherlei Abschlachterei in Aussicht gestellt hat.Dies waren heute die anderen Meldungen von der Vogelgrippe-Front:Schweiz: Die Vogelgrippe wurde in Feuerthalen im Kanton Zürich bei zwei Enten nachgewiesen, die vergangenen Freitag tot aus dem Rhein geholt worden waren, wie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) mitteilte. Die Zahl der Vogelgrippe-Fälle in der Schweiz stieg damit auf 13. Die beiden neuen Funde wurden im Zentrum bestehender Schutz- und Überwachungszone im Bezirk Andelfingen gemacht, so dass keine neuen Zonen bestimmt werden müssen. Schweizer Geflügelhaltungen wurden bisher von Vogelgrippe verschont. Nordost-Deutschland: Weitere Vogelgrippe-Fälle wurden bei Wildvögeln entdeckt. Aus Mecklenburg-Vorpommern wurden vier, aus Brandenburg drei neue Fälle gemeldet. Laut Krisenstab in Schwerin stieg die Zahl der Fälle in Mecklenburg-Vorpommern auf 160 Wildvögel, drei Katzen und einen Steinmarder. In den von der Vogelgrippe besonders betroffenen Gebieten an der Ostseeküste wurde der Katastrophenfall aber aufgehoben.Schweden: Das H5-Virus wurde in in zwei Wildvögeln nachgewiesen, wobei noch unklar war, ob es um die speziell aggressive Variante H5N1 ging. Kroatien: Als H5N1-positiv entpuppten sich ein Schwan und mehrere Möwen. Publiziert am 14.03.2006 | Aktualisiert am 03.01.2012
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