Robert De Niro rechnet mit Trump ab «Ich möchte ihm die Fresse polieren»

Eigentlich hätte Robert De Niro die Amerikaner nur zur Wahl aufrufen sollen. Doch der Schauspieler nutzte die Gelegenheit für eine Tirade gegen Donald Trump.

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Bei der Kampagne «Get Out The Vote» geht es eigentlich darum, Nichtwähler aufzurütteln. In kurzen Videobotschaften rufen US-Prominente ihre Mitbürger dazu auf, bei den Präsidentschaftswahlen am 8. November ihre Stimme abzugeben. Egal, ob Republikaner, Demokraten oder Libertäre.

Doch Schauspieler Robert De Niro hatte für seinen Auftritt ein ganz eigenes Drehbuch. Statt Nichtwähler zu mobilisieren, nutzte der bekennende Demokrat die Gunst der Stunde, um eine Wahlempfehlung auszusprechen. Und um sich über den republikanischen Kandidaten zu echauffieren – und zwar im Stile von Neil McCauley, De Niros Paraderolle aus dem Gangster-Epos «Heat».

Donald Trump sei «offensichtlich bescheuert», setzte der 73-Jährige mit grimmiger Miene an. «Er ist ein Hund, ein Schwein, ein Schwindler», der keine Ahnung habe, wovon er Spreche, seine Hausaufgaben nicht mache und keine Steuern zahle. Und ein «Bozo» – ein Clown.

Er sei so wütend, fährt De Niro fort, dass Amerika an dem Punkt angelangt sei, dass Trump Präsident werden könnte, dass er «diesem Deppen» am liebsten eine reinlangen würde: «Er sagt immer, er würde Menschen gerne ins Gesicht schlagen. Nun. Ich möchte IHM mal die Fresse polieren.»

Trump sollte sich besser in Acht nehmen – De Niro weiss, wie man so richtig zuschlägt. Für den Martin Scorseses Boxerfilm «Raging Bull» («Wie ein wilder Stier») lernte De Niro nämlich tatsächlich Boxen und trainierte wie ein Weltmeister.

Seine Tirade beendet der zweifache Oscarpreisträger mit den versöhnlichen Worten: «Wenn euch eure Zukunft teuer ist, gebt eure Stimme dafür ab». Sie dürfen als direkte Wahlempfehlung für Trumps Gegnerin Hillary Clinton verstanden werden.

De Niros Botschaft dürfte nach dem gestern enthüllten Video mit sexistischen Äusserungen Trumps aus dem Jahr 2005 ein weiterer Sargnagel für dessen Präsidentschaftskandidatur sein.

Publiziert am 08.10.2016 | Aktualisiert am 11.10.2016
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25 Kommentare
  • Divico  Tigurin aus Neuchâtel-Hua-Hin
    09.10.2016
    Wenn bestandene Schauspieler sich überdie Tagespolitik äussern müssen, heisst das nichts anderes als, dass Hollywood ein Szenario geschrieben hat.
    So glaubwürdig wie die Fantastereien aus der Glimmerfabrik sind entsprechend ihre Aussagen.
    Dass Reagen und "Arni" aus diesem Opportunistenkreis den Sprung in die Politik geschafft haben konnte man dort auch nicht verhindern.
    Auch dieser Monolog parodiert von De Niro wird es nicht können, denn er fordert im Kern ja nur, dass man wählen geht.
  • Mike  Wisler aus cham
    09.10.2016
    Ein richtiger Amerikaner löst alles mit Gewalt. Korea, Ägypten, Libanon, Kongo, Kuba, Dominikanische Republik, Vietnam, Laos, Kambodscha, Iran, Libyen, El Salvador, Nikaragua, Grenada, Bolivien, Somalia, Honduras, Saudi Arabien, Kurdistan, Ruanda etc etc. Da passt De Niro und Nancy perfekt rein. Ein Querdenker wäre vernichtend für die Waffen und Kriegslobby (über 250 Kriege in 220 Jahren).
  • Alexandra  Weber aus Kloten
    09.10.2016
    Stimmt doch alles nicht - NEID? Trump mistet das Establishment in USA auf - er hat sich entschuldigt und BASTA zudem sind unsere Politiker und alle anderen auf der Welt absolut gleich - es sind Männer eben!
    ewz
    • Winkel  Ried 09.10.2016
      Frau Weber. Sie als Frau erstaunen mich mit Ihrer Aussage zu diesem Sexisten. Übrigens, Trump gehört zum Establishment (googeln Sie doch einfach mal diesen Begriff). Leider gehört er nicht zur geistig gesunden Seite davon.
  • Erich  Buetler aus Zamboanguita
    09.10.2016
    Schoen fuer Herrn Trump und offenbar auch fuer Herrn Berger, wenn beide mit geputzten Zaehnen und Tic Tac im Mund herumlaufen, jederzeit bereit, den eigenen Status auszunuetzen und den nur auf sie wartenden Frauen zwischen die Beine zu greifen Aber ich moechte Euch beide nicht als Praesidenten der USA sehen!
  • Daniel  Metzener , via Facebook 08.10.2016
    Donald Trump stellt hauptsächlich seine finanzielle Macht in den Vordergrund. Dies tun nur Leute mit geringem Selbstbewusstsein. Ob Hillary Clinton für den Präsidentenstuhl geeignet ist, sei dahingestellt. Dass es nur zwei Kandidaten gibt, ist bedauerlich, aber es ist eben Fakt. Beide sind gleichermassen fragwürdig und Donald Trump ein bisschen viel mehr.