Trumps Kabinett Alte Männer an die Macht

Der designierte Präsident stellt sein Kabinett zusammen. Bisher fehlen Frauen.

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Nach der Wahl ist vor der Kabinettsbildung. Der designierte US-Präsident Donald Trump (70) hat bereits begonnen, geeignete Minister zu suchen. Zumal er ja versprochen hat, den «Sumpf von Washington» auszutrocknen und Aussenseiter einzusetzen.

Einfach wird das nicht. Die republikanischen Top-Leute stellen sich erst zögerlich hinter ihn. Nur am Rand hat sich Trump während des Wahlkampfes mit Sachthemen befasst.

Aus diplomatischen Kreisen ist zu hören: Viel Ahnung vom Regieren habe er noch nicht.

Wird New Yorks Ex-Bürgermeister jetzt Justizminister?

Behilflich sind ihm der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie (54), und Senator Jeff Sessions (69). Zusammen leiten sie Trumps Übergangsteam.

Drei Namen setzen sie für jede Position im Kabinett auf eine Liste, die sie dann Trump unterbreiten, berichtet der Nachrichtensender CNN.

Als Aussenminister sollen der einstige Bush-Berater John Bolton (67), der ehemalige Repräsentant Newt Gingrich (73) sowie Senator Bob Corker (64) aus Tennessee im Gespräch sein.

Wenn er den Job möchte, dürfte New Yorks Ex-Bürgermeister Rudy Giuliani (72) Justizminister werden. Einen Posten, der sonst wohl an Christie ginge. Vermutlich muss der jedoch mit dem weniger glamourösen Ministerium für Innere Sicherheit (Homeland-Security) Vorlieb nehmen.

Sowohl Giuliani wie Christie verspüren grösste Lust, juristisch gegen Hillary Clinton (69) vorzugehen und ihren privaten Mail-Server erneut untersuchen zu lassen.

Bislang keine Frau in Sicht

Als Finanzminister soll Steven Mnuchin (53) beste Karten haben. Der ehemalige Goldman-Sachs-Banker beriet Trump während des Wahlkampfs in finanziellen Angelegenheiten.

Gemäss «Politico» will Trump den Öl-Unternehmer Forrest Lucas (74) zum neuen Innenminister ernennen. Senator Sessions soll sich für das Amt des Verteidigungsministers interessieren. Andere Anwärter seien der ehemalige NSA-Spion Stephen Hadley (68) sowie der ehemalige General Mike Flynn (58).

Was auffällt: Unter den möglichen neuen Ministern in Trumps Kabinett befindet sich bisher keine Frau. Es sind allesamt ältere weisse Männer. Die alte Garde hält an der Macht fest.

Publiziert am 10.11.2016 | Aktualisiert am 23.11.2016
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25 Kommentare
  • Daniel  Leuenberger aus Chisinau
    11.11.2016
    Es duerfte doch zum Nachdenken geben, dass Hr. Vize Pence immer noch glaubt, in 6 Tagen von Gott geschaffen worden zu sein vor ca. 6000 Jahren (er ist bekanntlich ein ueberzeugter Kreationist und christlicher Fundamentalist - damit eroberte Trump die ca. 34 Prozent der christlichen Fundamentalisten in den USA). Und Trump betrachtet den Klimawandel als eine Luege und Verschwoerung. Er will den Naturschutz auf der Stelle aufloesen.
  • .  Nils aus Buchs
    11.11.2016
    Eine Regierung die nicht dem Volkswillen entspricht, wird es nicht einfach haben. Nicht nur die Frauen sondern die klare Mehrheit des Volkes hat für Clinton gewählt. Alte Leute an der Regierung die mit einem 200 Jahre alten undemokratischen System gewählt wurden und dann wundert man sich über das Resultat und wieso die Leute auf die Strasse gehen und es Krawalle geben wird.
  • Charles  Metzger 10.11.2016
    Marion Jost:
    Dieser Rückstand macht leider vor der Jugend nicht halt.
    Und wer dem letzten Schrei aufsitzt ist der, der als erster veraltet.
  • Florian  Demmler 10.11.2016
    Mooooment mal. Jene, die Trump Rassismus und Sexismus vorwerfen, sind nun die selben, welche sein eventuelles Kabinett nach Hautfarbe und Geschlecht bewerten? Frau-sein oder schwarz-sein ist keine Qualifikation! Genau so wenig wie das Mann-sein oder weiss-sein ist. Wer stets mit der political correctness-Keule um sich schwingt, soll bitte Rasse, Geschlecht und Sexualität immer aus dem Spiel lassen. Nicht nur dann, wenn es einem passt!
    • .  Nils aus Buchs
      11.11.2016
      Sie hätten Recht, wenn es so wäre, wie Sie es darstellen. Es fällt aber klar auf, wie der heutige Trump oder damalige Berlusconi, eine Regierung zusammengestellt haben, frauenfeindlich und ohne einen Politiker der nicht der eigenen Rasse entspricht. Das kann kaum mit Qualität der Gewählten gerechtfertigt werden. Nur leichtgläubige undemokratische können so etwas glauben. Vergessen Sie dabei nicht, Trump wurde nicht mit der Mehrheit vom Volk gewählt und das Volk wird kaum so etwas wieder akzepti
  • alberto  chen aus Taipei/Taiwan R.O.C.
    10.11.2016
    Früher wurde die Weisheit und Erfahrung von älteren Semestern noch geachtet und geschätzt.
    Das heutige Etablishment und der Mainstream ziehen halt ewige Studenten der Erfahrung und Weisheit vor!
    Wie weit wir es inzwischen gebracht haben, kann ja jeder selber sehen, vorausgesetzt, man will und kann es!!
    • Daniel  Schlatter , via Facebook 10.11.2016
      Moment! Aber doch nicht Greise! Wenn Trump 2 Amtsperioden überlebt, ist er 80! Das nenne ich dann Jubelgreis! Es gibt Menschen, die sind in dem Alter bereits dement. Schöne Aussichten: durchgeknallt UND dement!
    • Marion  Jost aus Schönenwerd
      10.11.2016
      Leider bedeutet aber bei vielen Alter auch Rückstand und Stillstand, weil man am Alten festhält obwohl man vorwärts gehen sollte! Die Zeiten ändern sich laufend, wer sich darauf nicht einstellt wird irgendwann mal zurückbleiben!
    • Charles  Metzger 10.11.2016
      Daniel Schlatter:
      Weise und bedächtig ist zukunftssicher, dynamisch und ahnungslos für den Abfallkübel der Geschichte.