Sinkende Wahlchancen, schlaflose Nächte, Twitter-Verbot Nervenbündel Trump

Donald Trump scheint kurz vor der Wahl nervöser denn je und stresst unentwegt seine Umgebung. Kein Wunder: Sein Wahlkampfteam hat ihn auf Twitter entmündigt. Das findet Obama eher entlarvend denn lustig.

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Am Tag vor der Präsidentschaftswahl liegen die Nerven beim republikanischen Kandidaten Donald Trump blank. Der Schlussspurt in der grotesken Schlammschlacht mit Hillary Clinton geht dem aufbrausenden Milliardär offenbar derart an die Nieren, dass er kaum ein Auge zukriegt. 

Laut einem Reporter der «New York Times», der kürzlich in Trumps vergoldeter Boeing 757 mitfliegen durfte, mag der 70-Jährige zurzeit keine Sekunde allein sein. Ständig verlange er von seinem Team Updates zu seiner Kampagne. Teilweise müssten ihn seine Berater bis weit in die Nacht bei Laune halten. Nur «die sanfte Stimme» seines Schwiegersohnes Jared Kushner (35), Ehemann seiner ältesten Tochter Ivanka Trump (35), vermag ihn zu beruhigen. Geht Orkan Trump so kurz vor dem Ziel etwa die Puste aus?

***US-Wahl*** Nervenbündel Donald Trump kriegt Twitter-Verbot vor Wahl play
Stichelt gegen Trump: US-Präsident Barack Obama (55). DUKAS

Sicher ist: Der Rückstand auf Widersacherin Clinton macht ihm wohl mehr zu schaffen, als er sich anmerken lässt. Zwar holte der Immobilienmogul in Umfragen zuletzt auf, doch braucht er für die benötigten 270 Elektorenstimmen nach wie vor eine kleine Sensation; den 216 so gut wie sicheren Stimmen für Clinton stehen derzeit nur 164 für Trump gegenüber.

Der erhoffte K.o.-Schlag gegen Clinton in der E-Mail-Affäre blieb aus. Am Sonntag informierte FBI-Direktor James Comey (55) den US-Kongress, die Demokratin habe nichts Illegales getan, als sie als Aussenministerin ihre Mails über einen privaten Server abwickelte.

***US-Wahl*** Nervenbündel Donald Trump kriegt Twitter-Verbot vor Wahl play
Niederlagen sind nicht sein Ding: Donald Trump (70). Getty Images

Eine herbe Niederlage für das Team des New Yorker Milliardärs, der einmal mehr eine Verschwörung gegen sich und seine Kandidatur witterte. Fast schon symptomatisch für die nervöse Stimmung im Trump-Lager haben die Berater für ihn bis auf Weiteres das Twittern übernommen – wohl aus Angst, er schmälere seine Chancen durch einen seiner berüchtigten Amok-Tweets weiter.

Und als wäre das alles nicht genug, musste sich Trump dafür auch noch Spott von Erzfeind Barack Obama gefallen lassen. Prompt nach Bekanntwerden von Trumps Twitter-Verbot liess der Noch-Präsident an einer Clinton-Wahlveranstaltung in Florida einen bösen Spruch folgen: «Wenn jemand nicht mit einem Twitter-Konto umgehen kann, kann er nicht mit den Atomcodes umgehen.»

Blick.ch berichtet rund um die Uhr live: Verfolgen Sie die Wahl im Live-Ticker zur US-Wahl.

Publiziert am 08.11.2016 | Aktualisiert am 13.11.2016
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8 Kommentare
  • Hans  Uster 08.11.2016
    Also jetzt mal im ernst. Nicht einmal die Amerikaner werden es schaffen, einen Präsidenten wie Trump zu wählen. Bleibt locker :-) Beim Brexit war ich skeptisch, aber hier sollte der Fall doch klar sein. Wer bei gesundem Verstand gibt einem Trump Nuklearcodes? Soweit sind wir dann zum Glück doch noch nicht bzw. die Amis nicht.
    • Marion  Jost aus Schönenwerd
      08.11.2016
      Naja, ich dachte beim Brexit auch dass da die Vernunft siegen wird, nach 40 Jahren EU kann man nicht mal so mirnichts dirnichts austreten ohne dass einige negative Folgen kommen werden... der Mensch ist mittlerweile sehr dumm und lässt sich von Populisten dermassen bequasseln dass er das eigene Denken ausschaltet und die Verantwortung für sich und andere einfach mal auslagert, deshalb hat Polemik und Populismus momentan soviel Erfolg, man nimmt nicht mal mehr die eigene Verantwortung wahr!
  • Marion  Jost aus Schönenwerd
    08.11.2016
    Also ich finde auch dass man noch nichts verschreien soll, oft sieht es anders aus, aber ich hoffe wirklich dass diesmal die Voraussagen stimmen. Wenn man jetzt hört dass Bush ein Nervenbündel ist und die Situation ihn fertig macht, wie wird das wenn wes dann wirklich mal um den Frieden in seinem Land geht, eine bedrohliche Situation auf ihn zukommt wo er über militärische Interventionen entscheiden muss, dann doch lieber jemand ruhiges, wer will auch kaltes, aber besonnenes!!
  • jürg  frey aus teufen
    08.11.2016
    Glaube die Spekulationen können wir jetzt begraben. Das Resultat ist das Einzige was noch interessiert und dieses dürfte dann jetzt wohl klar sein. Trump hat es selber verspielt und Clinton, ich weiss nicht ob die Affäre e-mail schon ausgestanden ist, oder ob sie absichtlich beigelegt wurde, um die Wahlen nicht ganz zu gefährden. Das kleinere Übel ist matchentscheidend auch für das FBI.
  • Meyer  Roman aus Aarau
    08.11.2016
    Trump Gewinnt.
    Das ist Glasklar.

    Er steht zu Amerika, zuerst WIR.
    Die Jungen sind alle für Trump, weil der die Schulen, Gymi, Uni, Arbeitsstellen Investieren will.

    Die Arbeitslosigkeit will Trump Bekämpfen.
    Zuerst WIR.
    • Marco  Kälin aus Dietikon
      08.11.2016
      Nun Herr Roman Meyer, ich weiss nicht ob Sie die Wahldebatten und die damit,von den möglichen Präsidenten/In abgegebenen Vorhaben und Versprechen etwas genauer mitbekommen haben. Oder die diversen Auftritte der Beiden etwas genauer verfolgt haben und die Aussagen der Zwei. Nein, D. Trump denkt nicht an ein WIR er denkt in erster Linie an ein ICH und SICH und dann an ein IHR und WIR. Ich bin auch kein H. Clinton Begeisterter, doch ich hätte lieber jemanden an der Spitze mit ihrer Erfahrung.
  • Bünzli  Schorsch aus Buxtehude
    08.11.2016
    Ich hab gestern eine interessante Diskussion über Umfragen gehört. Kernpunkt darin: Am Wahltag Truman gegen Reagan waren die Zeitungen mit Trumans Sieg bereits gedruckt. Nach der Auszählung stellte sich heraus, dass Reagan 49 von 50 Staaten gewonnen hat. So viel zum Thema. Ich weiss, die welche die Artikel schreiben, sehnen sich einen Clinton-Sieg herbei. Aber es ist noch nicht so weit.
    • Werner  Klee aus Kindhausen
      08.11.2016
      Wahlkampf Reagan - Truman ? Reagans demokratische Gegenspieler um das Präsidentenamt waren Jimmy Carter (1980) und Walter Mondale (1984). Welcher Reagan-Film wurde denn da in Buxtehude gezeigt ? Harry S. Truman war USA-Präsident von 1945 bis 1953