Zehn Mal mehr Anfragen auf Google: Amis planen Flucht vor Trump

MOUNTAIN VIEW (USA) - Nachdem Donald Trump am Super Tuesday gewonnen hat, suchten ungewöhnlich viele Amerikaner auf Google nach Auswanderungsmöglichkeiten.

Goodbye America: Die Erfolge von Donald Trump am «Super Tuesday» lassen offenbar vermehrt US-Bürger ans Auswandern denken. play
Goodbye America: Die Erfolge von Donald Trump am «Super Tuesday» lassen offenbar vermehrt US-Bürger ans Auswandern denken. KEYSTONE/AP/ANDREW HARNIK

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Markanter Anstieg: «How to move to Canada» trendete nach dem Trump-Sieg. play
Markanter Anstieg: «How to move to Canada» trendete nach dem Trump-Sieg. www.google.ch/trends/

Die Resultate des Super Tuesday verleiten viele Amerikaner dazu, sich Gedanken über das Auswandern zu machen. Vor allem Kanada stand hoch im Kurs. Die Anzahl der Anfragen nach Optionen zur Emmigration (How to move to Canada) stieg bis Mitternacht um 1150 Prozent zum Normalniveau. Die meisten Suchanfragen kamen dabei aus dem Bundesstaat Massachusetts, wo Trump sich beinahe die Hälfte der Stimmen unter den Republikanern sichern konnte, berichtete das Nachrichtenportal «Mashable».

Kanadische Immigrations-Website war überlastet

Auf der Website der kanadischen Regierung erschien etwa zur gleichen Zeit ein Hinweis, der auf Verzögerungen bei der Nutzung der Homepage aufmerksam machte. Ob das mit dem exorbitanten Anstieg der Suchanfragen zusammenhängt, ist laut «Mashable» nicht klar. Dafür spricht aber, dass die Fehlermeldung zumindest den ganzen Februar über nicht zu sehen war.

Cape Breton bezeichnet sich als «Land of the Flee» - als Land der Geflüchteten. play
Cape Breton bezeichnet sich als «Lanf of the Flee» - als Land der Geflüchteten. cbiftrumpwins.com

Für ein Angebot der kanadischen Insel Cape Breton, die unter Bevölkerungsschwund leidet und auch deshalb um Trump-Flüchtlinge wirbt, interessierten sich schon vor dem «Super Tuesday» deutlich mehr als 100'000 Amerikaner.

Und auch die amerikanische Reisesuchmaschine nutzt die Trump-Angst gewisser Amis für einen Marketing-Stunt. Wer ihren Tweet weiterverbreitet hat die Chance, ein Flugticket nach Kanada zu gewinnen. One way, versteht sich. (SDA/kra)

 

Publiziert am 03.03.2016 | Aktualisiert am 11.03.2016
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39 Kommentare
  • RONALD  SCHMID aus MIAMI
    03.03.2016
    Die verlogenen Medien & Presse traeumen weiter, dass sie tatsaechlich den Trump Waehler beeinflussen koennen.
  • Somboon  Saleoff aus Koh Samui Suratani
    03.03.2016
    Was soll eigentlich dieses riesengrosse Tamtam und diese "Amerika-Mania" jedes Mal bei diesen US-Wahlen in unserer Schweizer Medienlandschaft?
    Wir können hier Null und Nichts beeinflussen, interessieren kann ein solch primitives Affentheater hier sowieso keine "Normalen Menschen".
    Das ist höchstens überflüssiger Nonsens und abstruser Zeitvertreib für unsere Classpolitik welche an der Schweiz vorbei politisiert.
  • Andy  Honegger 03.03.2016
    ... und wenn die SVP nicht endlich regelmässiger in die Schranken gewiesen wird (Danke liebe Schweizerinnen für das DSI-Nein) wandere ich auch aus.
  • Ernst  Ruetimann aus Trang
    03.03.2016
    Ob Trump oder die Clinton ; ist gehupft wie gesprungen - pflegte mein Vater selig zu sagen .-
    Ist die Clinton im Weissen Haus , weiss man nicht , was der Trump als Praesident alles angestellt haette ; handkehrum kann niemand sagen wie die Clinon regiert haette ist der Trump am Ruder .-
  • Giachem  Casutt 03.03.2016
    Warum haben alle Angst vor diesem Pausenclown? Der wird zu gegeb ener Zeit schon noch gestutz und muss sich eine neue Perücke kaufen.