US-Wahlen: Jetzt wird ausgezählt Obama holt Swing States Wisconsin und New Hampshire – Florida extrem knapp

Die Resultate aus den ersten Bundesstaaten liegen vor. Gespannt blicken Obama und Romney nach Ohio und Florida, wo sich die Wahl vorzeitig entscheiden könnte. Verfolgen Sie die aktuellsten Entwicklungen im Newsticker.

  • Publiziert: 07.11.2012
Newsticker
07:49

Republikaner reichen den Demokraten die Hand und bieten im Repräsentantenhaus Verhandlungen über einen neuen Budgetkompromiss an. Von einer Steuererhöhung für Reiche wollen sie aber weiterhin nichts wissen.

John Boehner, der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, lehnte die von den Demokraten geforderte Erhöhung der Steuersätze für Reiche am Mittwoch erneut ab. Hingegen zeigte er sich offen für eine Schliessung von Steuerschlupflöchern.

07:26

66,8 Millionen Amerikaner verfolgten das TV-Spektakel live im Fernsehen. Das sind weniger als noch vier Jahre zuvor. Damals waren 71,5 Millionen Menschen vor der Mattscheibe.

Die meisten Zuschauer hatte der Sender NBC mit 12,1 Millionen, gefolgt von Fox News Channel mit 11,4 Millionen.

06:11

Home Sweet Home: Familie Obama ist am Mittwochabend (Ortszeit) ins Weisse Haus zurückgekehrt. Die First Family habe auf dem Flug einen grossen Kuchen bekommen, beruft sich «Spiegel Online» auf den Informationsdienst des Weissen Hauses.

22:55

Obama ist soeben zusammen mit seiner Familie ins Flugzeug gestiegen. Er macht sich auf den Weg ins Weisse Haus.

22:23

«Vier weitere Jahre» - Barack Obamas Twitter- Botschaft zur Bestätigung seiner Wiederwahl hat alle möglichen Internet-Rekorde gebrochen. Die Nachricht mit einem Foto des Präsidentenpaares ging am Mittwoch in Windeseile um die Welt. Bis zum Abend wurde die Botschaft bei Facebook 3,5 Millionen Mal mit «like it» (»gefällt mir») angeklickt, über Twitter erreichte sie mindestens 714'800 Nutzer.Der Retweet, also die Weiterleitung von Obamas Twitter-Nachricht durch andere Twitter-Nutzer, verdrängte eine Botschaft von Teenie-Popstar Justin Bieber von der Spitze. Das Foto entstand im August im Bundesstaat Iowa, wo Michelle Obama ihren Mann wiedersah, nachdem er eine dreitägigen Bus-Wahlkampftour durch den Mittleren Westen unternommen hatte.

22:02

Wer die Wahl in Florida für sich entscheiden konnte, ist nach wie vor offen. Wie «Spiegel Online» berichtet, liegt nach Auszählung aller in Wahllokalen und per Briefwahl abgegebenen Stimmen Barack Obama mit 49,86 Prozent vor Mitt Romney (49,29 Prozent). Doch die provisorischen Stimmen wurden demnach noch nicht in allen Bezirken ausgezählt. Die Stimmzettel müssten noch darauf überprüft werden, ob die Bürger auch wirklich wahlberechtigt waren.

21:37

Peinlich! Das Glückwunschschreiben von Frankreichs Staatschef François Hollande an Barack Obama sorgt im Internet für Spott. Er unterschrieb den Brief mit den Worten «friendly, François Hollande». Im Französischen hätte der Präsident vermutlich das Wort «amicalement» («Herzliche Grüße») verwendet. Doch «Friendly» ist keine Grußfloskel. Das Adjektiv steht für «freundlich». Im Englischen hätte er mit «warm regards» den richtigen Ton getroffen.

20.50

Die Demokraten haben den Senatssitz in North Dakota bekommen. Eigentlich war der Republikaner Rick Berg Favorit, doch Heidi Heitkamp setzte sich durch. Damit bauen die Demokraten ihre Mehrheit im US-Senat aus.

20:02

Bei der Wahl haben offenbar weniger Amerikaner abgestimmt als noch 2008. Nach vorläufigen Zahlen wurde die vor vier Jahren überschrittene 60-Prozent-Marke diesmal nicht erreicht. Dem US-Sender CNN zufolge wurden für Mitt Romney und Barack Obama zusammen rund 117,5 Millionen Stimmen abgegeben. Danach läge die Wahlbeteiligung bei rund 57 Prozent. Dabei sind die Stimmen für Drittkandidaten oder ungültige Wahlzettel aber noch nicht mit eingerechnet.

19:29

Barack Obama vergrössert seinen Vorsprung. Mittlerweile ist ein Grossteil der Stimmen gezählt und nach neusten Rechnungen haben rund 2,7 Millionen mehr Menschen Obama gewählt, wie «Spiegel Online» berichtet. Heute Morgen lag der Abstand zu Mitt Romney noch bei einer Million Stimmen.

18:37

Haben die USA bald 51 Bundesstaaten? Die Bürger von Puerto Rico haben in einem nicht bindenden Referendum erstmals dafür gestimmt, dass ihre Inselgruppe vollständig zu den USA gehören soll. Bisher hat Puerto Rico den Status eines assoziierten Freistaats.

18:01

Die US-Börsen haben am Tag nach der Wiederwahl von Präsident Barack Obama deutlich nachgegeben. Zwei Stunden nach Handelsbeginn notierte der Dow Jones 2,5 Prozent im Minus. Der Schweizer Schwergewichte-Index SMI erreichte zwar zunächst ein Jahreshoch, drehte dann aber auch ins Minus und verlor 0,7 Prozent.

17:19

Die Demokraten behalten die Vormachtstellung im Senat. Durch einen Hinzugewinn von mehreren Sitzen können sie ihre bisherige Mehrheit von 51 sogar noch ausbauen. Das Repräsentantenhaus hingegen bleibt in republikanischer Hand. Vorläufiges Zwischenresultat: 232 Sitze gehen an die Republikaner, 192 an die Demokraten. Für die Kontrolle der Mehrheit werden 218 Stimmen benötigt. Obama muss daher auch in seiner zweiten Amtszeit damit rechnen, dass seine Gesetzesvorhaben blockiert werden.

16:37

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon gratuliert Obama zur Wiederwahl, erinnert aber auch an die Herausforderungen für die internationale Politik. So müssten das Blutvergiessen in Syrien gestoppt und der Nahost-Friedensprozess wiederbelebt werden, erklärt Ban. Auch sollten nachhaltiges Wachstum gefördert und die Probleme des Klimawandels bewältigt werden.

16:03

In Florida werden immer noch Stimmen gezählt. Mit einem Endresultat ist gemäss lokalen Medien nicht vor Mittwochnachmittag (Ortszeit) zu rechnen. Derzeit liegt Obama im Sunshine State mit rund 50'000 Stimmen vor seinem Herausforderer Mitt Romney.

15:28

Nach seiner Wiederwahl als US-Präsident hat sich Barack Obama kurz nach 7.30 Uhr Schweizer Zeit in Chicago an seine Anhänger gewandt - aber auch an den politischen Gegner und die amerikanische Öffentlichkeit. Hier die übersetzte Rede im Wortlaut.

15:14

Bei den US-Wahlen am Dienstag haben die Republikaner im Ostküstenstaat North Carolina den Gouverneursposten gewonnen. Pat McCrory löste die Demokratin Beverly Perdue ab, die nicht erneut zur Wahl angetreten war. Zum ersten Mal seit über 20 Jahren leitet damit ein Republikaner in North Carolina die Staatsgeschicke.

15:11

Die Wähler in den USA haben nicht nur Präsidenten Barack Obama eine zweite Amtszeit beschert. Auch zahlreiche Abstimmungen standen auf dem Wahlzettel: So müssen im Bezirk Los Angeles Darsteller in Pornofilmen künftig bei den Dreharbeiten Kondome tragen. Die «Safer Sex»-Initiative wurde von den Wählern mit deutlicher Mehrheit angenommen.

14:36

Die First Lady kommt im Volk gut an: Auch viele Wähler, die nun nicht für Barack Obama gestimmt haben, dürften gegen vier weitere Jahre Michelle nichts einzuwenden haben. In einer Umfrage der «Washington Post» äusserten sich 67 Prozent positiv über die First Lady - der Wert des Präsidenten lag zwölf Prozentpunkte niedriger.

14:10

Laut den jüngsten Erhebungen haben 59'558'059 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner Obama gewählt. Das entspricht 50,3 Prozent. 56'936'112 Personen oder 48,1 Prozent stimmten für Mitt Romney.

14:01

Die Wall Street hat sich verzockt: In der Hoffnung auf laschere Vorschriften setzte die Finanzindustrie auf den Sieg des Republikaners Mitt Romney. Jetzt müssen sich Banken und Börsen in der zweiten Amtszeit des Demokraten Barack Obama auf eine härtere Gangart bei der Finanzregulierung gefasst machen. «Er wird die Regulierung weiter verschärfen, Unternehmen verteufeln, eine Menge Geld rauswerfen, Leute besteuern und so weiter», prophezeite Romney-Anhänger Richard Kovacevich, ehemals Chef der Bank Wells Fargo.

13:20

Grosse Freude bei Obamas Grossmutter Sarah im Dorf Kogelo in Kenia: Die überglückliche 90-Jährige nahm am Mittwoch zahlreiche Glückwünsche von Besuchern entgegen. «Der Grund für seinen Sieg ist, dass Gott ihn gegeben hat», sagte Sarah. Ausserdem verstehe es ihr Enkel, «alle Menschen zu lieben», anstatt zu spalten. «Mama Sarah» ist die dritte Frau von Obamas Grossvater väterlicherseits.

13:05

Lange Warteschlangen vor vielen Wahllokalen waren das grösste Problem bei den US-Wahlen am Dienstag. Sie waren offenbar aber nur einer hohen Beteiligung geschuldet, nicht irgendwelchen Problemen. Technische Schwierigkeiten wurden nur wenige bekannt. Im Bundesstaat Florida ist die Auszählung der Wählerstimmen allerdings zu einer Hängepartie geworden. Auch am Mittwochmittag (MEZ) stand nicht abschliessend fest, ob die 29 Wahlmännerstimmen an US-Präsident Barack Obama oder Wahlverlierer Mitt Romney gehen würden. Das ist für den Wahlausgang aber auch nicht entscheidend.

12:42

Das Wahlprozedere ist noch nicht zu Ende. Das sind die nächsten Fixdaten für Obama:

17. Dezember: Die Wahlmänner und -frauen kommen in den 50 Bundesstaaten und der Hauptstadt Washington zusammen und geben ihre Stimmen in versiegelten Umschlägen ab. Diese werden dann an den Kongress weitergeleitet.

6. Januar:

Die Wahlmännerstimmen werden in einer gemeinsamen Sitzung von Repräsentantenhaus und Senat ausgezählt. Vizepräsident Joe Biden leitet als Vorsitzender des Senats die Sitzung und verkündet am Ende das Ergebnis.


 

20. Januar: Obama legt in Washington seinen Eid für eine zweite Amtszeit ab.

12:19

Nachdem ihm Mitt Romney per Telefon zum Wahlsieg gratuliert hatte, rief Obama als erstes Bill Clinton an, sagte ein Mitglied der Wahlkampftruppe des Präsidenten zum TV-Sender NBC. Ex-Präsident Clinton hatte Obama während des Wahlkampfs äusserst engagiert unterstützt.

12:06

Zu früh gewütet: Donald Trump setzte im Verlauf der Wahl auf Twitter zu einer Schimpftirade auf die USA an. «Travestie», «Ungerechtigkeit», die Welt lacht über uns», schrieb er. Der Immobilientycoon ging davon aus, dass Obama die Wahl gewinnt, obwohl er weniger Stimmen als Romney holt. Inzwischen hat der Präsident auch das Volksmehr erreicht. Trump löschte seine Tweets nachträglich, Nymag.com hat sie aber gespeichert.

Weitere Reaktionen auf Obamas Wahlsieg finden sie hier (Schweizer Politiker) oder hier (Strassenumfrage).

11:17

Im Moment führt der wiedergewählte Präsident Obama auch bei der Gesamtzahl der Stimmen aller Wählenden: 58'522'171 Bürger (50,2 Prozent) stimmten für den Amtsinhaber, 56'340'072 für Romney (48,3 Prozent).

Laut Nate Silver, dem Zahlenguru der «New York Times», sollte Obama neben den Elektoren auch die Volkswahl gewinnen. Mit zwei oder drei Prozentpunkten Vorsprung, wenn die restlichen Stimmen in Kalifornia, Oregon und Washington ausgezählt sind.

11:02

Mit Joseph Kennedy III, dem Gross-Neffen des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy, ist wieder ein Mitglied der berühmtesten Familie der USA ins Parlament gewählt worden, wie der TV-Sender ABC berichtet.

Joseph ist der Enkel von Robert Kennedy, der ebenfalls ermordet wurde, als er für die Präsidentschaft kandidierte. 2010 war mit Patrick Kenndy das letzte Mitglied der einst mächtigsten Familie der USA aus dem Kongress zurückgetreten.

10:44

Die Kalifornier haben gegen die Abschaffung der Todesstrafe gestimmt. In einem Referendum stimmten 53,6 Prozent der Wähler gegen den Vorschlag, die Todesstrafe abzuschaffen und durch lebenslange Haft ohne Möglichkeit auf Begnadigung zu ersetzen.

Derzeit warten in dem Bundesstaat an der Westküste der USA mehr als 700 zum Tode verurteilte Häftlinge auf ihre Hinrichtung.

10:15

Florida hat die Auszählung der Stimme vorübergehend gestoppt. Nach Auszählung von 98 Prozent der Stimmen erreichte Präsident Obama nach offiziellen Angaben 49,85 Prozent, auf Mitt Romney entfielen demnach 49,29 Prozent. Auf das Wahlresultat hat das Ergebnis in Florida keinen Einfluss mehr, da Obama mit 303 die nötige Anzahl Elektorenstimmen erreicht hat.

10:09

Der Schweizer Aktienmarkt hat sich im frühen Handel freundlich gezeigt. Der Leitindex SMI notiert nur noch knapp unter dem Jahreshoch vom Oktober. Mehr dazu in unserem Wirtschaftsartikel.

Die Entscheidung pro Obama und damit auch für den Notenbankchef Ben Bernanke und seine ultra-expansive Geldpolitik werde von den Börsen positiv aufgenommen, hiess es in Marktkreisen.

09:42

BLICK-Sonderkorrespondent Peter Hossli zieht sein Fazit der Wahl: «Mitt Romney war ein relativ schwacher Kandidat.» Ein besserer Herausforderer hätte die für die Republikaner günstige Ausgangslage in einen Sieg ummünzen können. Seine ganze Einschätzung sehen Sie in unserem Video.

09:26

Mit Erleichterung haben die Finanzmärkte in Asien am Mittwoch auf die rasche Entscheidung bei der US- Präsidentschaftswahl reagiert. Die Aktienbörsen in Tokio und Shanghai machten ihre Anfangsverluste wett und notierten fast unverändert.

Der Wahlsieg von Barack Obama sei keine Überraschung, wichtig sei aber, dass die Wahl nicht zu einer Hängepartie geworden sei, lautete der Tenor unter Händlern.

08:42

Garry Thomas Allen (56) hatte gehofft, dass sein Hinrichtungstermin in der Wahlnacht verschoben wird. Doch sein Gnadengesuch wurde abgelehnt. Kurz vor seiner Hinrichtung in Oklahoma gab er noch eine Einschätzung ab: «Es wird ein sehr enges Rennen». Dann setzten die Beamten die Giftspritzen an. Eine Stunde vor der Schliessung der Wahlurnen war Allen tot.

08:36

Die Zeitung «Washington Post» hat eine Abschrift der Siegesrede von Barack Obama veröffentlicht.

08:30

Für den Swing Staat Florida steht immer noch kein Sieger fest. Doch anders als bei der Wahl von George W. Bush 2000 kommt es diesmal nicht darauf an. Im Moment sind 97 Prozent aller Stimmen ausgezählt. Obama führt mit 60'000 Stimmen.

08:08

Die Rede des Präsidenten dauerte etwa 20 Minuten. Seine Zuhörer reagierten mit frenetischem Jubel.

08:03

Obama beschwört die Einheit der Nation. Die Amerikaner seien mehr als die Summe ihrer einzelnen Talente.  «Egal, ob ihr in den letzten Wochen ein Romney-Plakat oder ein Obama-Plakat getragen – ihr habt etwas bewegt. Egal, woran du glaubst, wo du herkommst, ob Du weiss oder schwarz bist, Latino oder Indianer, schwul oder hetero: Du kannst es hier schaffen.»

07:53

Obama spricht nun über die Nation und ihre Stärken, macht den Amerikanern Mut: Die Demokratie in einem 300-Milllionen Volk sei aber kompliziert und anstrengend, gerade in schwierigen Zeiten. Schmerzhafte Kompromisse seien nötig um das Land voranzubringen.

07:42

Obama spricht nun über seine Frau: «Ich wäre nicht der Mensch, der ich bin, hätte ich dich nicht vor 20 Jahren geheiratet. Michelle, ich liebe dich mehr als je zuvor.» Auch seinen Töchtern Malia uns Sasha dankt er. Sie seien junge, intelligente und wunderschöne junge Frauen. Er stellt aber klar: «Ein Hund ist genug!»

07:40

Obama: «In unseren Herzen wissen wir, das Beste kommt erst noch. Ihr habt für Taten gestimmt, nicht für Standard-Politik. Ob ihr ein Obama-Schild oder ein Romney-Schild hochhieltet, ihr macht das möglich. Ich werde mit Gouverneur Romney zusammensitzen und darüber reden, wie wir dieses Land vorwärtsbringen.»

07:36

Der Jubel ist riesig! Jetzt spricht der wiedergewählte Präsident: «Amerika geht vorwärts! Wir sind eine amerikanische Familie und wir halten alle zusammen!»

07:35

Jetzt tritt der Präsident in Chicago vor seine Fans. Zusammen mit Michelle und den Töchtern.

07:24

Was heute an der Urne auch noch entschieden wurde: In den Bundesstaaten Maine and Maryland akzeptierten die Bürger eine Vorlage, die die gleichgeschlechtliche Ehe erlaubt. In Colorado und Washington wurde Marihuana zu medizinischen Zwecken legalisiert.

07:17

Inzwischen sind 48 der 50 Bundesstaaten ausgezählt. Obama holte bisher 303 Elektoren-Stimmen, Romney 203. Ein deutlicher Vorsprung. Es fehlen noch die Resultate aus Florida und Alaska.

07:07

Nun wartet die Menge in Chicago auf Barack Obama. MIttlerweile hat das Weisse Haus das erste offizielle Bild veröffentlicht. Es zeigt Barack Obama, wie er von Joe Biden beglückwünscht wird. Im Hintergrund ist seine Frau Michelle zu sehen.

06:55

Die Giftpfeile sind im Köcher, Romney hält in Boston eine faire Rede und wünscht seinem Bezwinger alles Gute: «Danke meine Freunde, danke. Ich habe soeben Obama gratuliert. Seine Unterstützer verdienen das auch. Ich hoffe, der Präsident wird erfolgreich darin sein, unsere Nation zu führen. Doch ich möchte auch Paul Ryan danken. Neben meiner Frau Ann war er die beste Wahl die ich treffen konnte. Ich möchte auch meiner Frau danken. Sie wäre eine wunderbare First Lady gewesen.» Romney bedankt sich bei seinen Wählern für die Arbeit und ihren Einsatz. Und er appelliert an den Gemeinschaftssinn. «Ich glaube an Amerika. Ich glaube an die Menschen in Amerika.» Ich hätte mir so gewünscht, diese Nation auf einen anderen Weg zu führen, aber das Volk hat anders entschieden. Ich wünsche Präsident Obama, seiner Frau und seinen Töchtern alles Gute. Ich bete, dass er Erfolg hat.» Schliesslich holt er seine Familie auf die Bühne - mit jeweiligen Anhängsel sind das ziemlich viele - und lässt sich feiern. Die Menschen skandieren «Mitt, Mitt, Mitt», jubeln minutenlang.

06:54

Na also: Mitt Romney hat Barack Obama angerufen und ihm zur Wahl gratuliert. Mittlerweile ist er im Hauptquartier in Boston eingetroffen und wird in Kürze zu seinen Anhängern sprechen.

06:43

Und nochmal was für die Statistik: Auch Virginia (13 Wahlmänner) geht an Obama. Bis auf das noch ausstehende Florida hat der Präsident alle Swing States für sich entschieden. Damit fällt der Sieg viel deutlicher aus, als im Vorfeld erwartet.

06:30

Mitt Romney hat seine Niederlage noch immer nicht eingestanden. Auch eine Stunde nach der Verkündung des Wahlsieges lässt sich der Republikaner Zeit. Traditionell spricht erst der Unterlegene, bevor der Sieger vors Volk tritt. Laut einem Bericht des TV-Senders NBC wollte Romney den Bundesstaat Ohio nicht verloren geben. Letztlich hat aber auch dieser keine Bedeutung mehr: Mit Colorado und Nevada gewinnt Obama auch die anderen matchentscheidenden Swing States. Üblicherweise gestehen die Verlierer bei US-Wahlen ihre Niederlage innerhalb kurzer Zeit ein. 2008 hatte der Verlierer John McCain dies etwa nach einer halben Stunde getan.

06:13

Die beiden ärmsten Bezirke der USA haben bei der US-Präsidentenwahl klar für Obama gestimmt. In Ziebach County in South Dakota, dem Kreis der USA mit der höchsten Armutsrate, wählten 58 Prozent den Demokraten. Im nicht weit entfernten Buffalo County stimmten 74 Prozent für Obama, 26 Prozent für seinen Herausforderer Mitt Romney - fast das gleiche Ergebnis wie vier Jahre zuvor.

06:12

Im Bostoner Hauptquartier der Republikaner herrscht Ernüchterung, die Wähler sind niedergeschlagen. Viele verlassen die Halle, warten nicht mehr auf den Auftritt Romneys.

06:08

Barack Obama bricht alle Rekorde: Sein Sieges-Tweet «Four more years» wurde nach knapp einer Stunde über 320'000 Mal retweeted. Mehr hat noch niemand geschafft. Und Mitt Romneys Twitter-Account? Der bleibt stumm. Seit sechs Stunden herrscht auf seinem Kanal Funkstille.

05:46

Noch für die Statistik: Nevada (6) und Colorado (9) gehen ebenfalls an Obama. Auch Maine geht vollständig an den wiedergewählten Präsidenten.

05:37

Obamas Team verschickt im Namen ihres Chefs ein Mail an seine Wähler: «Ich werde bald in Chicago sprechen, aber ich wollte euch erst danken. Es war weder Schicksal noch ein Unfall - nur Ihr habt das ermöglicht. (...) Es gibt noch viel zu tun. Danke! Barack.»

05:20

Mit Ohio holt er sich den entscheidenen Swing State - in Chicago flippen die Leute aus. Barack Obama schreibt auf Twitter: «Four more Years». Und: «Das war nur dank euch möglich. Danke.»

05:16

BARACK OBAMA SCHAFFT DIE WIEDERWAHL!

05:15

Oregon (7) hat sich für Obama entschieden.

05:10

Und wieder gute Nachrichten für Barack Obama: Er hat den Swing State Iowa (6) für sich entscheiden können. Die Vorzeichen stehen gut für eine zweite Amtszeit. Romney holt sich Missouri (10).

05:00

Die nächsten Resultate: Kalifornien (55),  Hawaii (4) und Washington (12) gehen an Obama. Mitt Romney kann Idaho (4),Montana (3) und North Carolina (15) für sich entscheiden. Jetzt ist klar: Holt Obama Florida, darf er sich auf vier weitere Jahre im Weissen Haus einstellen.

04:52

Al Gore gibt sich zuversichtlich. Er twittert: «Ich bin überzeugt davon, dass Präsident Obama Florida für sich entscheiden wird.» Mit Florida verbindet Al Gore unangenehme Erinnerungen. Beim Wahldesaster im Jahr 2000 unterlag er George W. Bush - nachdem in Florida die Stimmen von Hand nachgezählt werden mussten.

04:49

CNN meldet: Minnesota (10) geht an Barack Obama, Arizona (11) geht an Mitt Romney.

04:37

In Florida hat sich die Lage für Obama wieder etwas entschärft. Nachdem er kurzzeitig sage und schreibe 636 Stimmen hinter Romney lag, weist er momentan wieder einen Vorsprung auf. Er vereint 16'000 Stimmen mehr auf sich als sein Herausforderer, 88 Prozent der Stimmen sind ausgezählt. Klar ist: Gewinnt Obama Florida, ist die Wahl so gut wie gelaufen. Natürlich müsste er Kalifornien mit 55 Wahlmännern für sich entscheiden - was aber erwartet wird.

04:27

New Mexico geht in die Hände des Präsidenten: Hier holt Obama fünf Wahlmänner. Mittlerweile sind 34 Staaten ausgezählt. 

04:21

Im Hauptquartier der Demokraten in Chicago wird bereits gefeiert, wie BLICK-Korrespondent Peter Hossli im Videointerview erzählt. Man gebe sich siegessicher - was auch am steigenden Alkoholpegel abzulesen sei. Er teilt die optimistische Einschätzung der Wähler: «Es sieht danach aus, als ob Obama eine zweite Amtszeit erhalten wird.»

04:00

Der Mormonenstaat Utah (6) geht an Romney, was keine grosse Überraschung ist. 

03:57

Weitere Hiobsbotschaft für Mitt Romney: New Hampshire geht an Barack Obama. Damit holt er sich vier weitere Wahlmänner.

03:37

Swing State Wisconsin (10) geht an Obama, melden die US-Sender. Das ist der Staat von Vizepräsidentschaftskandidat Paul Ryan. Jetzt muss sich Romney sputen, um das Ruder noch herumzureissen. Um 4 Uhr gibts die nächsten Resultate.

03:27

NBC und Fox News melden: Obama holt sich den Staat Pennsylvania. Das gibt 20 Wahlmännerstimmen aufs Konto des Präsidenten.

03:07

Das Repräsentantenhaus bleibt in den Händen der Republikaner, berichtet CNN. Erste Erfolge gibts dafür für die US-Demokraten bei den Parlamentswahlen: Die Partei von Barack Obama hat in mehreren Bundesstaaten Sitze im Senat verteidigt, die als wackelig galten.
 

03:04

Und schon trudeln die nächsten Resultate ein: Barack Obama holt sich den Swing State Michigan (16) und New York (29). Mitt Romney entscheidet Kansas (6), North Dakota (3), Texas (38), South Dakota (3), Wyoming (3), Louisiana (8), Mississippi (6) und Nebraska (3 von 5 Wahlmännerstimmen) für sich.

02:54

Fassen wir kurz zusammen: Barack Obama holt sich Vermont, Rhode Island, New Jersey, Illinois, Massachussets, Delaware, Maine, Maryland, District of Columbia und Connecticut.

Mitt Romney überzeugte die Wähler in Arkansas, Kentucky, West Virginia, Indiana, South Carolina, Georgia, Alabama, Tennessee, Mississippi und Oklahoma.

Zwischenstand: Obama 78 Wahlmännerstimmen, Romney 82. Noch hat die Wahlnacht keine faustdicke Überraschung hervorgebracht.

02:49

New Jersey (14 Wahlmännerstimmen) geht laut CBS News und Bloomberg an Obama.

02:42

Auch Alabama (9) geht an Mitt Romney. In Virginia liegt er derzeit ebenfalls in Führung - nichts neues jedoch aus Florida: Dort liegt der Präsident auch nach Auszählung von fast 60 Prozent der Stimmen in Führung.

02:31

In Florida bleibt das Rennen hart umkämpft. Nach Auszählung von 56 Prozent der Stimmen, liegt Obama noch leicht in Führung. Auch in Ohio hat der Präsident die Nase leicht vorne.

02:30

Und weiter gehts: Arkansas (6) und Tennessee (11) gehen laut CNN wenig überraschend an Mitt Romney.

02:13

Romney holt sich Georgia mit 16 Wahlmännerstimmen.

02:10

Das wird Romney an die Nieren gehen: Seinen Heimatstaat Massachusetts entscheidet Obama für sich. Romney war dort von 2003 bis 2007 Gouverneur. Obamas machte es besser: Seinen Heimatstaat Illinois mit 20 Wahlmännerstimmen holte er ins Trockene. Beide Resultate waren jedoch erwartet worden.

02:00

Hochrechnung: Die Staaten Connecticut (7), Delaware (3), Illinois (20), Maryland (10) Massachusetts (11), Maine (4), Washington D.C. (3), Rhode Island (4) gehen an Obama. Oklahoma (7) geht an Romney.

01:53

Auch in Ohio deuten erste Prognosen von CNN auf einen knappen Sieg von Barack Obama hin. In den Prognosen führte Obama mit 51 Prozent. Sein Herausforderer Mitt Romney kam auf 49 Prozent.

01:50

Das wäre schon fast die Vorentscheidung: Nach Auszählung von einem Drittel der Stimmen in Florida liegt Obama mit 52 Prozent in Führung. Entscheidet der Präsident diesen Staat für sich, wird es extrem schwierig für Romney. Um 2 Uhr MEZ schliessen die letzten Wahllokale im «Sonnenscheinstaat».

01:48

Gemäss ersten Hochrechnungen geht auch South Carolina (9 Wahlmännerstimmen) an Mitt Romney.

01:33

Eine unglaubliche Geschichte: Ein Mann bricht im Wahllokal zusammen, muss wiederbelebt werden. Was ist seine erste Frage? Lesen Sie hier.

01:31

Ohio und Virginia werden extrem knapp ausgehen. In Virginia ergaben die Prognosen für beide Kandidaten einen Stimmenanteil von je 49 Prozent, wie CNN berichtet. Sollte Obama in Virginia gewinnen, kann er sich gute Chancen auf den Gesamtsieg ausrechnen. Für Florida sieht der Sender Obama leicht favorisiert.

01:29

West Virginia (5 Wahlmännerstimmen) geht laut Hochrechnungen von CNN an Mitt Romney. Für North Carolina und Ohio ists noch zu früh, um eine Prognose abzugeben.

01:00

Jetzt gilts ernst: Weitere Staaten schliessen jetzt ihre Wahllokale. Gemäss Hochrechnungen von CNN geht Vermont an Obama (3 Wahlmännerstimmen), Kentucky (8) und Indiana (11) geht an Romney. Im Swing State Virginia (13) sieht alles nach einem extrem knappen Ausgang aus.

00:39

Obwohl in Indiana und Kentucky erst wenige Prozent der Stimmen ausgezählt sind, ist bereits ziemlich deutlich, wer in diesen Staaten das Rennen macht. Mitt Romney liegt vorne, wird sich die insgesamt 19 Wahlmännerstimmen holen.

00:37

Mitt Romney erzählt Reportern, dass er nur eine Rede vorbereitet hat – seine Siegesrede. Gemäss CNN umfasst sie 1118 Worte. Für den Fall einer Niederlage wird er aber improvisieren müssen.

00:15

Auch Mitt Romney wahrt den guten Ton und gratuliert Barack Obama zum Wahlkampf. «Dieser Präsident hat eine wirklich starke Kampagne gefahren. Ich glaube, dass er ein guter Mensch ist, und wünsche ihm und seiner Familie alles Gute. Er ist ein guter Vater und war ein gutes Vorbild eines guten Vaters. Aber es ist Zeit für eine neue Richtung», sagte er.

23:08

Einen Sieg konnte Barack Obama übrigens schon einfahren. Er gewann im Basketball mit seinem Team - fünf gegen fünf - mit 20 Punkten Unterschied. Allerdings konnte Obama auf einen ziemlichen prominenten Mitspieler bauen: In seinem Team spielte Scottie Pippen. Für Basketball-Unkundige: Pippen ist der Mann, der damals Seite an Seite mit Michael Jordan bei den Chicago Bulls spielte.

22:28

Nochmal zur Erinnerung: Die ersten Wahllokale schliessen um Mitternacht, ab dann laufen die ersten Prognosen. Bis 2 Uhr (MEZ) schliessen die Wahllokale in mehr als der Hälfte der Staaten - darunter die wichtigen Florida, Ohio und Virginia. Als letztes schliessen die Lokale an der Westküste und in Alaska (bis 7 Uhr MEZ), bis dahin könnte der Sieger aber schon längst klar sein.

21:39

Wie schon angekündigt, steht Barack Obama jetzt in Chicaco auf dem Basketball-Court und wirft ein paar Körbe – sein Ritual an Wahltagen mit Angestellten und Freunden.

Er spielt im Stadion von Tim Grover, dem Trainer von Michael Jordan, das 1000 Plätze fasst.

21:34

Laut der Webseite statisticbrain.com haben sich 146 Millionen von 206 Millionen US-Wahlberechtigten für die Wahlen registrieren lassen. 2008 hatten 131 Millionen ihre Stimmen abgegeben.

20:07

Nach dem Horror-Sturm «Sandy» hat der Staat New Jersey seinen Bürgern eigentlich das Wählen per E-Mail oder Fax ermöglicht. Doch gemäss NJ.com ist dies ein einziges Chaos. Denn viele Wähler hätten gar nie einen Stimmzettel erhalten, nachdem sie das Wahllokal kontaktiert hätten.

19:30

In Kenntucky und South Carolina müssen die Wahlsieger auf dem Trockenen feiern. In beiden Bundesstaaten herrscht an Wahltagen striktes Alkohol-Verkaufsverbot in Bars, Restaurants und Läden.

Wer sich nicht daran hält, dem drohen Geld- oder sogar Gefängnisstrafen.

«Das Gesetz stammt noch aus der Zeit der Prohibition, als die Saloons oftmals als Wahllokale dienten», erklärt Ben Jenkins vom Spirituosenindustrie-Verban Discus bei Yahoo News.

19:20

Wählen mit Wehen: Die schwangere Galicia Malone (21) wollte unbedingt noch wählen, bevor ihr Baby geboren wird. Deshalb legte sie auf dem Weg ins Spital noch einen Zwischenstopp im Wahllokal in Dolton, Illinois ein. Die Wehen kommen im Fünfminutentakt. Aber die Erstwählerin bleibt tapfer: «Ich habe nur versucht den Stimmzettel zu lesen und zu atmen», sagt sie dem Radiosender WBBM.

18:22

Obamas Grossmutter, Sarah Obama, drückt ihrem Enkel in Kenia die Daumen. «Ich bin dankbar, dass der Tag der Wahlen endlich gekommen ist. Ich wünsche mir, dass Barack bei den Wahlen einen Sieg davonträgt.»

17:38

Gratulation an den Herausforderer: Obama gratuliert seinem Widersacher zu einem «beherzten Wahlkampf». «Ich weiss, dass seine Anhänger ebenso engagiert und enthusiastisch sind und heute ebenso hart arbeiten.» Obama bedankt sich bei seinen Anhängern für ihre freiwillige Arbeit für seine Wiederwahl.

17:09

Inzwischen ist schon von Wahlmaschinen die Rede, die nicht richtig funktionieren. Auf Youtube etwa ist der fehlerhafte Touchscreen eines Automaten zu sehen. Drückt der Wähler auf Barack Obama, macht die Maschine bei Mitt Romney ein Häckchen. Der Wähler probiert dies mehrmals – ohne Erfolg. Das Kästchen von Mitt Romney liegt über demjenigen von Barack Obama.

 

Laut «Huffington Post» seien im ganzen Land ähnliche Probleme gemeldet worden. Die Behörden machen Probleme bei der Kalibrierung der Apparate dafür verantwortlich.

16:22

Präsident Barack Obama ist heute mit seiner Familie in seiner Heimatstadt Chicago. Auf dem Tagesprogramm stehen einige Radio- und Fernsehinterviews. Danach wird er ein bisschen Basketball spielen. Mit Freunden und Mitarbeitern will er am Nachmittag (Ortszeit) ein paar Körbe werfen.

15:12

Mitt Romney hat gewählt. Der Herausforderer gab seine Stimme in einem Wahllokal in Belmont, Massachusetts, ab, wo er ein Haus besitzt. Auf die Frage, wem er seine Stimme gebe, antwortete er: «Ich glaube, das wissen Sie.» Romney plant heute weitere Auftritte in Ohio und Pennsylvania. Er bricht damit mit einer langjährigen Tradition, den Wahltag in seiner Heimatstadt zu verbringen.

Obama hat seine Stimme schon am 25. Oktober abgegeben. Er verbringt den heutigen Tag in Chicago.

14:36

Angst vor einem neuen Sturm an der Ostküste: Die Menschen aus der tiefergelegenen Stadt Brick Township im Staat New Jersey wurden aufgefordert, ihre Häuser bis zum Dienstagabend (Ortszeit) zu verlassen. Das teilte die Stadt auf ihrer Webseite mit. Der Sturm bringt Kälte, Regen und Wind mit sich und könnte Meteorologen zufolge am Mittwochabend auf die US-Ostküste treffen. Er soll aber nicht so stark sein wie «Sandy».

14:01

Der Vize-Präsident Joe Biden hat seine Stimme abgeben. Brav hat er sich mit seiner Frau in der Warteschlange vor dem Wahllokal in Wilmington eingereiht.

13:25

Nun sind auch die Wahllokale in Florida geöffnet. Hier sind von den «Swing States» am meisten Stimmen zu holen – nämlich 29.

 

In 26 Staaten sind die Wahllokale bereits offen. Vielerorts stehen die Stimmbürger in langen Schlangen an, um ihre Stimme abgeben zu können.

12:59

Gleich vier kleine Obamas erblickten heute am Wahltag das Licht der Welt. In einem Krankenhaus im kenianischen Kisumu sind vier neugeborene Buben auf den Namen Obama getauft worden. Im selben Spital ist ausserdem ein Baby namens Michelle geboren worden. 

12:15

Barack Obama mobilisiert auch in den letzten Stunden noch Wähler. Sein Wahlkampfteam hat eine E-Mail an die Bürger gesendet. Darin fordert der Präsident die Bevölkerung auf, wählen zu gehen. Ausserdem soll man auch seine Mitbürger zum Wählen animieren.

09:52

Die Demokraten und die Republikaner haben tausende Anwälte engagiert, um die Wahl zu überwachen. So wollen sie sich für eventuelle Rechtsstreitigkeiten wappnen.

 

Die Angst ist gross, dass die Wahl wie vor zwölf Jahren endet. Damals musste der Oberste Gerichtshof über den Ausgang der Wahl entscheiden. Die Richter erklärten dann George W. Bush statt Al Gore zum Wahlsieger.

07:58

Barack Obama und Mitt Romney kämpfen bis zum Schluss um jede Stimme. Bei seiner letzten Wahlkampfs-Rede in Des Moines in Iowa wurde der Präsident emotional. Er erzählte von den Anfängen seiner Präsidentschaftskampagne im Jahr 2008. «Iowa, deine Stimme veränderte die Welt», sagte Obama und wischte sich dabei eine Träne aus den Augen. Dann dankte er den Wählern in Iowa, die die unwahrscheinliche Mission möglich gemacht hatten.

06:23

Die US-Präsidentenwahl hat mit einem Patt begonnen: Bei der Abstimmung im Dörfchen Dixville Notch haben Amtsinhaber Barack Obama und Herausforderer Mitt Romney je fünf Stimmen erhalten.

06:00

Das erste Wahllokal in den USA öffnet. Nun können die Bürger vom kleinen Dorf Dixville Notch im Bundesstaat New Hampshire ihre Stimme abgeben. In der Ortschaft nahe der kanadischen Grenze werden traditionell die Wahlen eröffnet.

Beliebteste Kommentare

  • Peter  Montanari , Rayong
    Ich kann nur hoffen, dass die Amis nicht so blöd sind, um Romney zu wählen. Dies wäre nicht nur für die USA, sondern für die ganze Welt schlecht. Das hat man auch bei den Bushes feststellen müssen.
  • Esther  Bosshart , via Facebook
    Ich wünsche Obama alles Glück der Erde. In vier Jahren konnte er doch nicht das alles aufräumen, das ihm der Vorgänger hinterlassen hat.
    An dem Chaos, das er antrat vor 4 Jahren waren die Republikaner schuld. Um dies alles auszubaden braucht es nochmals vier Jahre.
    Obama muss einfach bleiben.... Viel Glück

Alle Kommentare (48)

  • Christian  Dürig , Bern
    Die Wahlen in den USA bestimmen das Leben in der ganzen Welt. Wir Schweizer bekommen es sehr deutlich zu spüren. Wir müssen froh sein, dass die Demokratie siegt. Wir können von den USA nur lernen. Die amerikanische Geschichte schmückt sich nicht mit Legenden. Die Gründerväter waren einsichtig, Wir hoffen, dass auch die Präsidenten klug handeln. Der Amerikanische Traum soll leben.
    • 08.11.2012
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  • Pesche  Lang , Bern
    Es ist sowas von egal, wer Präsident wird und was Florida will! Schluss jetzt mit der medialen Wahl-Berichterstattung.
  • Yves  Ebneter , Winterthur
    Kein wunder kommt die USA nicht aus den Schulden. Zu dumm um von Fehlern zu lernen. Vielleicht sollten Sie das zählen den Chinesen überlassen. Die haben in Zukunft sowieso dass sagen.
    • Christoph  Locher
      Dann sollten Sie sich die chinesische Wirtschaft doch mal genauer anschauen... Massivste Probleme auf allen Ebenen!
      • 08.11.2012
      • als Kommentar auf Yves  Ebneter , Winterthur
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  • Thomas  Stäubli , via Facebook
    Tja, die Wahl hat er sich auch teuer erkauft mit Geschenken auf Pump. Mehrere Billionen neue Staatsschulden, wenn man dafür keine Stimmen kaufen kann, wie denn sonst.
  • Roger  Montani
    Super, Barack Obama ist wiedergewählt worden. Er kann jetzt, da es seine 2. und letzte Amtszeit ist, mutiger ins Zeug legen. Gut, dass Romney nicht gewählt wurde, as wäre den USA sicher nicht gut bekommen. Alles für die Reichen, die Anderen sollen schauen, wo sie bleiben.
    Aber schlussendlich wäre mein Wunschkandidat Michelle Obama gewesen. Blitzgescheit, sehr charmant was ihrem Manne fehlt, das was die Amerikaner lieben. Aber mal sehen in 4 Jahren.
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