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Zum Prozessauftakt in Tarragona im Nordosten Spanien gestand der Angeklagte, den einjährigen Jungen aus Wut in die Magengegend geboxt zu haben. Wie er gegenüber dem spanischen Radio sagte, habe das Baby nach der Spielkonsole gegriffen, worauf er das Spiel verloren habe.
Er sei dadurch so ausser sich gewesen sei, dass er darauf mehrere Minuten lang auf den Jungen eingeprügelt habe. Er habe das Kind aber nicht töten wollen. Laut Autopsiebericht verstarb das Kind an inneren Blutungen.
Die Anklage fordert 20 Jahre Haft. Die Verteidigung macht dagegen geltend, dass der 19-jährige nach tagelangem Spielen mit einem Kampfvideo vorübergehend unzurechnungsfähig gewesen sei. Er müsse deshalb freigesprochen werden. Das Paar sei weiter zusammen, hiess es. (SDA)