Trump über Clintons Secret-Service-Agenten «Nehmt ihnen die Waffen weg»

MIAMI (USA) - Der US-Republikaner Donald Trump hat Gewalt gegen seine Konkurrentin Hillary Clinton angedeutet. Und das nicht zum ersten Mal.

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AP

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Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat schon wieder mit seinen mehrdeutigen Kommentaren zu Waffen für Furore gesorgt: Bei einem Wahlkampfauftritt in Miami forderte der Immobilienmogul zum wiederholten Mal, die Waffen der Secret-Service-Agenten von Hillary Clinton zu konfiszieren. 

Trump sagte: «Sie ist gegen Waffen. Nehmt ihnen die Waffen weg. Lasst uns sehen, was mit ihr passiert. Okay, das wäre sehr gefährlich.»

Die US-Demokratin Clinton macht sich angesichts der steigenden Schusswaffengewalt in den USA für eine striktere Waffenkontrolle stark. Trump ist allerdings davon überzeugt,  dass Clinton das im Zweiten Verfassungszusatz verankerte Recht auf Tragen einer Waffe einschränken wolle. (sjf)

Publiziert am 17.09.2016 | Aktualisiert am 20.09.2016
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16 Kommentare
  • Josef  Schöpfer 17.09.2016
    Das Problem sind nicht die Waffen, es sind die Träger.
    Und verbietet man die Waffen, habe die normalen Bürger keine mehr. Dir Kriminellen aber schon.
    Das finde ich dann doch etwas einseitig.
  • François  Wiget aus Zürich
    17.09.2016
    Trump hat vollkommen Recht - seine Aussagen sind konsequent, logisch und nachvollziehbar. Es kann nicht sein, dass eine privilegierte Oberschicht, wie Hillary Clinton, sich mit bewaffneten Bodyguards schützen kann, während der Normalbürger sich nicht wehren darf. Es ist ein urdemokratisches Selbstverständnis, das in der amerikanischen Verfassung festgeschrieben ist, dass jeder freie Bürger ein Recht auf Selbstverteidigung und Schusswaffen hat, um der Gewalt nicht schutzlos ausgeliefert zu sein.
  • Martin  Strobel 17.09.2016
    Wenn man die Waffen im Volk verbieten möchte, müsste man auch das Reden und das Schreiben verbieten. Die Einen töten mit Waffen, die Andern mit Wort und Schrift.
  • Peter  Möckli 17.09.2016
    Wenn die Gesetze zum Erwerb und dem Tragen von Waffen verschärft werden, ist das keineswegs gleich eine Entwaffnung der Bürger. Und niemand, auch nicht HC, will Waffen so vollständig verbieten, dass nicht mal mehr der Secret Service welche tragen darf. Bei den Personenschützern ist das für ihren Job ja auch gerechtfertigt. Aber bei den normalen Bürgern muss nicht jeder mit Waffe rumlaufen.
    • Bernd  Matzgen 17.09.2016
      Tut ja auch nicht jeder, auch wenn es von den Medien oft so kolportiert wird. Selbst in den USA dürften die wenigsten mit einer Waffe rumlaufen.
  • Othmar   Huber 17.09.2016
    Ein SUPER Beispiel für einen Artikel, der inhaltlich die ganze Story verdreht! Danke - mit solcher Suggestion soll dem Leser einfach Trump so dargestellt werden, dass er zu einem Verbrechen aufruft. Wenn man jedoch genau hinsieht - stellt man fest, dass er eigentlich damit sagen will, dass OHNE Waffen kein Schutz für Bedrohte Personen zur Verfügung gestellt werden kann. Die Beeinflussung für dass Gut und Schlecht Muster ist einfach Total.