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Tragischer kann ein Angelausflug kaum enden: Osvaldo Pintos fährt in der argentinischen Provinz Formosa mit seinen zwei Teenager-Söhnen und der kleinen Tochter zum Angeln. Als die Angelschnur irgendwo im 15 Meter tiefen Flussbecken des Rio Paraguay stecken bleibt, verliert der Vater das Gleichgewicht und fällt ins Wasser, wie die Zeitung «La Mañana» berichtet. Weil er sich selber in der Schnur verheddert, verliert Pintos den Kampf gegen die Strömung und verschwindet im Wasser.
Als er sieht, dass sein Vater in Nöten steckt, versucht sein ältester Sohn (14), ihn zu retten. Doch für den Teenager ist der Strom erst recht zu stark und bald schreit er um Hilfe. Weit und breit sind keine anderen Fischer. Der kleine Sohn (12) und die Tochter (10) können nicht mit anschauen, wie Papa und der grosse Bruder sterben: Todesmutig und verzweifelt springen sie in den Rio Paraguay und versuchen, zum Bruder vorzudringen.
Der Fluss verschlingt auch sie. Osvaldo Pintos und seine Sprösslinge sind tot. Ein anderer Angler, der die Schreie von weitem gehört hat, findet nur noch vier Paar Schuhe und ein Motorrad. Stunden später zieht die Polizei die Leiche des Papas und der Söhne aus dem Wasser. Die Hand des Büroangestellten ist noch in die Schnur verwickelt. Auch den leblosen Körper des Töchterchens können die Behörden ausmachen, doch als sie ihn ans Ufer bringen wollen, fällt er wieder in den Fluss und taucht unter.
Als die Polizei Mutter Pintos die schreckliche Nachricht überbringt, bricht sie zusammen. Sie liegt nun im Spital. Und muss damit fertig werden, dass sie auf einen Schlag ihre ganze Familie verloren hat.