Warten auf die neue Ära

  • Aktualisiert am 19.01.2012
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WASHINGTON – Massenansturm zum historischen Amtsantritt von Barack Obama: Schon Stunden vor der Vereidigung sind zehntausende Menschen in die Washingtoner Innenstadt geströmt.

Washington im Ausnahmezustand. Alle wollen zu Barack Obama: Auf der National Mall, der drei Kilometer langen Parkanlage zwischen dem Kapitol und dem Lincoln-Denkmal, herrscht Volksfeststimmung: Immer wieder bricht Jubel aus. Seit dem frühen Morgen sind die U-Bahnen völlig überfüllt. Insgesamt werden rund zwei Millionen Menschen zu dem Ereignis erwartet.

Bei Temperaturen um Minus sieben Grad ziehen die Menschen mit Decken und Schlafsäcken ins Zentrum der US-Hauptstadt. Viele tragen Obama-Mützen, Obama-Schals und Obama-Sweatshirts. An Kontrollposten zu den Zuschauerzonen rund um das Kapitol bilden sich hunderte Meter lange Menschenschlangen.

Am Nachmittag will das Ehepaar Obama gemeinsam mit dem künftigen Vizepräsidenten Joe Biden und Frau Jill an einem Gottesdienst teilnehmen. Danach ist eine kurze Zusammenkunft der Obamas mit dem scheidenden Präsidenten George W. Bush und Frau Laura im Weissen Haus geplant. (SDA)

40'000 Soldaten für die Sicherheit

Die Feiern werden von den aufwändigsten Sicherheitsmassnahmen in der Geschichte der US-Hauptstadt begleitet. Mehr als 40000 Soldaten und Polizisten sind im Einsatz. Auf den Dächern der Innenstadt sind Scharfschützen postiert. Die Sicherheitszone rund um das Weisse Haus ist grösser als bei jeder anderen Vereidigung zuvor.

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