Videobotschaft aus Mali Vor einem Jahr entführte Baslerin lebt

Die vor einem Jahr in Mali entführte Missionarin Beatrice S. aus Basel lebt noch. Dies soll ein Video beweisen, das vom Terrornetzwerk Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI) ausgestrahlt wurde. Die Schweiz forderte umgehend die Freilassung der Frau.

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Das Video sei am Dienstag verbreitet worden, teilte das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in der Nacht auf Mittwoch mit. Zuvor hatte bereits die SITE Intelligence Group, eine US-Organisation, die sich auf die Überwachung islamistischer Websites spezialisiert, darüber informiert.

Schweiz fordert «bedingungslose Freilassung»

Die Entführte spricht im Video mit dem Datum 31. Dezember 2016 mit schwacher Stimme, das Gesicht eingerahmt von einem schwarzen Kopftuch. Man sei über die jüngste Aufnahme im Bilde. Es sei bereits die dritte dieser Art, nach Veröffentlichungen im Januar und im Juni 2016, schrieb das EDA. «Die Schweiz fordert die bedingungslose Freilassung der entführten Person.»

Die Schweizerin - eine Baslerin - war am 8. Januar 2016 in Timbuktu von Bewaffneten entführt worden. Sie war bereits im April 2012 von Islamisten verschleppt worden. Damals kam sie nach Vermittlung durch die Regierung von Burkina Faso nach neun Tagen frei. Die Islamisten liessen sie offenbar unter der Bedingung frei, dass sie nicht in die Wüstenstadt zurückkehre, um zu missionieren. (sda/gru)

Publiziert am 11.01.2017 | Aktualisiert am 11.01.2017
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13 Kommentare
  • Peter  Antenen aus Witzenhausen
    11.01.2017
    Für gewöhnlich gilt erhöhte Rückfallgefahr für Straftäter. Aber offenbar trifft dies auch auf vermeintlich gute Christen zu. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht meine ich. Da es der Dame in Mali doch so gut gefällt und sie nicht genug davon bekommen kann, verzichtet sie sicher gerne auf die Reiserücktrittsversicherung der Schweiz. Mögen wir ihr den verlängerten Aufenthalt und Gottes Segen gönnen.
  • Sonja  Zwicker 11.01.2017
    Selber Schuld! Es ist schon dumm und ignorant, in einem islamischen Staat zu missionieren! Und dann setzt sie sich nach der Freilassung dieser Gefahr nochmals aus... Wie leichtsinnig diese Person mit ihrem Leben spielte, ist nicht nachvollziehbar!
    Mit den Temperaturen hatte sie bestimmt vor den Entführungen schon zu kämpfen! Trotzdem ist sie freiwillig geblieben. Also hält sie es auch weiterhin aus!
  • Jan  Berger 11.01.2017
    Ein Fundi hat sich anderen Fundis mehrfach in die Hände gespielt, stur, unbeirrbar und einfach nur fanatisch. Man sollte sie unbedingt am Ort ihrer ausdrücklichen Wahl belassen. Und ganz sicher nicht irgendwelches Lösegeld verpulvern für eine, die unheilbare Zwangsfantasien mit sich schleppt.
  • Hans Jakob  Rölli , via Facebook 11.01.2017
    Ist es wirklich sinnvoll ...
    mit einem europäischen, christlichen Glauben
    in fremden Kulturen zu missionieren?
    Für mich ist dies schädlich und verursacht in
    diesen Ländern für Unsicherheit ...
  • Bianca  Schwarz 11.01.2017
    Genauso, wie wir das islamische Missionieren hier nicht wünschen, wünschen sich die Leute in Mali ihr Missionieren nicht. Was soll das eigentlich? Solchen Leuten soll man nicht noch helfen.