Sogar seine eigenen Steueranwälte warnten ihn davor Trumps Hundert-Millionen-Trick

NEW YORK CITY - Die «New York Times» enthüllte weitere Steuer-Umgehungsmanöver von Donald Trump.

US-Wahlen: Donald Trump spart hundert Millionen mit Steuerdeals play

Donald Trump an einer Wahlkampfveranstaltung in Warren (Michigan, USA) am 31. Oktober 2016.

Reuters/Carlo Allegri

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Die Schlammschlacht um das Weisse Haus geht in die nächste Runde. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump (70) sei ein regelrechter Steuertrickser gewesen, schreibt die «New York Times» in ihrer heutigen Ausgabe.

Der Immobilien-Tycoon habe in den 90er-Jahren «Hunderte von Millionen» am Fiskus vorbeigeschleust, schreibt das Blatt und beruft sich auf neue Dokumente.

Dabei habe Trump «höchst dubiose Wege» gewählt, vor denen ihn sogar seine eigenen Steueranwälte gewarnt hätten. Mittlerweile hat der Kongress das Gebaren von Trump für illegal erklärt.

Seine Steuererklärung bleibt geheim

Dutzende Millionen Dollar an Steuern soll Trump so gespart haben. Wie viele es wirklich waren, bleibt unbekannt – da Trump der erste Präsidentschaftskandidat ist, der seine Steuererklärung vor den Wahlen nicht offengelegt hat.

Trump hat mit Schulden jongliert. Seine Casinos liefen miserabel, fast eine Milliarde steckte er in den Sand von Atlantic City. Aber er brachte die Schuldner dazu, ihm entgegenzukommen und Hunderte von Millionen abzuschreiben. Korrekterweise hätte Trump diese Abschreiber als Einkommen versteuern müssen. Doch er trickste das Steueramt aus – und zahlte fast zwanzig Jahre keine Steuern.

Publiziert am 01.11.2016 | Aktualisiert am 01.11.2016
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23 Kommentare
  • rolf  sulzer 01.11.2016
    Trump kann man mit Geld nicht beeindrucken. Wenn er mal auf der Überholspur ist, dann stemmt er auch noch ein par 100 Mio. Strafgeld zurückzuzahlen.
  • Pascal  Meister , via Facebook 01.11.2016
    Nun denn, wenn Trump damit durchgekommen ist, ist er in den Augen vieler ein Held und kein Krimineller. Amerikaner lieben Erfolgsgeschichten, und dem Staat ein Schnippchen zu schlagen, ist durchaus ehrenhaft.
    • Olivier  Baumberger 01.11.2016
      Lieber Herr Meister. Sie sollten vorher lieber denken, bevor Sie etwas schreiben. Wer den Staat oder die Steuerbehörden austrickst, ist kein Held - eher ein Verbrecher. Vor allem aber Betrügt er den ehrlichen hart arbeitenden Steuerzahler, der täglich kämpfen muss, dass er sich und seine Familie ernähren kann. Genau solches verhalten sorgt dazu, dass die Staats/Sozialkassen immer leerer werden - Und das von jemandem, der es sich leisten könnte Steuern zu bezahlen. Wirklich traurig sowas.
    • peter  Schaad 01.11.2016
      Soso, dem Staat ein Schnippchen, wohlgemerkt etliche Millionen Steuerdollar, zu schlagen ist also ehrenhaft. So sind sie, die Trump Freunde.
      Es zeigt aber auch, wie Trump sein wird. Den Arbeiter wird ihn nicht wirklich interessieren. Wollte er Wirtschaftsaufschwung im Rostgürtel bringen, so könnte er das privat schon längst machen.
  • Kim  Heller aus Luzern
    01.11.2016
    Trump, Clinton egal, wer in USA einen Präsidenten wählt, wählt auch dessen Partei. Was die Republikaner zustande bringen sind vor allem Organisationen wie Al Qaida oder den IS, gut für die Waffenhändler und Öllobby,die Trump kräftig unterstützt. Aber der normale Arbeiter sollte sicherlich demokratisch wählen, falls er die andere Partei nicht aus rassistischen Gründen bevorzugt.
  • Artur  Nuttli , via Facebook 01.11.2016
    Die steuerersparnis war im graubereich und legal, jedoch hatte eine Frau damals die Möglichkeit diese Lücke zu schliessen. Sie änderte es nicht wegen Trump, sondern wegen Ihren Kumpels die noch mehr Steuergelder zurück halten konnten! Die NYT ünterstützt im Wahlkampf genau jene Dame.
  • Grunder  Albert 01.11.2016
    Trump hat etwas cooles an sich und seine Meinung find ich eigentlich gar nicht so verkehrt. Jedenfalls kommt er mir 100mal ehrlicher rüber als Clinton die eigentlich längst im Knast sein müsste. Ich bin übrigens auch für Steuersenkung denn mir fiel auf, dass die Sesselpupser vom Steueramt selbst auch gierig sind und bei Fehlern niemals selbst auf die Idee kommen würden zuviel bezahlte Steuern retour zu bezahlen. Als Geschäftsinhaber und Doppelzahler wird man gerne über den Tisch gezogen.
    • Bruno  Füchslin aus Richterswil
      01.11.2016
      Ja, Herr Grunder - ob jemand "cool" ist oder das Gegenteil, ist dann halt Ansichtssache. Wenn Sie ihn "cool" finden - Bravo. Meinen Applaus kriegen Sie nicht.
    • Beat  Schenker aus Lugano
      01.11.2016
      Darum fällt es Ihm ja so leicht alle an der Nase herumzu führen.