Obama schürt die Angst vor Trump «Das Schicksal der Welt steht am Abgrund»

CHAPEL HILL (NORTH CAROLINA, USA) - Die US-Wahlen gehen in den Endspurt – und Barack Obama wird nervös. Eindringlich wie nie, warnte er vor einem Sieg von Donald Trump.

Endspurt US-Wahlen: Barack Obama schürt Angst vor Donald Trump play

Trump sei als Präsident «beispiellos unqualifiziert»: Barack Obama gestern in Chapel Hill.

Keystone

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Es sind überraschend deutliche Worte eines amtierenden US-Präsidenten.

«Das Schicksal der Republik liegt in Euren Händen», rief Barack Obama gestern Abend ins Mikrofon.

Er unterstützte gestern bei einem Wahlkampfauftritt für die Demokratin Hillary Clinton in Chapel Hill im US-Bundesstaat North Carolina.

Endspurt US-Wahlen: Barack Obama schürt Angst vor Donald Trump play

Barack Obama bei der Wahlkampfveranstaltung für Hillary Clinton in Chapel Hill (North Carolina, USA) am Mittwoch.

Reuters/Jonathan Ernst

 

Vorsprung von Hillary Clinton schmilzt dahin

«Das Schicksal der Welt steht am Abgrund», redete Obama der Menge ins Gewissen.

Auch der mächtigste Mann der Welt wird langsam nervös. Erstmals seit Mai liegt Trump in einer Umfrage des US-Senders «ABC» mit 46 Prozent einen Punkt vor Hillary Clinton. Und auch andere Umfragen sehen Clinton Kopf-an-Kopf – oder höchstens noch mit einem Mini-Vorsprung. 

Endspurt US-Wahlen: Barack Obama schürt Angst vor Donald Trump play

Sorgt er für die grosse Überraschung am 8. November? Trump holte in Umfragen mächtig auf.

Reuters

 

Laut Obama «steht unsere Demokratie zur Abstimmung». Und auch der Anstand, die Gerechtigkeit und der Fortschritt in den USA stünden auf dem Prüfstand. Der Immobilien-Tycoon Donald Trump sei als Präsident «beispiellos unqualifiziert».

Die Wahl findet in den USA Dienstag, 8. November statt. Die ersten Resultate werden in der Schweiz am frühen Mittwochmorgen erwartet. (bö)

Publiziert am 03.11.2016 | Aktualisiert am 03.11.2016
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23 Kommentare
  • Michael  Tomov aus Koror
    04.11.2016
    Ich bin sehr erstaunt, wie Obama die Fassung verliert. Bis jetzt habe ich ihn als Menschen geachtet, aber jetzt trägt er eine rein persönliche Fehde aus und missbraucht sein Amt dazu. Total daneben. Aber das war wohl der Deal: Zuerst ein Schwarzer, dann eine Frau. Und so muss er jetzt halten, wozu er seine Seele verkaufte. Macht korrumpiert, und Hillary ist seit ihrer Jugend machtgeil, weil sie zuhause unter die Räder kam bei ihrem Vater...
  • Christoph  Immoos aus Basel
    04.11.2016
    Die Welt steht bereits am Abgrund. Nicht wegen Trump sondern wegen Obama der seit 8 Jahren nichts richtig hinkriegt. Statt den eigenen Leuten aus der Armut zu helfen spielen die USA mit dem Feuer und provozieren Russland bis aufs Blut. NATO Osterweiterung, Ukraine, Militäraufmärsche an der russischen Grenze zusammen mit Westeuropäern. Hierzu hat auch Clinton fleissig beigetragen.
  • Daniel  Hegi , via Facebook 04.11.2016
    Gefallener oder fallender Engel....? Und ein Macher und scheinbar erfolgreicher Geschäftsmann...? And the winner take it all....NORDAMERIKA ist ein Koninent...oder nur ein halber? Besteht er aus zwei Staaten....oder aus mehreren (ES SIND DIE VEREINIGTEN STAATEN VON.....und....?....sicher ist Kanada ein Land mit Grenzen, gesprochen wird aber Englisch und Französisch....? Ich bin dann mal weg....in Asien...auch einem Land, dass im Moment grosse "Probleme" hat, da der Landesvater.....??
  • Christoph  Immoos aus Basel
    04.11.2016
    Die Welt steht bereits am Abgrund. Nicht wegen Trump sondern wegen Obama der seit 8 Jahren nichts richtig hinkriegt. Die USA, spielen mit dem Feuer und provozieren Russland bis aufs Blut. NATO Osterweiterung, Ukraine, Militäraufmärsche an der russischen Grenze zusammen mit dem Friedensprojekt EU. Hierzu hat Clinton fleissig beigetragen. Statt den eigenen Leuten aus der Armut zu helfen (USA+EU) übt man sich in teuren und gefährlichen Kriegsspielen. Das kann unter Trump nicht schlimmer werden.
  • martin  zuercher 03.11.2016
    Obama wird höchst wahrscheinlich sehr gut bezahlt für seine markigen Worte. Schade, dass er sich vom Bush-Clan leiten lässt und dabei vergisst, aus welchem Umfeld er ursprünglich kommt.
    Eines Präsidenten ist so ein Verhalten nicht würdig, denn er erreicht
    beim Stimmvolk damit nur das Gegenteil und macht sich unglaubwürdig. Viele auf dieser Welt wissen, dass Hillary Clinton nun
    wirklich kein einfühlsamer Engel ist und partout nur auf sich schaut.
    Lassen wir die Wahlen auf uns zukommen.