Krise in Venezuela Verfahren gegen Präsident Maduro eröffnet

CARACAS (VEN) - Das venezolanische Parlament hat ein Verfahren gegen Präsident Nicolás Maduro eröffnet. Es soll die Verantwortlichkeit des Staatschefs für die politische und wirtschaftliche Krise des Landes erörtert werden.

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Gegen Präsident Nicolás Maduro wurde ein politisches Verfahren eröffnet. Keystone

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Das venezolanische Parlament hat ein politisches Verfahren gegen Präsident Nicolás Maduro eröffnet. Darin soll die Verantwortlichkeit des Staatschefs für die politische und wirtschaftliche Krise des Landes erörtert werden.

Am Donnerstag (Ortszeit) berichteten Vertreter von sozialen Gruppen und Gewerkschaften den Parlamentariern bei einer Anhörung von ihren Erfahrungen.

Auf ihrem Weg zum Kongress wurden mehrere Abgeordnete nach eigenen Angaben von Regierungsanhängern angegriffen. Zudem stellte die Regierung der Volksversammlung den Strom ab.

Proteste im ganzen Land

Am Mittwoch waren im ganzen Land Hunderttausende Menschen auf die Strasse gegangen, um gegen die Blockade des Abwahlreferendums gegen Maduro zu protestieren. Für Freitag rief die Opposition zu einem Generalstreik auf.

Parlamentspräsident Henry Ramos Allup sagte, der Präsident solle am kommenden Dienstag vor den Abgeordneten Stellung zu den Vorwürfen beziehen. Der regierungstreue Abgeordnete Diosdado Cabello kündigte jedoch bereits an, Maduro werde der Vorladung nicht Folge leisten. (SDA)

Publiziert am 28.10.2016 | Aktualisiert am 28.10.2016
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1 Kommentare
  • Divico  Tigurin aus Neuchâtel-Hua-Hin
    28.10.2016
    Aber die intenationalen Genossen auf allen Kontinenten werden dem Beerdiger aller Werte weiterhin die Stange halten als waere in Venezuela nichts geschehen und alles traumhaft ausgewogen.
    Da kann einem Nordkorea sogar sympathisch werden wenn man auf die Machenschaften der linken Politik Venezuelas und das daraus resultierende Resultat der letzten Jahrzehnte schaut.
    Wenn dilettantische Ideologen das Zepter uebernehmen kommt es nie gut zeigt uns die Geschichte.