Trumps Kabinett Rudy Giuliani wird nicht US-Aussenminister

NEW YORK (USA) - New Yorks Ex-Bürgermeister Rudy Giuliani ist aus dem Rennen um das Amt des US-Aussenministers. Er liess seinen Namen von Donald Trumps Kandidatenliste streichen.

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Rudy Giuliani ist einer der lautstärksten Unterstützer Donald Trumps. AP

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New Yorks Ex-Bürgermeister Rudy Giuliani ist aus dem Rennen um das Amt des US-Aussenministers ausgeschieden. Giuliani habe bereits Ende November seinen Namen von der Liste streichen lassen, erklärte der designierte US-Präsident Donald Trump am Freitag.

Der 72-jährige Giuliani war im Wahlkampf einer der lautstärksten Unterstützer Trumps gewesen. Dieser lobte ihn in der Mitteilung in den höchsten Tönen. Trump erklärte, er könne sich zu einem späteren Zeitpunkt einen wichtigen Regierungsposten für Giuliani vorstellen.

Giuliani selbst liess erklären, er werde nun mit noch grösserem Enthusiasmus in seine Anwalts- und Beratungsfirma zurückkehren.

Anders als bei anderen Kabinettsentscheidungen belohnt Trump damit einen Gefolgsmann nicht für dessen ausdrückliche Loyalität. Medienberichten zufolge hat Trump geärgert, dass Giuliani das Amt des Aussenministers zu öffentlich für sich reklamiert habe. Er sei eigentlich Favorit für die Position gewesen.

Mehrere Namen im Gespräch

Mehrere US-Medien berichteten, für den Posten des Chefdiplomaten würden noch mehrere Namen gehandelt: Mitt Romney, Ex-Gouverneur von Massachusetts), David Petraeus, Ex-CIA-Direktor) und Ex-Admiral James Stavridis.

CNN berichtete allerdings, Favorit sei der Präsident und Geschäftsführer des Mineralölkonzerns ExxonMobil, Rex Tillerson. Dieser hat enge Verbindungen nach Russland und auch persönlich zu Präsident Wladimir Putin. ExxonMobil bohrt und forscht auf allen Kontinenten und unterhält Operationen in 50 Ländern. Diplomatische Erfahrungen Tillersons sind nicht hinterlegt. (SDA)

Publiziert am 09.12.2016 | Aktualisiert am 10.12.2016
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2 Kommentare
  • Beat  Schenker aus Lugano
    10.12.2016
    Der hat nur erkannt das wenn er von Trump etwas fordert, auf der falschen Linie war.
  • rolf  sulzer 10.12.2016
    Der Mann hat erkannt welcher Stress er erwarten müsste unter DT Fuchtel.