Veilchen statt Schnäppchen im US-Ausverkauf Querulanten-Schweizerin kassiert rechten Haken

MIAMI (USA) - Eine Schweizer Touristin legte sich in einem Einkaufszentrum in der Nähe von Miami mit der falschen Schuhverkäuferin an.

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Der Ausverkauf im Sawgrass-Mills-Einkaufszentrum in der Nähe von Miami (Florida, USA) endete für eine Touristin in einer Schlägerei.

Auf einem Video, das ein Lokalradio-Moderator auf Twitter veröffentlicht hat, ist gut zu sehen, wie die Situation Schritt für Schritt eskaliert. Eine Touristin – laut dem «Miami Herald» kommt sie aus der Schweiz – will unbedingt einen Laden der Schuhmarke Steve Madden betreten.

Doch Mitarbeiter lassen sie nicht herein. Sie wollen das Geschäft schliessen.

Veilchen statt Schnäppchen im US-Ausverkauf: Schweizerin rastet aus play
Über 350 Shops: Sawgrass-Mills-Einkaufszentrum in Florida.

Die Schweizerin will diese Entscheidung nicht akzeptieren. Sie quetscht sich in die Glastüre. «Machen Sie mir einen Gefallen und weichen Sie bitte zurück», weist der Mitarbeiter die drängelnde Schweizerin an. Sie hört aber nicht auf, so dass er sie mit seinem linken Arm leicht nach hinten schiebt.

«Ich weiss, dass ich im Recht bin!» 

Dann stösst eine weibliche Mitarbeiterin dazu. Mit dem Telefon am Ohr bittet sie die Schweizerin ebenfalls zurückzuweichen.

Die Frau weigert sich. «Können Sie uns erklären, was gerade passiert?», fragt sie. Der Mitarbeiter antwortet: «Ich erkläre es Ihnen, sobald Sie sich von meinen Gesicht entfernen.»

Der Wortwechsel zieht sich ein paar Sekunden hin. «Ich werde die Polizei informieren», sagt der Mitarbeiter. «Das ist mir egal, ich weiss dass ich im Recht bin!», entgegnet die Schweizerin.

Wasser ins Gesicht der Verkäuferin

Dann eskaliert die Situation: Die Schweizerin stupst die weibliche Mitarbeiterin an und schüttet ihr Wasser ins Gesicht.

Doch sie legt sich mit der falschen Schuhverkäuferin an: Die rasende Mitarbeiterin schlägt zuerst über ihren Kollegen hinweg zu – dann drängt sie sich zur Schweizerin vor und verpasst ihr einen rechten Haken ins Gesicht.

Veilchen statt Schnäppchen im US-Ausverkauf: Schweizerin rastet aus play
Autsch – das sitzt.

 

Erst taumelt die Schweizerin in die versammelte Menschenmenge zurück, dann rauscht sie wieder zur Mitarbeiterin hin. Unter dem Gejohle der Zuschauer im Hintergrund tauschen sie noch ein paar letzte Schläge aus.

Dann trennen Mitarbeiter die kämpfenden Frauen und schliessen endlich die Glastüre. «Sind sie verrückt?! Sie haben mich geschlagen!», schreit die aufgebrachte Schweizerin. «Ich werde Sie verklagen!»

Veilchen statt Schnäppchen im US-Ausverkauf: Schweizerin rastet aus play
Zeugen filmten die Szene.

 

Doch dazu kam es nicht. Laut «Miami Herald» gab die Polizei bekannt, dass es sich um leichte Körperverletzung gehandelt und keine der Frauen Anzeige erstattet habe.

Wieso der Schuhladen dicht machen wollte, ist nicht ganz klar. Einerseits heisst es, dass eine Computerpanne der Grund gewesen sei. Andere behaupten, dass die Mitarbeiter den Laden wegen der Ausverkaufs-Unordnung kurzweilig schliessen wollten. (vac)

Publiziert am 30.12.2016 | Aktualisiert am 15.01.2017
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41 Kommentare
  • Melissa  Baumann 31.12.2016
    Es ist an der Zeit, da alles reden nichts bringt, dass viele Menschen, egal in welchem Land, wieder die Schulbank sitzen sollten, um benimm dich Regeln zu lernen. Anstand gibt es auch bei uns nicht, jeder will der Erste sein der hinein geht, aber auch der Erste sein der wieder hinaus geht, das bezieht sich auf den Zug, Lift, an der Kasse usw. Manieren heute sind wörtlich den WC hinunter gespült worden, da jede Generation der nächsten Generation keine Anstands Werte mehr mitgibt!
  • Michael  Rudolf 31.12.2016
    Das Lokalradio sagt, es handle sich um eine Touristin aus der Schweiz. Der Bericht schreibt daher 7x Schweizerin.
    Bekannterweise können die Amis kaum zwischen Schweden und Schweiz unterscheiden, werden sehen ob es tatsächlich eine Schweizerin war.
    Und auf diesen ungesicherten Informationen verreissen die Kommentare die Schweizer Touristen generell. So spielt der Sensationsjournalismus.
    • Michael  Rudolf 31.12.2016
      Einmal mehr sieht man, dass die likes/dislikes manipuliert werden. Vergleichen Sie die Anzahl mit viel früher geposteten Kommentaren.
  • Sandra  Meier 31.12.2016
    In den amerikanischen Medien wird die "Dame" namentlich genannt - nun hat sie ihre 15 minutes of fame :-)
  • Rudi  Steiger aus orlando
    31.12.2016
    Jedes Jahr zum Jahresende hier in Florida: sich mies benehmende Schweizer mit 2 leeren Koffern hierher kommend um von den Year-end Discounts zu profitieren. Schuhe, Keider, Jeans, Sneakers bis zum geht-nicht-mehr einkauften, zollfrei in die Schweiz schmuggeln. Die Tricks: Schuhsohlen aufrauhen, Kravatten in "schmutzige" Socken, Kleider aufrollen, Handtaschen mit Lidschatten verflecken,etc. somit wirkt für den Zoll alles "gebraucht" und wird durchgelassen. Betrüger der eigenen Heimat. Pfui!!!
  • Alexander  Schmieden aus Muri
    30.12.2016
    Geil !!!
    Wer Wind sät, wird Sturm ernten.
    Das die Verkäuferin "durch gezogen" hat, ist heftig, aber nachvollziehbar.
    Es soll ihr eine Lehre sein.