US-Wahlen doch nicht entschieden? Unterlegene Kandidatin verlangt Nachzählung

Die Kandidatin der grünen Partei Jill Stein sammelt Geld für eine Nachzählung in drei Staaten. Die US-Wahlen könnten in die Verlängerung gehen.

Jill Stein am der Versammlung der Grünen Partei der USA in Baltimore play
Jill Stein am der Versammlung der Grünen Partei der USA in Baltimore Keystone

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Um Punkt 12 Uhr übernimmt Trump Die 10 wichtigsten Fakten zur Amtsübergabe
2 Trumps Hausrat kommt morgen Mittag Zügel-Stress in Washington
3 Zum Ende der Präsidentschaft von Barack Obama No, he couldn't!

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
1 shares
4 Kommentare
Fehler
Melden

Bei der US-Präsidentenwahl hat Verliererin Hillary Clinton laut einer aktuellen Zählung über zwei Millionen Stimmen mehr geholt als Donald Trump. Landesweit liege die Demokratin um 1,5 Prozentpunkte vor dem Republikaner, berichtete am Mittwoch der «Cook Political Report".

Trotzdem hat Trump gewonnen – in den entscheidenden US-Staaten lag der Republikaner vorn. Oder doch nicht? Seit gestern gibt es Zweifel an der Rechtmässigkeit der Wahl.

Clinton erhielt in Bundesstaaten, wo es elektronische Wahlmaschinen gibt, im Schnitt sieben Prozent weniger Stimmen. Informatiker vermuten deshalb, die Wahl sei gehackt worden (BLICK berichtete).

Die grüne Politikerin und unterlegene Präsidentschaftskandidatin Jill Stein hat nun angekündigt, dass sie in den drei entscheidenden Staaten Michigan, Pennsylvania und Wisconsin eine Nachzählung verlangen wird. Weil sie offiziell zur Wahl angetreten war, hat sie in vielen Staaten das Recht dazu. Zu diesem Zweck sammelt sie nun Spenden. Rund 2,5 Millionen Dollar müssten zusammenkommen, meint die Politikerin. (bih)

Publiziert am 23.11.2016 | Aktualisiert am 24.11.2016
teilen
teilen
1 shares
4 Kommentare
Fehler
Melden

4 Kommentare
  • Peter  Siegenthaler aus Male
    24.11.2016
    Die Linken und ihr Demokratie Verständnis, kommen die Abstimmungen so raus wie sie es wollen, ist es Demokratisch, jedoch gewinnen die andren, schreien sie Betrug, seit vielen Jahren gibt es dieses Wahl Gesetz in Amerika, jetzt waren die Demokraten für 8 Jahre im Weißen Haus, also hatten sie genug Zeit das Gesetz zu ändern, aber haben nichts gemacht. Selber schuld und sie müssen jetzt mit dem Resultat leben.
  • Dracomir  Pires aus Bern
    24.11.2016
    Auch für die letzten unbelesenen Medien noch einmal: Auch wenn Hillary mit 10 Millionen Stimmen mehr gewonnen hätte, wäre sie NICHT gewählt worden. Denn in den USA bestimmen seit Jahrzehnten die Wahlmänner. Und von diesen hat Trump viel mehr erhalten. Alles unklar?
    • Helga  Grand aus susten
      24.11.2016
      Herr Pires, die Wahlmänner bekommt doch derjenige der Kandidaten, der vorne liegt ? Aber genau das ist wahrscheinlich falsch gezählt worden , oder gehackt. Wenn ja jetzt rauskommen würde, das Clinton doch vorne lag, würden doch die Wahlmänner an Hillary gehen, bei diesen Staaten. Oder sehe ich das falsch ?
    • Marc  Lieball 24.11.2016
      Ähm ... sagen denn die Medien etwas Anderes? Fakt ist, dass wenn sie in entscheidenden Staaten, welche sie knapp verloren hat, mehr Stimmen bekommen hätte, so hätte sie eben diese Wahlmänner (Elektorenstimmen) erhalten und somit die Wahl gewonnen. Das lese ich aus diesem Artikel und Sie?