Prominenter Republikaner stimmt für Demokratin Bush Senior wählt Clinton

MAINE (USA) - Und erzählt hats eine Kennedy! George H.W. Bush wird diesen November bei den US-Präsidentschaftswahlen nicht dem republikanischen Kandidaten seine Stimme schenken.

Prominenter Republikaner George H.W. Bush stimmt für Hillary Clinton play
Kein Republikaner bekommt im November seine Stimme: 41. US-Präsident, George H.W. Bush.  AFP PHOTO/Brendan SMIALOWSKI

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Kathleen Hartington Kennedy Townsend, ehemalige Vizegouverneurin von Maryland und Tochter von Robert F. Kennedy, hat auf ihrem Facebook-Account die wahren Wahlabsichten des ehemaligen Präsidenten George H.W. Bush preisgegeben.

Eigentlich wollte sich dieser erst gar nicht zu den kommenden Wahlen äussern, wie «Politico» schreibt. Und das allein sei schon ein Zeichen für seine Missgunst gegenüber dem nominierten Kandidaten seiner Partei, Donald Trump. 

Doch nun hat es eine Kennedy aufgedeckt: Der ehemalige Staatschef plant seine Stimme der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zu geben.  

Via Facebook verkündet

Hartington postete gestern Montag ein Foto von sich mit dem 92-jährigen Bush Senior zusammen. Sie betitelte den Schnappschuss: «Der Präsident hat mir gesagt, dass er für Hillary stimmen wird!!».

Prominenter Republikaner George H.W. Bush stimmt für Hillary Clinton play
Kathleen Hartington und Bush Senior. Screenshot Facebook

Auf den Facebook-Post hingewiesen, betont der Sprecher des Ex-Präsidenten gegenüber «Politico», dass die Stimme, die Präsident Bush in 48 Tagen abgeben wird, nichts weiteres sei als die Stimme eines privaten Bürgers, er äussere sich in der Zwischenzeit nicht zu den Wahlen.

Kein Wahlkampf von Seiten Bush

Genau diese Stille im Wahlkampf von Seiten der Familie Bush ist symptomatisch. Schliesslich hat George H.W. Bush in den vergangenen fünf Wahlkämpfen jeden republikanischen Kandidaten entschlossen unterstützt. 

Auch mit seinem Sohn George W. Bush zusammen hat sich Bush Senior kampfstark für die beiden republikanischen Kandidaten John McCain und Mitt Romney ausgesprochen. (vac) 

Publiziert am 20.09.2016 | Aktualisiert am 26.09.2016
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4 Kommentare
  • Bünzli  Schorsch aus Buxtehude
    21.09.2016
    Jahrzehntelang war es der Elite im Hintergrund egal, wer Präsident wird. Bis Trump kam. Der ist nämlich unabhängig. Jetzt kann es halt vorkommen, dass eingefleischte Republikaner Fahnenflucht begehen und Demokraten werden. Wer dieses Spiel nicht durchschaut, ist lernresistent.
  • Beat  Schenker aus Lugano
    20.09.2016
    Dabei war er kann sicher kein Heiliger, finde aber die Ansicht das Trump besser sein soll etwas komisch ich jedenfall habe den Eindruck wenn jemand in Amerika abmilkt dann ist es Trump.
  • Ronald  Schmid aus Miami
    20.09.2016
    Jetzt wird er im Alter noch senil? Oder auch nicht, es bestätigt hiermit nur wieder wie patriotisch und Parteigetreu das „Establishment“ ist (my way or the highway). Die Bushes, die Clintons glauben alle nur an ein Amerika wo Sie maximal abmelken können und dann noch über Generationen Anspruch auf das „White House“ verlangen. Diese Bush Familie ist eine Katastrophe. Diese Sorte Karrieren Politiker sind ein Gift fuer eine freie Marktwirtschaft und echte Demokratie.
    • Daniel  Schlatter , via Facebook 20.09.2016
      Meine Güte, Herr Schmid in Miami! Glauben Sie wirklich, dass sich Trump weniger um die Abzocker kümmern würde, er der Ober-Abzocker des Amerikanischen Kontinents? Etwa so wie Berlusconi, der primär Gesetze schuf, die ihm dienten. Bush sen. scheint weniger senil zu sein als die Horde von Trump-Gläubigen.