Russischer Aussenminister Lawrow auf CNN «So viele Pussys in eurem Wahlkampf»

Der russische Aussenminister Sergej Lawrow (66) kann über den US-Wahlkampf nur noch den Kopf schütteln. Auf CNN lästert er über «die vielen Pussys auf beiden Seiten». Und erntet dafür Lacher.

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Donald Trump und die Frauen. Kein Thema hat die Amerikaner in den letzten Tagen mehr beschäftigt. Und ein Ende ist erstmal in Sicht. Nach der Veröffentlichung des Videos mit seinen sexuellen Prahlereien sieht sich der republikanische Präsidentschaftskandidat nun tatsächlich mit Belästigungsvorwürfen konfrontiert (BLICK berichtete). 

Die Causa Trump hat vier Wochen vor der US-Wahl derart absurde Züge angenommen, dass ausländische Politiker nur noch den Kopf schütteln können. So wie der russische Aussenminister Sergej Lawrow (66). 

In einem Interview des US-Senders CNN kam Moderatorin Christiane Amanpour auf eine unsittliche Aussage von Trump zu sprechen: «Pack sie an der Pussy. Du kannst alles machen», hatte dieser im Clip aus dem Jahr 2005 gesagt. Darauf fragte sie Lawrow, ob Trump nun seinen «Pussy-Riot-Moment» erlebe.

Der Aussenminister wand sich erst und kam dann zur Sache: «Englisch ist nicht meine Muttersprache und ich weiss nicht, ob das, was ich jetzt sage, angemessen ist. Aber in eurem Präsidentschaftswahlkampf gibt es auf beiden Seiten so viele Pussys, dass ich das lieber nicht kommentieren würde.»

CNN-Moderatorin Christiane Amanpour reagierte auf diese Unverfrorenheit Lawrows, die sich wohl kein westlicher Politiker je leisten könnte, mit sichtlichem Amüsement – und sagte nach einer kurzen Lachpause: «Das habe ich jetzt nicht erwartet». (gr)

Publiziert am 13.10.2016 | Aktualisiert am 14.10.2016
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3 Kommentare
  • Ines Maria  Giezendanner aus Viganello
    14.10.2016
    Die totale Dekadenz der amerikanischen Politik musste ja einmal zum Vorschein kommen. Der US-Wahlkampf verkommt immer mehr zu Diskussionen auf einem Niveau, wie diese sonst nur im Rotlicht-Milieu üblich sind.
  • Beat  Schenker aus Lugano
    14.10.2016
    Mindestens in diesem einen Punkt waren sich Sergej Lawrow und Christiane Amanpour absolut einig.
    An sonsten brachte dieses Gespräch nichts neues. Putin und Lawrow sagen es sei nicht in Ihrem Interesse die US Wahlen zu beeinflussen, für die Situation in Syrien sei allein die USA Verantwortlich. Das obwohl die Bomben die am Meisten Greuel anrichten eindeutig von den Russen und Assad stammen. Dazu kommt das zB in Aleppo sich keine ISIS befindet.
  • Thomas  Zürcher 13.10.2016
    Wir erleben zur Zeit die Mutter aller Wahlschlachten!Schon Wahnsinn, dieser Wahlkampf hat auf beiden Seiten zig Millionen gekostet und was wurde daraus, eine Wahlschlacht die die USA noch nie erlebt haben.Beide zogen ihre schmutzigsten Waffen.Ich beneide die Wähler nicht die entscheiden müssen wen sie wählen sollten.Egal ob Pest oder Cholera der Verlierer steht jetzt schon fest nämlich das amerikanische Volk.Traurig das es soweit kommen musste."God Bless Amerika"!