US-Wahlen: Jetzt wird ausgezählt: Obama holt Swing States Wisconsin und New Hampshire – Florida extrem knapp

Die Resultate aus den ersten Bundesstaaten liegen vor. Gespannt blicken Obama und Romney nach Ohio und Florida, wo sich die Wahl vorzeitig entscheiden könnte. Verfolgen Sie die aktuellsten Entwicklungen im Newsticker.

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Newsticker
Aktualisiert:  Uhr
07:49

Republikaner reichen den Demokraten die Hand und bieten im Repräsentantenhaus Verhandlungen über einen neuen Budgetkompromiss an. Von einer Steuererhöhung für Reiche wollen sie aber weiterhin nichts wissen.

John Boehner, der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, lehnte die von den Demokraten geforderte Erhöhung der Steuersätze für Reiche am Mittwoch erneut ab. Hingegen zeigte er sich offen für eine Schliessung von Steuerschlupflöchern.

07:26

66,8 Millionen Amerikaner verfolgten das TV-Spektakel live im Fernsehen. Das sind weniger als noch vier Jahre zuvor. Damals waren 71,5 Millionen Menschen vor der Mattscheibe.

Die meisten Zuschauer hatte der Sender NBC mit 12,1 Millionen, gefolgt von Fox News Channel mit 11,4 Millionen.

06:11

Home Sweet Home: Familie Obama ist am Mittwochabend (Ortszeit) ins Weisse Haus zurückgekehrt. Die First Family habe auf dem Flug einen grossen Kuchen bekommen, beruft sich «Spiegel Online» auf den Informationsdienst des Weissen Hauses.

22:55

Obama ist soeben zusammen mit seiner Familie ins Flugzeug gestiegen. Er macht sich auf den Weg ins Weisse Haus.

22:23

«Vier weitere Jahre» - Barack Obamas Twitter- Botschaft zur Bestätigung seiner Wiederwahl hat alle möglichen Internet-Rekorde gebrochen. Die Nachricht mit einem Foto des Präsidentenpaares ging am Mittwoch in Windeseile um die Welt. Bis zum Abend wurde die Botschaft bei Facebook 3,5 Millionen Mal mit «like it» (»gefällt mir») angeklickt, über Twitter erreichte sie mindestens 714'800 Nutzer.Der Retweet, also die Weiterleitung von Obamas Twitter-Nachricht durch andere Twitter-Nutzer, verdrängte eine Botschaft von Teenie-Popstar Justin Bieber von der Spitze. Das Foto entstand im August im Bundesstaat Iowa, wo Michelle Obama ihren Mann wiedersah, nachdem er eine dreitägigen Bus-Wahlkampftour durch den Mittleren Westen unternommen hatte.

22:02

Wer die Wahl in Florida für sich entscheiden konnte, ist nach wie vor offen. Wie «Spiegel Online» berichtet, liegt nach Auszählung aller in Wahllokalen und per Briefwahl abgegebenen Stimmen Barack Obama mit 49,86 Prozent vor Mitt Romney (49,29 Prozent). Doch die provisorischen Stimmen wurden demnach noch nicht in allen Bezirken ausgezählt. Die Stimmzettel müssten noch darauf überprüft werden, ob die Bürger auch wirklich wahlberechtigt waren.

21:37

Peinlich! Das Glückwunschschreiben von Frankreichs Staatschef François Hollande an Barack Obama sorgt im Internet für Spott. Er unterschrieb den Brief mit den Worten «friendly, François Hollande». Im Französischen hätte der Präsident vermutlich das Wort «amicalement» («Herzliche Grüße») verwendet. Doch «Friendly» ist keine Grußfloskel. Das Adjektiv steht für «freundlich». Im Englischen hätte er mit «warm regards» den richtigen Ton getroffen.

20.50

Die Demokraten haben den Senatssitz in North Dakota bekommen. Eigentlich war der Republikaner Rick Berg Favorit, doch Heidi Heitkamp setzte sich durch. Damit bauen die Demokraten ihre Mehrheit im US-Senat aus.

20:02

Bei der Wahl haben offenbar weniger Amerikaner abgestimmt als noch 2008. Nach vorläufigen Zahlen wurde die vor vier Jahren überschrittene 60-Prozent-Marke diesmal nicht erreicht. Dem US-Sender CNN zufolge wurden für Mitt Romney und Barack Obama zusammen rund 117,5 Millionen Stimmen abgegeben. Danach läge die Wahlbeteiligung bei rund 57 Prozent. Dabei sind die Stimmen für Drittkandidaten oder ungültige Wahlzettel aber noch nicht mit eingerechnet.

19:29

Barack Obama vergrössert seinen Vorsprung. Mittlerweile ist ein Grossteil der Stimmen gezählt und nach neusten Rechnungen haben rund 2,7 Millionen mehr Menschen Obama gewählt, wie «Spiegel Online» berichtet. Heute Morgen lag der Abstand zu Mitt Romney noch bei einer Million Stimmen.

18:37

Haben die USA bald 51 Bundesstaaten? Die Bürger von Puerto Rico haben in einem nicht bindenden Referendum erstmals dafür gestimmt, dass ihre Inselgruppe vollständig zu den USA gehören soll. Bisher hat Puerto Rico den Status eines assoziierten Freistaats.

18:01

Die US-Börsen haben am Tag nach der Wiederwahl von Präsident Barack Obama deutlich nachgegeben. Zwei Stunden nach Handelsbeginn notierte der Dow Jones 2,5 Prozent im Minus. Der Schweizer Schwergewichte-Index SMI erreichte zwar zunächst ein Jahreshoch, drehte dann aber auch ins Minus und verlor 0,7 Prozent.

17:19

Die Demokraten behalten die Vormachtstellung im Senat. Durch einen Hinzugewinn von mehreren Sitzen können sie ihre bisherige Mehrheit von 51 sogar noch ausbauen. Das Repräsentantenhaus hingegen bleibt in republikanischer Hand. Vorläufiges Zwischenresultat: 232 Sitze gehen an die Republikaner, 192 an die Demokraten. Für die Kontrolle der Mehrheit werden 218 Stimmen benötigt. Obama muss daher auch in seiner zweiten Amtszeit damit rechnen, dass seine Gesetzesvorhaben blockiert werden.

16:37

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon gratuliert Obama zur Wiederwahl, erinnert aber auch an die Herausforderungen für die internationale Politik. So müssten das Blutvergiessen in Syrien gestoppt und der Nahost-Friedensprozess wiederbelebt werden, erklärt Ban. Auch sollten nachhaltiges Wachstum gefördert und die Probleme des Klimawandels bewältigt werden.

16:03

In Florida werden immer noch Stimmen gezählt. Mit einem Endresultat ist gemäss lokalen Medien nicht vor Mittwochnachmittag (Ortszeit) zu rechnen. Derzeit liegt Obama im Sunshine State mit rund 50'000 Stimmen vor seinem Herausforderer Mitt Romney.

15:28

Nach seiner Wiederwahl als US-Präsident hat sich Barack Obama kurz nach 7.30 Uhr Schweizer Zeit in Chicago an seine Anhänger gewandt - aber auch an den politischen Gegner und die amerikanische Öffentlichkeit. Hier die übersetzte Rede im Wortlaut.

15:14

Bei den US-Wahlen am Dienstag haben die Republikaner im Ostküstenstaat North Carolina den Gouverneursposten gewonnen. Pat McCrory löste die Demokratin Beverly Perdue ab, die nicht erneut zur Wahl angetreten war. Zum ersten Mal seit über 20 Jahren leitet damit ein Republikaner in North Carolina die Staatsgeschicke.

15:11

Die Wähler in den USA haben nicht nur Präsidenten Barack Obama eine zweite Amtszeit beschert. Auch zahlreiche Abstimmungen standen auf dem Wahlzettel: So müssen im Bezirk Los Angeles Darsteller in Pornofilmen künftig bei den Dreharbeiten Kondome tragen. Die «Safer Sex»-Initiative wurde von den Wählern mit deutlicher Mehrheit angenommen.

14:36

Die First Lady kommt im Volk gut an: Auch viele Wähler, die nun nicht für Barack Obama gestimmt haben, dürften gegen vier weitere Jahre Michelle nichts einzuwenden haben. In einer Umfrage der «Washington Post» äusserten sich 67 Prozent positiv über die First Lady - der Wert des Präsidenten lag zwölf Prozentpunkte niedriger.

14:10

Laut den jüngsten Erhebungen haben 59'558'059 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner Obama gewählt. Das entspricht 50,3 Prozent. 56'936'112 Personen oder 48,1 Prozent stimmten für Mitt Romney.

Beliebteste Kommentare

  • Peter  Montanari , Rayong
    Ich kann nur hoffen, dass die Amis nicht so blöd sind, um Romney zu wählen. Dies wäre nicht nur für die USA, sondern für die ganze Welt schlecht. Das hat man auch bei den Bushes feststellen müssen.
  • Esther  Bosshart , via Facebook
    Ich wünsche Obama alles Glück der Erde. In vier Jahren konnte er doch nicht das alles aufräumen, das ihm der Vorgänger hinterlassen hat.
    An dem Chaos, das er antrat vor 4 Jahren waren die Republikaner schuld. Um dies alles auszubaden braucht es nochmals vier Jahre.
    Obama muss einfach bleiben.... Viel Glück

Alle Kommentare (29)

  • Christian  Dürig , Bern
    Die Wahlen in den USA bestimmen das Leben in der ganzen Welt. Wir Schweizer bekommen es sehr deutlich zu spüren. Wir müssen froh sein, dass die Demokratie siegt. Wir können von den USA nur lernen. Die amerikanische Geschichte schmückt sich nicht mit Legenden. Die Gründerväter waren einsichtig, Wir hoffen, dass auch die Präsidenten klug handeln. Der Amerikanische Traum soll leben.
    • 08.11.2012
    • 4
    • 3
  • Pesche  Lang , Bern
    Es ist sowas von egal, wer Präsident wird und was Florida will! Schluss jetzt mit der medialen Wahl-Berichterstattung.
  • Yves  Ebneter , Winterthur
    Kein wunder kommt die USA nicht aus den Schulden. Zu dumm um von Fehlern zu lernen. Vielleicht sollten Sie das zählen den Chinesen überlassen. Die haben in Zukunft sowieso dass sagen.
    • Christoph  Locher
      Dann sollten Sie sich die chinesische Wirtschaft doch mal genauer anschauen... Massivste Probleme auf allen Ebenen!
      • 08.11.2012
      • als Kommentar auf Yves  Ebneter , Winterthur
      • 3
      • 0
  • Thomas  Stäubli , via Facebook
    Tja, die Wahl hat er sich auch teuer erkauft mit Geschenken auf Pump. Mehrere Billionen neue Staatsschulden, wenn man dafür keine Stimmen kaufen kann, wie denn sonst.
  • Roger  Montani
    Super, Barack Obama ist wiedergewählt worden. Er kann jetzt, da es seine 2. und letzte Amtszeit ist, mutiger ins Zeug legen. Gut, dass Romney nicht gewählt wurde, as wäre den USA sicher nicht gut bekommen. Alles für die Reichen, die Anderen sollen schauen, wo sie bleiben.
    Aber schlussendlich wäre mein Wunschkandidat Michelle Obama gewesen. Blitzgescheit, sehr charmant was ihrem Manne fehlt, das was die Amerikaner lieben. Aber mal sehen in 4 Jahren.
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