«Was ist Aleppo?» US-Präsidentschaftskandidat blamiert sich im TV

WASHINGTON - Gary Johnson (63), der Kandidat der Libertären Partei, hat in einem Fernsehinterview bewiesen, dass er in Sachen Aussenpolitk nicht sattelfest ist.

Was ist Aleppo? US-Präsidentschaftskandidat blamiert sich im TV play
Auf diesen Patzer hätte er gerne verzichtet: Gary Johnson (63). AP Photo/Scott Morgan

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Im US-Wahlkampf hat sich der Kandidat der Libertären Partei, Gary Johnson, mit einer Antwort zu Syrien einen Patzer geleistet. Als er in einem Interview des Senders MSNBC gefragt wurde, was er im Fall eines Wahlsieges angesichts der Situation in Aleppo tun würde, reagierte Johnson verdutzt und fragte: «Aleppo? Was ist Aleppo?»

Als der Journalist Mike Barnicle ihn daraufhin fragte, ob das ein Scherz sei, verneinte Johnson dies. Barnicle sagte schliesslich: «Aleppo liegt in Syrien. Es ist das Epizentrum der Flüchtlingskrise

Die Libertäre Partei ist unter den Drittparteien in den USA die grösste, sie spielte in der Vergangenheit aber kaum eine Rolle. Weil die demokratische Kandidatin Hillary Clinton und ihr republikanischer Rivale Donald Trump aber so unbeliebt sind, ist das diesmal anders.

In mehreren Umfragen liegt Johnson bei über zehn Prozent. Es gibt deshalb Forderungen, dass der ehemalige Gouverneur von New Mexico an den TV-Debatten zwischen Clinton und Trump teilnehmen müsse. (SDA)

Publiziert am 08.09.2016 | Aktualisiert am 09.09.2016
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1 Kommentare
  • Marion  Jost aus Schönenwerd
    09.09.2016
    Ui, so ein Patzer darf keinem Politiker passieren, zeigt wiederum dass sich die Amis nicht um andere scheren......dieser Faux-Pas kann man in die gleiche Reihe stellen wie den Spruch von Trump dass Belgien eine schöne Stadt sei!!!!