Schlussphase im US-Wahlkampf Stars für Hillary – Trump ganz allein

Für die demokratische Präsidentschaftskandidatin weibeln Stars aus Film, Fernsehen und Politik. Der Republikaner zieht allein durchs Land.

US-Wahlkampf: Hillary Clinton kriegt Unterstützung von US-Stars play

Sängerin Katy Perry mit HIllary Clinton in Des Moines (Iowa, USA) am 24. Oktober 2015.

Reuters/Scott Morgan

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Es ist Mittwochmittag. Noch sechs Tage bis zur Wahl. Donald Trump (70) tritt in Miami im US-Bundesstaat Florida vor Tausende Fans. Sein Parteichef stellt ihn vor, aber da ist keine Band, die musikalisch für Stimmung sorgt. Trump kommt, redet, geht.

Ganz anders Hillary Clinton (69). Sänger Pharrell Williams (43) führt sie heute Abend in Raleigh in North Carolina ein. In Winston-Salem tat das letzte Woche First Lady Michelle Obama (52). Aber Williams und Michelle Obama sind nicht die Einzigen: Für die Demokratin Clinton reisen in der heissen Schlussphase alle politischen Schwergewichte durchs Land.

Gestern zerzauste Präsident Barack Obama (54) in Chapel Hill in North Carolina das FBI. In Iowa pries Ex-Präsident Bill Clinton (70) seine Frau. Tochter Chelsea (36) reiste nach Wisconsin und bat um Stimmen. Senator Bernie Sanders (75) war gestern in Michigan, heute steht er mit Hillary Clinton in North Carolina auf der Bühne. Und Vizepräsident Joe Biden (73) warb in Florida für Clinton.

US-Wahlkampf: Hillary Clinton kriegt Unterstützung von US-Stars play
Hillary Clinton und US-Präsident Barack Obama umarmen sich am 5. Juli 2016 in Charlotte (North Carolina, USA). AP Photo/John Bazemore

 

Und Trump? Der ist ganz allein. Die beiden noch lebenden republikanischen Ex-Präsidenten – George H. W. (92) und George W. Bush (70) – treten nie für ihn auf. Beide haben gesagt, sie wählten nicht Trump. Der republikanische Mehrheitsführer Paul Ryan (46)? Sorgt sich lieber ums Repräsentantenhaus.

Also Trumps Kinder? Fehlanzeige. Weder sie noch Gattin Melania Trump (46) sind zu sehen.

US-Wahlkampf: Hillary Clinton kriegt Unterstützung von US-Stars play
Donald Trump am 2. November 2016 in Miami (Florida, USA). Reuters/Carlo Allegri

 

Am 8. November hält Trump im New Yorker Hilton Hotel seine Victory-Party – so es ein Sieg wird. Bis dann treten nur er und sein Vizepräsidentschaftskandidat Mike Pence (57) auf.

Täglich unterwegs sind hingegen Clintons politische Freunde, einschliesslich Präsident Obama. Hinzu kommen Stars. Schmuserocker Jon Bon Jovi (54) gibt ein Konzert in Florida, Sängerin Katy Perry (32) in Philadelphia. Schauspielerin Cher (70) tritt zweimal auf – in Boston und Miami.

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Jon Bon Jovi und HIllary Clinton in Newark (New Jersey, USA) am 1. Juni 2016. Imago/John Angelillo

 

Clinton verbringt die Wahlnacht ebenfalls in New York, in der Kongresshalle Jacob K. Javits am Hudson.

In ihren Kalender aufgenommen hat sie zudem den 19. Dezember. An diesem Montag wählen die Wahlmänner den 45. Präsidenten. Trump hat den Tag nicht notiert. Offenbar glaubt er selber nicht mehr an den Wahlsieg.

Publiziert am 03.11.2016 | Aktualisiert am 13.11.2016
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10 Kommentare
  • Daniel  Schlatter , via Facebook 04.11.2016
    Ich wiederhole mich: wenn die Amis Clinton wählen, erhalten sie möglicherweise eine schlechte Präsidentin. So what! Davon hatten sie in ihrer über 200jährigen Geschichte hatten sie schon einige davon, und haben alle überlebt. Sie wissen, wie sie schlechte Präsis zu handeln haben. Wählen sie Trump, wird Amerika das nicht überleben: sie wissen nämlich nicht, wie man einen solchen unberechenbaren Menschen zu bändigen hat.
    • Ronald  Schmid aus Miami
      05.11.2016
      es scheint das Leben hat Sie auch schon "gebaendigt", Sie reden hier als ob Hillary irgenwelche Sicherheit fuer Amerika und die Welt darstelle

      75 Prozent der Amerikaner wollen Wechsel und Trump ist die einzige Chance

      etwas korrupters als die Clintons gab es noch nie in der Naehe und im Weissen Haus, da war sogar Nixon dagegen ein scheuer Altarjunge
  • Harald  Beutler 03.11.2016
    Also die Schönen und Reichen, die keine finanziellen Sorgen kennen und im Luxus schwelgen, stimmen für Hillary. Sollte dies nun die Masse der Average-Joes irgendwie beruhigen?
  • Jean-Claude  Hügli 03.11.2016
    Wenn Donald Trump gewählt wird, dann haben die Amerikaner für einen Präsidenten gewählt, der die Mentalität und Vorstellungen von einer grossen Mehrheit der Amerikaner repräsentiert. Wird Hillary Clinton gewählt, entscheidet sich das Amerikanische Volk dafür, die Macht weiterhin bei einer Minderheit des Establishements zu belassen. Dass sich Schauspieler und Sänger für Hillary Clinton einsetzen, aber nicht Wirtschafts- und Finanzbosse sagt doch schon alles.
  • walter  grimm 03.11.2016
    es ist ein Armutszeugnis, dass das selbsternannte beste Land der Welt keine
    2 gute und valable Kandidaten für das höchste Amt der USA hervor bringt. bei 300 mio. menschen sollte dies doch möglich sein. das land wir nach den Wahlen zerissener den je sein. good luck amerika
  • rolf  sulzer 03.11.2016
    ja super Hillary, Amerika lebt ja in grossem Mass von Stars aus Film, Fernsehen und Politik. Das wird "enorm viele" Stimmen bringen. Die Wallstreet und das Ausland will wissen, und möchte schnell erahnen, mit welcher Person, wenn überhaupt, sich die USA wie und in welche Richtung verändern könnte - alles andere ist Beilage.