Prognosen, Resultate, Termine Der Zeitplan für den US-Wahltag

WASHINGTON - Die USA erstrecken sich über sechs Zeitzonen, deshalb öffnen und schliessen die Wahllokale in den östlichen Bundesstaaten einige Stunden früher als an der Westküste. Ein Überblick über den Wahltag. Alle Zeiten in Mitteleuropäischer Zeit (MEZ).

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Schon bald geht es los mit der Wahl des Jahres. In wenigen Stunden entscheidet sich, wer in den nächsten vier Jahren das mächtigste Land der Erde regieren wird. Trump oder Clinton. Für den Wahlkrimi müssen die Kandidaten im die absolute Mehrheit der insgesamt 538 Wahlleute/Elektoren gewinnen.

***Wann sind die US-Wahlen 2016?*** Termine + Prognosen im Überblick play
REUTERS

In jedem Staat gibt es der Bevölkerungsanzahl entsprechende Elektoren zu gewinnen. Ausser in Nebraska und Maine werden sie jeweils dem Kandidaten mit den meisten Stimmen im Staat zugesprochen. Präsident wird, wer mindestens 270 Wahlleute sammelt.

Dienstag, 8. November

6.00 Uhr: Tradition zum Auftakt des Wahltags: Das Dorf Dixville Notch im Bundesstaat New Hampshire gibt bereits kurz nach örtlicher Mitternacht («Eastern Time») das Ergebnis seiner Handvoll Wähler bekannt. Die Bürger von Hawaii und Alaska sind die Schlusslichter in der langen Reihe der Staaten. Die Inselbewohner können ihre Stimme von 18 Uhr MEZ bis 5 Uhr morgens abgeben. In Alaska sind die Wahllokale von 17 Uhr MEZ bis 6 Uhr geöffnet. 

Mittwoch, 9. November

00.00 Uhr: Jetzt laufen die ersten Prognosen über den Ausgang der Wahl in einzelnen Staaten über die Fernsehsender. Die Wahlurnen in weiten Teilen von Indiana und Kentucky werden versiegelt.

2.00 Uhr: Die Wahllokale in etwa der Hälfte der Staaten, darunter in den wichtigen Staaten Florida, Georgia, North Carolina, Ohio und Pennsylvania, sind geschlossen. Die Tendenz könnte jetzt schon klar sein.

3.00 Uhr: Die Wahl endet in weiteren rund 15 Staaten, darunter den «Swing States» Arizona, Michigan und Wisconsin. Auch New York, Heimatstadt und -staat Hillary Clintons und Donald Trumps, schliesst. 

5.00 Uhr: Der wichtigste Staat mit «Pacific Time» ist Kalifornien. Wenn die Wahllokale dort um 20.00 Uhr Ortszeit schliessen, ist es in der Schweiz 5.00 Uhr in der Früh. Jetzt sollte klar sein, welche Seite gewonnen hat.

5.13 Uhr: Das war in der Wahlnacht 2012 der Moment, in dem drei US-Fernsehsender Barack Obama zum sicheren Sieger erklärten. Donald Trump und Hillary Clinton werden aller Voraussicht nach in New York sein.

7.00 Uhr: Die letzten Wahllokale an der US-Westküste und Alaska schliessen.

***Wann sind die US-Wahlen 2016?*** Termine + Prognosen im Überblick play
Obama nimmt 2012 den Gratulationsanruf von Mitt Romney entgegen.

Traditionellerweise ist die Wahl spätestens dann gelaufen, wenn der unterlegene Kandidat in der Wahlnacht seinem Kontrahenten in einem Telefonanruf, dem «Concession Call» zum Sieg gratuliert. In der Folge treten Sieger und Verlierer dann vor ihr Wahlvolk. Fraglich ist, ob Donald Trump über den eigenen Schatten springen wird - falls er verliert.

Wenn alles normal verläuft, wird der neue Präsident der Vereinigten Staaten 41 Tage später (am 19. Dezember) vom Electoral College, also den Wahlmännern, gewählt. Gleiches gilt für den Vize-Präsidenten. Am 6. Januar 2017 verkündet der Kongress dann ganz offiziell das Ergebnis, und am 20. Januar 2017 um 12 Uhr Ortszeit (18 Uhr bei uns) wird der neue US-Präsident vereidigt.

 

Blick.ch berichtet rund um die Uhr live: Verfolgen Sie die Wahl im Live-Ticker zur US-Wahl.

Publiziert am 07.11.2016 | Aktualisiert am 13.11.2016
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2 Kommentare
  • Gautschi  Gregor , via Facebook 09.11.2016
    Wirklich eine Peinliche Geschichte,die USA hat ja viele Einwohner,und sicherlich auch gute Menschen für das Presidenten Amt,und dann kommen die zwei,jetzt muss man sich die Politisch führungs spitze der Welt anschauen,kein Film könnte es so dramatisch zeigen wie die wirklichkeit ist ! Da weiss man nicht mehr ob man weinen oder lachen soll !
    Gruass us Chur Gregor
  • Hans  Scheidegger 07.11.2016
    Ich bin jetzt dann nur noch froh, dass Morgen einer der schmutzigsten und peinlichsten Wahlkämpfe in der amerikanischen Geschichte vorüber ist. Unerträglich schmierig und einfach äusserst peinlich. Und zwar von beiden Seiten. Gegenseitige Diffamierungen und Anschuldigungen verdrängten leider die konkreten politischen Inhalte fast gänzlich.