play Tatort Facebook: Kinderschänder knüpften hier Kontakte zu Minderjährigen. (Keystone)

Vergewaltigungsfälle in England: Teenies tappen in Facebook-Falle

LONDON - In England sorgt eine Reihe von Kinds-Vergewaltigungen für Aufsehen. Pädophile suchten sich ihre Opfer gezielt auf Facebook aus.

  • Publiziert: , Aktualisiert:
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Weltweit gehört der Klick zu Facebook zum Alltag von Millionen von Menschen. In Ägypten und Tunesien hatte die Webseite massgeblichen Anteil am erfolgreichen Aufstand der unterdrückten Bevölkerung. Soziale Plattformen im Internet sind für viele ein Segen.

Doch Facebook und Co. haben auch eine dunkle Seite. Sie werden vermehrt auch als Plattform für Sex-Kontakte oder Escort-Services benutzt. Pädophile können hier unbeobachtet mit ahnungslosen Kindern anbandeln.

Polizei vermutet bis zu 50 Vergewaltigungen


Jetzt lässt ein Fall aus England aufhorchen. In der südenglischen Grafschaft Devon sah sich diese Woche die Schulbehörde gezwungen, 16‘000 Warnbriefe an Eltern zu verschicken, wie «The Daily Mail» berichtet. Der Grund: Laufende Polizei-Ermittlungen haben ergeben, dass in der Region in den letzten drei Jahre bis zu 50 Kinder missbraucht oder vergewaltigt wurden.

Bei den Opfern handelte es sich zumeist um Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren. Die Täter suchten sich die Kinder gezielt auf Facebook oder Bebo, einer vor allem bei Jugendlichen beliebten Internet-Plattform, aus. Hier knüpften sie Kontakt. Arrangierten Treffen mit ihren Opfern.

Mit Drogen und Alkohol gefügig gemacht

Aus dem virtuellen Chat wurde dann realer Ernst. Mit Alkohol und Drogen machten sich die Kinderschänder ihre Opfer gefügig, vergewaltigten oder missbrauchten sie. Nach Gesprächen mit rund 20 Betroffenen, hat die Polizei jetzt einen 19-Jährigen festgenommen. Doch die Suche nach weiteren Kinderschändern geht weiter. (rrt)

Alle Kommentare (4)

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    Wo sind bitte schön die Eltern...?
    • 18.02.2011
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    Schaltet doch eindlich dieses Internet ab! Denkt denn niemand an die Kinder?
    • 18.02.2011
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    das Internet ist ein Jungle, besonders networks wie Facebook und Twitter, das zieht die Jungen an wie Sch...... die Fliegen. Es ist daher besonders wichtig fuer die Eltern, zu wissen worin ihre Kinder herumsurfen. Ein Computer gehoert daher nicht unbeaufsichtigt in ein Kinderzimmer und es ist auch keine Menschenrechts-verletzung wenn Eltern wissen wollen mit was oder wem die Kinder am Internet chatten. Manch tragisches Treffen zwischen Teenagern und sexual Predators haette schon verhindert werden koennen wenn die Eltern mehr Aufsicht veruebt haetten.
    • 18.02.2011
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    Sorry, aber früher hat man uns Kindern gesagt Mit Fremden redet man nicht oder nimmt keine Süssigkeiten an....
    Heute müssten halt die Eltern sagen: Wenn du jemanden nicht kennst, dann beantwortest du auch keine Freundschaftsanfrage auf Facebook und Co.
    • 18.02.2011
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