Wahlversprechen Trump will Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen

NEW YORK - US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump will im Falle seines Wahlsiegs Jerusalem als «unteilbare Hauptstadt» Israels anerkennen. Dies versicherte er im Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

Donald Trump traf sich mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. play

Donald Trump traf sich mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

Keystone

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Bei seiner Wahl zum Präsidenten würde Donald Trump ein entsprechendes, seit langem bestehendes Mandat des US-Kongresses akzeptieren, erklärte sein Wahlkampfteam am Sonntag nach dem mehr als einstündigem privaten Treffen in Manhattans Trump Tower.

Israel hatte im Sechstagekrieg 1967 den palästinensischen Ostteil Jerusalems erobert und 1980 annektiert. seitdem bezeichnet es Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt.

Wie die meisten UNO-Mitglieder erkennen die USA die Annexion nicht an. Jerusalems endgültiger Status soll demnach erst im Rahmen von Nahost-Friedensverhandlungen bestimmt werden. Ein vom US-Kongress 1995 verabschiedetes Gesetz, das Jerusalem zu Israels Hauptstadt erklärte, wurde bis heute von keinem US-Präsidenten umgesetzt.

In einer Pressemitteilung zu Netanjahus Treffen mit Trump erwähnte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten mit keinem Wort das Versprechen des umstrittenen Präsidentschaftskandidaten. Netanjahu wollte noch am selben Tag auch Trumps Rivalin Hillary Clinton treffen. (sda)

Publiziert am 25.09.2016 | Aktualisiert am 28.09.2016
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10 Kommentare
  • Christian  Kurmann , via Facebook 26.09.2016
    Dann gehts dort richtig ab.
    Die usa kann sich dann auf ein paar bomben mehr freuen!
    Die bisherigen anschläge werden dann ein witz gewesen sein gegen das was kommt.
    So schiesst man sich selber ins bein!
  • Ludwig  Chrösius aus Ort
    26.09.2016
    Kluger Schachzug. Mit einem Satz bringt er die gesamte jüdische Bevölkerung Amerikas auf seine Seite.
  • -  -.- 26.09.2016
    Oje, Trump macht gemeinsame Sache mit der AIPAC-Lobby. Das war leider zu erwarten und bedeut nichts Gutes für den Frieden in Mittelosten. Anders gesagt: Niemand wird Präsident der USA ohne sich der jüdischen Lobby zu unterwerfen. Zumindest kenne ich keine einzige Ausnahme innerhalb der letzten 40 Jahre.
  • Alex  Gächter aus St.Gallen
    26.09.2016
    Gegen die Annexion von Russland sind alle empört, bei Israel ist es kein Problem. Und da wunder man sich das viele Menschen von Hass getrieben sind.
  • Monte  Reto 26.09.2016
    Der soll erst mal einen vernünftigen Coiffeur finden, bevor er etwas anderes unternimmt.