Verdächtige Beziehung: Bill Clinton in Sex-Skandal verstrickt?

WASHINGTON (USA) - Der US-Milliardär Jeffrey Epstein, der Prinz Andrew eine minderjährige Sex-Sklavin vermittelt haben soll, war ein guter Bekannter des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton.

Ex-US-Präsident Bill Clinton bei seiner Rede in Melbourne play
Sex-Täter Jeffrey Epstein hatte zahlreiche Nummern von Bill Clinton gespeichert. Keystone

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Es ist ein übler Sex-Skandal, der derzeit in England und den USA für Schlagzeilen sorgt. Im Zentrum steht der schwerreiche Banker Jeffrey Epstein (61).

Die heute 30-jährige Virginia Roberts behauptet, der Milliardär habe sie von 1999 bis 2002 als «Sexsklavin» gehalten und an Freunde vermittelt – darunter an Prinz Andrew (54), den Bruder des britischen Thronfolgers Prinz Charles!

Nur: Der Blaublüter war nicht der einzige Prominente, mit dem der einschlägig vorbestrafte Epstein enge Kontakte pflegte.

Aus Gerichtsunterlagen aus dem laufenden Prozess in Florida geht hervor, dass Epstein in seiner elektronischen Agenda 21 Telefonnummern oder E-Mail-Adressen des früheren US-Präsidenten Bill Clinton und dessen persönlichen Assistenten, Doug Band, gespeichert hatte.

Zudem, auch das zeigen die Dokumente, war Clinton ein häufiger Fluggast in Epsteins Privatjet. 2005, kurz nachdem der Milliardär verhaftet wurde, weil er eine «erotische Massage» von einer Minderjährigen erhalten hatte, soll Clinton den Kontakt zu Epstein abgebrochen haben.

Pikant allerdings: US-Medien zufolge ist Clinton auch eng befreundet mit Ghislaine Maxwell, der Tochter des verstorbenen britischen Pressemagnaten Robert Maxwell. Die 55-Jährige war 2010 Gast an Chelsea Clintons Hochzeit. Maxwell wird im aktuellen Verfahren beschuldigt, als «Mitverschwörerin» für Epsteins Sex-Ring junge Mädchen beschafft zu haben.

Bill Clinton nahm bislang keine Stellung zu seiner möglichen Verstrickung in den Sex-Skandal.

Prinz Andrew, gegen den die Vorwürfe schwerwiegen, weil es Bilder gibt, die ihn mit der damals 17-jährigen Virginia Roberts zeigen, dementiert bereits alles. Die Vorwürfe gegen ihn seien «kategorisch unwahr». (bau)

Publiziert am 07.01.2015 | Aktualisiert am 08.01.2015
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11 Kommentare
  • Silvia  Geiger aus Santa Fe
    08.01.2015
    Die Republikaner können es einfach nicht verkraften dass "Billy- Jeff" immer noch so beliebt ist. Ganz egal was er als President erreicht oder nicht erreicht hat. Letztes Jahr wurde er als der beliebteste President der letzten 25 Jahren gewählt. Das tut weh……….da muss man halt irgend Etwas finden um ihn zu entwürdigen. Wird nie funktionieren. Er ist und bleibt einer der beliebtesten Präsidenten.
  • Jonas  Bähler aus Gümligen
    08.01.2015
    Ich kann den Billy verstehen, dass er mal mit einem richtigen Weibchen spielen wollte ...
  • Marc  Weber , via Facebook 08.01.2015
    die welt ist verkorkst und verdorben. als ich von der sache hörte musste ich an das buch die tranceFormation Amerikas denken! jeder der ein dickes fell hat und darüber bescheid wissen möchte was unsere herr und frau kollegen in der hohen positionen der politik so treiben! minde control ist nichts neues in den USA
  • Ken   Albiser aus Zürich
    08.01.2015
    Ja sicher...die haben alle Dreck am Stecken! Lets see how deep the rabbit hole goes!? Es gibt inzwischen genügend Beweise wie verstrickt die Regierung, Senatoren, etc. in Sexskandale invoviert sind...leider werden die meisten die so etwas beweisen können gleich eliminiert in Amerika für das haben sie auch den Patriotact erschaffen! Dabei können sie jeden Menschen der gegen die Elite etwas vorbringt von den eigenen Leuten eliminieren.... Ich hoffe die USA bekommt was sie verdient...
  • Fritz  Kehrer 08.01.2015
    Das ist doch eine republikanisch gesteuerte Kampagne gegen die Nomination von Hillary Clinton als demokratische Präsidentschafts-Kandidatin.