US-Geheimdienst-Insider behauptet «Trump wird von Putin erpresst»

NEW YORK - Donald Trump gibt sich als guter Freund Putins. Warum nur diese freundliche Tour? Der amerikanischer Geheimdienst-Insider David Corn glaubt, dass Trump an der Angel des russischen Geheimdienstes hängt.

Trump mit seinem legendären Tweet aus dem Jahr 2013: Damals hoffte er, dass Putin zu seiner Miss-Wahl in Moskau komme und er «sein bester Freund» werde. play

Trump mit seinem legendären Tweet aus dem Jahr 2013: Damals hoffte er, dass Putin zu seiner Miss-Wahl in Moskau komme und er «sein bester Freund» werde.

Keystone/Twitter

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US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump (70) und der russische Präsident Wladimir Putin (64) raspeln Süssholz. Trump bezeichnet Putin als grossen Staatsmann und sagt über Russland: «Ich habe immer das Gefühl gehabt, dass Russland und die USA im Kampf gegen Terrorismus und für den Weltfrieden gut zusammenarbeiten können – ganz zu schweigen von wirtschaftlichen und anderen Vorteilen, die aus gegenseitigem Respekt resultieren.»

Wladimir Putin an einem Kongress in Moskau am 18. Oktober 2016. play
Wladimir Putin an einem Kongress in Moskau am 18. Oktober 2016. AP Photo/Alexander Zemlianichenko

Putin seinerseits schmeichelt: Trump sei ein schillernder und äusserst talentierter Mensch.

Nun sagt eine Theorie: Diese Freundschaft ist gar nicht echt. Vielmehr werde Trump vom russischen Geheimdienst erpresst und stehe in regelmässigem Informationsaustausch mit Agenten in Moskau.

Bundespolizei ermittelt in Trump-Kreisen

Diese Aussage stammt von David Corn (57). Der renommierte Journalist, der in Geheimdienstkreisen gut vernetzt ist, beruft sich auf einen ehemaligen Spion. Auf Twitter wird nun sofort über ein angebliches Sex-Video mit Trump spekuliert, das auf einer seiner Russland-Reisen entstanden sein könnte.

Corn schreibt in einem Artikel, dass man regelmässigen Mailverkehr zwischen Trumps Server in New York und Moskau festgestellt habe. Das könne kein Zufall sein.

Offenbar wird tatsächlich in Trumps Kreisen über Verbindungen zu Moskau ermittelt. Laut dem Fernsehsender NBC hat die Bundespolizei Trumps ehemaligen Wahlkampfchef Paul Manafort (67) wegen fragwürdiger Verbindungen nach Russland und in die Ukraine ins Visier genommen. (gf)

Publiziert am 02.11.2016 | Aktualisiert am 11.01.2017
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21 Kommentare
  • Ernst  Rietmann aus Weinfelden
    03.11.2016
    Wenn es denn so wäre, dürfte Trump nicht der erste sein. Sieht man dann noch die berufliche Geheimdienst-Vergangenheit von Putin und mögliche geschäftliche Verflechtungen von Trump zu Oligarchen, wäre es auch keine Überraschung. Wäre doch mal was neues: ein US-Präsident, der unter Erpressungsdruck der Russen steht......
  • Meyer  Roman aus Aarau
    02.11.2016
    Das schadet nicht, wenn Putin sein Freund ist.
    Wir in Europa dürfen uns dann Freuen wenn Trump das Rennen macht.

    USA sollte sowieso mit Russland zusammen Arbeiten, das wäre sehr Beruhigend für uns in Europa.

  • Harald  Beutler 02.11.2016
    Glaubt jetzt irgendwer, Trump würde wegen einem Sexvideo die USA an Russland verraten? Das scheint mir doch stark an den Haaren herbeigezogen. Was kümmert es diesen Rüpel, wenn ein Sexvideo von ihm rauskommt. Das wäre dem doch wohl gar nicht mal peinlich. Er befände sich in guter Gesellschaft mit einigen Rock- und Hollywood-Grössen, was ihm und seinem Macho-Ego höchstens noch schmeicheln würde.
    • Marion  Jost aus Schönenwerd
      02.11.2016
      Für einen Präsidenten jedoch absolut unpassend! Man hat Clinton schliesslich auch die Hölle heiss gemacht und hier findet man das schmeichelnd? Sie messen auch mit zweierlei Mass! Ach ja, wenn sich seine Frau deswegen von ihm scheiden lassen würde, käme es ihm extrem teuer zu stehen und ein Präsident der in Scheidung ist, wird vermutlich seinen Kopf dann auch nicht bei der Sache haben!!
    • Markus  Schweizer 02.11.2016
      Absolut ja, geht ja nicht nur um Sexvideos sondern auch um Schulden welche Russische Investoren übernommen haben. (Trump ist in der Tasche der Russen und ist eigentlich eine Marionette von Putin). daher die Unterstützung durch Hackereien der Russen.
    • Daniel  Schlatter , via Facebook 02.11.2016
      Der Unterschied zu Rock- und Hollywood-Grössen ist, dass sich diese mit solchem brüsten dürfen, um im Gespräch (der Yellow Press) zu bleiben. Ein Präsedentschaftskandidat ist dagegen im verlogen-prüden Amerika schnell weg vom Fenster.
    • Harald  Beutler 03.11.2016
      Schade, sehr schade, dass viele (politisch korrekte) Kommentare bei Blick einfach nicht gepostet werden.
  • James  Macguire , via Facebook 02.11.2016
    Unglaublich langsam wirds lächerlich.Fällt denen nichts besseres ein.
  • John  Fulton aus Lyss
    02.11.2016
    Mit solchen Stumpfsinnmeldungen soll die Presse und die Leute von den eigentlichen brisanten Sachen abgelenkt werden. Man stelle sich vor, dir Presse druckt wirklich die interessanten Podesta E-Mail ab, etwa wie die Demokraten Deutschland wirklich sehen, oder Zahlungen ausländischer Regierungen an die Clinton Stiftung, oder die Revolte beim FBI, die so die Schnauze voll haben, nicht gegen die Korruption vergehen zu dürfen.