Verrückte Gerüchte Ist Trump ein Pakistani?

Donald Trump zweifelte vor Jahren daran, dass Barack Obama in den USA geboren sei. Nun rächt sich das Internet: Gerüchten zufolge soll Trump selbst im Ausland zur Welt gekommen sein. Sein richtiger Name: Dawood.

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Dieses Bild kursiert seit Tagen auf Twitter: Es soll Trump als pakistanisches Kind zeigen. Twitter

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Diese Geschichte entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Donald Trump behauptete jahrelang, US-Präsident Barack Obama sei gar kein gebürtiger Amerikaner, sondern ein ausländischer Muslim. Nun machen Gerüchte die Runde, die auf gleiche Art und Weise Trump angreifen: Der Immobilien-Tycoon soll nämlich in Pakistan geboren worden sein.

Das ist er mit Sicherheit: Klein-Donald 1951 als 5-jähriger Knirps. play
Das ist er mit Sicherheit: Klein-Donald 1951 als 5-jähriger Knirps.
Koranschüler in Nord-Waziristan

Der pakistanische Fernsehsender Neo News berichtet, dass Trump nicht etwa in New York geboren wurde, sondern als Dawood Ibrahim Khan im Shawal-Tal in Nord-Waziristan zur Welt gekommen sei. Der kleine Dawood soll dort seine Kindheit verbracht und eine Koranschule besucht haben. Als seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen seien, habe ein britischer Armeeoffizier den Buben adoptiert.

Der Bericht ist nicht neu: Neo News strahlte ihn bereits im Oktober aus. Doch auch als neu gewählter US-Präsident ist Trump in Pakistan wegen seiner muslimfeindlichen Aussagen alles andere als beliebt.

Trump liebt Pakistan

Ob ernst gemeint oder nicht: Die Tonalität des Berichts in der Sprache Urdu ist nicht satirisch. Der Fernsehsender nannte pakistanische Verwandte und will sogar eine Geburtsurkunde von Dawood Trump gefunden haben.

Trotzdem: Die Geschichte ist offensichtlich kompletter Schwachsinn. Trump wuchs in New York auf als Sohn des bekannten Immobilien-Tycoons Frederick Trump.

Dauer-Twitterer Trump kommentierte die Verschwörungstheorie denn auch nicht. Vor Jahren sagte Trump jedoch in einem Video: «Ich liebe Pakistan. Ich. Liebe. Pakistan.» (pma) 

Publiziert am 16.11.2016 | Aktualisiert am 17.01.2017
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13 Kommentare
  • Ernest  Blanco 16.11.2016
    Hier noch ein gratis Tipp zuhanden der Redaktionsstuben, welche in den vergangen Tagen geradezu ein Trommelfeuer an Stories Richtung Donald Trump losliessen: Die Wähler muss man vor und nicht nach der Wahl überzeugen. Nächste Gelegenheit dazu gibts in 4 Jahren.
  • Adrian  Müller 16.11.2016
    Gestern noch Facebook beschuldigen, dass man wegen den Social Media und Falschmeldungen Trump gewählt hat und selbst als "seriöses" Medium jeden Tag etwas berichten, egal wie dämmlich es sich anhört. Genau wegen dieser Hetzkampagne wurde er Präsident.
  • Ruedi  Voser 16.11.2016
    Schön für die Medien. Gratis jeden Tag eine neue Räuberstory über Trump. Freue mich schon auf morgen.
  • Stefan  Schranz , via Facebook 16.11.2016
    Langsam wird es Langweilig, einfach verdientes Geld für Journalisten, die so einen Bericht abschreiben können. Man sollte mal zuerst abwarten was Trump als Präsident leistet, bevor man sich über ihn Lustig macht. Wenn Trump als Präsident nur halbwegs so erfolgreich ist wie als Geschäftsmann, sieht man wieder wie ihr Journalisten auf den Knien kriechen kommt.
  • Marlies  Hess aus Langenthal
    16.11.2016
    Ja sicher. Er sieht genau so aus wie ein Pakistani. Gibt zwar da die Kalash die so aussehen, werden aber deswegen verfolgt. Flüchten können die nicht, weil sie in den Tälern Rukmu, Mumuret und Biriu im Hindukusch eingeschlossen sind. Kein Durchkommen. AI sind die egal!
    • Susi  Meier aus Zollikerberg
      16.11.2016
      Hindukusch? Kein Durchkommen? Wird da nicht seit Jahren "die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland verteidigt" (Zitat Peter Struck)?