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«Eine arge Sache.» Der Bürgermeister von Bach, Albert Wolf, hat Mitleid mit Daniel Vasella. «Was der gerade alles mitmachen muss!» Das sieht der Novartis-Chef zwei Tage nach dem Brandanschlag auf sein Jagd- und Ferienhaus offenbar ähnlich: Er will das zerstörte Haus verkaufen. Ein geplantes zweites Ferienhaus im Tirol soll erst gar nicht gebaut werden.
Das bestätigt der Novartis-Pressesprecher Michael Schiendorfer gegenüber «TT.com»: «Herr Vasella wird aufgrund des Brandanschlages sein Ferienhaus in Tirol aufgeben. Er wird alles verkaufen und zieht sich aus Tirol zurück.»
Der Brandschlag mitten im Dorf hat vor zwei Tagen viele in der kleinen Gemeinde Bach aufgescheucht.
Doch jetzt, wo die Polizei militante Tierschützer als Brandstifter vermutet, ist man auch etwas erleichtert. «Es wäre nicht auszudenken, wenn der Zünzler im Ort sässe», so Bürgermeister Wolf.
Polizei tappt immer noch im Dunklen
Die Tiroler Polizei hat jetzt erste Zeugen befragt. Konkrete Erkenntisse liegen allerdings noch nicht vor, sagte Walter Pupp, Leiter des Tiroler Kriminalamtes. Bereits aufgenommen hat die Tiroler Landespolizei eine Spur, die zur militanten Tierschutzorganisation SHAC führt.
Auch die Kantonspolizei Graubünden, die im Falle der Schändung des Grabes von Vasellas Eltern ermittelt, steht noch ohne handfeste Erkenntnisse da. «Auch die gestohlene Urne der Mutter haben wir noch nicht wieder», sagte Polizeisprecher Daniel Zinsli.
(SDA/gux)
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Geschockt: Novartis-Chef Daniel Vasella inspizierte am Montag den Schaden am Haus. (Zoom-Tirol)