Der Flop mit Obama-Scheidung Trump macht Obama bizarres Angebot

WASHINGTON - Immobilien-Tycoon Donald Trump bringt sich mit einem bizarren Angebot an US-Präsident Barack Obama in die Medien

  • Publiziert: 24.10.2012
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Im erzkonservativen Nachrichtensender Fox News kündigte der Milliardär am Montag die sensationelle Information an:

«Ich habe etwas sehr, sehr Grosses, was den Präsidenten der Vereinigten Staaten betrifft. Es wird riesig werden», sagte Donald Trump. Heute Mittwoch wollte er die Bombe auf Twitter und Facebook zünden – und den Wahlkampf um das Präsidentenamt gegen Obama entscheiden.

Einige Stunden und Hunderttausende Klicks auf die Online-Artikel später dann stellte sich heraus: Alles heisse Luft!

Statt intime Dokumente der Obamas zu veröffentlichen, stellte Immobilien-Tycoon Donald Trump eine Spende in Aussicht, wenn Obama alle seine persönlichen Dokumente wie Reisepässe und Universitätsabschlüsse veröffentliche.

Er werde fünf Millionen Dollar für einen guten Zweck spenden, verkündete Trump via Facebook und Twitter. «Obama ist der am wenigsten transparente Präsident in der Geschichte dieses Landes», posaunte Trump.

«Daher habe ich einen Deal für den Präsidenten - einen Deal, den er meiner Meinung nach nicht ablehnen kann», meinte der 66-Jährige. Das Geld werde an eine gemeinnützige Organisation gehen, die Obama auswählen könne.

Zeitweise hatte sich Trump selbst als Präsidentschaftsbewerber ins Gespräch gebracht. Dann stellte er sich aber hinter den Republikaner Mitt Romney.

Finanzexperte wollte es wissen

Douglas Kass, Investor und Finanzexperte aus Florida, twitterte heute wichtigtuerisch: «Ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass Donald Trump verkünden wird, dass er unbekannte Scheidungspapiere des Präsidenten und seiner Frau hat.»

Gerüchte über eine Scheidung der Obamas sind nicht neu: Autor Ed Klein veröffentlichte dieses Jahr ein Buch, in dem er dasselbe behauptet. Michelle Obama habe die Scheidung vorbereitet, nachdem ihr Mann im Jahr 2000 die Wahl ins Repräsentantenhaus verpasst habe.

Trump schon einmal grandios gescheitert

Ob Trump tatsächlich über offizielle Scheidungspapiere der Obamas verfügt, wurde von Anfang an bezweifelt. Schon einmal scheiterte der Romney-Anhänger mit einem falschen Gerücht über Obama grandios.

So behauptete er im letzten Jahr, Obama sei nicht auf Hawaii, sondern in Kenia geboren und habe demnach kein Recht, US-Präsident zu sein. Doch dann veröffentlichte Obama seine US-Geburtsurkunde - und liess Trump alt aussehen.

Eine Antwort des Weissen Hauses auf den neusten Trump-Coup steht noch aus. (whk/snx)

Beliebteste Kommentare

  • Peter  Montanari , Rayong
    Hat Milliarden im Sack, aber ist selber der grösste Widerling.
  • Astrid  Meier , via Facebook
    Wie armselig. Muss man, wenns denn auch wahr ist, zu solchen Mitteln greifen. Was hat das noch mit Politik zu tun. Barack Obama muss seinen Job machen - mit oder ohne Ehefrau.

    Und solche Aktionen haben einfach null Niveau!!!

Alle Kommentare (17)

  • Leo  Erne
    Wie tief kann das Niveau in den USA eigentlich noch sinken? Gibt es noch etwas primitiveres als so ein Präsidentschaftswahlkampf? Ein solches Volk will den Weltpolizisten spielen und andere Länder von seiner Moral, Ordnung und Gerechtigkeit überzeugen.
    • 24.10.2012
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  • Philipp  Kunz
    Trump weiss genau, wenn Obama gewinnt, wird eine Menge mehr Steuern bezahlen müssen. Logisch, dass nun Trump versuchen wird Obama in ein schlechtes Licht zu rücken. Demokratische Präsidenten mit einer sozialen Ader passen den mächtigen Kapitalisten nicht.
    • 24.10.2012
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  • Ewald  Rindlisbacher , Grayland
    Fox News ist nicht Erzkonservativ. Solchen Quatsch. Fox News ist Mitte Rechts, aehlich wie CNN Mitte Links ist. Uebrigens ist Fox News der groesste Sender in den USA, noch vor CNN. Es ist klar das Blick auch eher Links ist und deshalb die Sachen immer etwas verdreht.
  • Markus  Roth
    Eignetlich ist es ja klar, Blick will Obama unbedingt als Präsidenten behalten. Grundsätzlich ist mir die Wahl egal, aber der ewig "Benachteiligte" bekommt schlussendlich meine Sympathie...
    • 24.10.2012
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  •   Daniel Pfeiffer , bern
    Dieser Donald Trump soll eifach mal den Ball flach halten!Es ist jedes mal dasselbe mit diesem Typen.
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