Nur noch dieser Loser kann Trump stoppen: Republikaner hoffen auf John Kasich

WASHINGTON - Donald Trump machte auch zweiten Super-Tuesday am meisten Stimmen. Seine Gegner in der republikanischen Partei geben jedoch nicht auf. Sie setzen nun auf den Sieger von Ohio, John Kasich. Er könnte Trump mit einem speziellen Szenario aufhalten.

John Kasich play
John Kasich spach gestern Nacht voller Zuversicht vor seinen Anhängern. AP Photo

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Nötige Delegierten-Anzahl für Kandidatur erreicht Trump ist durch!
2 Hillary gerät bei Umfragen in Rückstand Trump sammelt Delegierte in...
3 US-Vorwahlen Trump räumt ab, Clinton schaut ein

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
7 Kommentare
Fehler
Melden

Donald Trump scheint nichts mehr zu stoppen.  Auch bei den Vorwahlen von gestern Nacht, dem zweiten «Super Tuesday», entschied er das Rennen in der Mehrheit der Staaten für sich. Damit baut er seinen Vorsprung im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur klar aus.

Die Trump-Gegner in der eigenen Partei sind verzweifelt. Ihr Hoffnungsträger Marco Rubio vermochte nicht einmal in seinem Heimatstaat Florida zu siegen - und ist nun ganz aus dem Rennen.

Nur einer vermochte Trump einen Strich durch die Rechnung zu machen: John Kasich. Der Gouverneur siegte in seinem Heimatstaat Ohio - und nahm so dem US-Milliardär wichtige Delegierten-Stimmen weg.

Chaos als Chance

Kasich hält weiter durch. Sein Programm: Der Republikaner hofft auf das totale Chaos. Denn ohne eine klare Stimmenmehrheit bleibt Kasich für Trumps Gegner ein Trumpf im Ärmel. Sie könnten ihn theoretisch beim Parteitag im Juli in Cleveland als Gegenkandidaten in einer Kampfabstimmung durchsetzen.

«Contested Convention» nennt man dieses Szenario. Sollte Trump im Vorwahlprozess weniger als 1237 Delegierte erhalten, kann es zu dieser Kampfabstimmung kommen. Siegt Trump dann im ersten Wahlgang nicht, folgen weitere Wahlgänge.

Bisher erfolgte eine solche Abstimmung nur einmal in der Geschichte der republikanischen Vorwahlen - und zwar 1948.

Dieses Szenario halten Experten für eher unwahrscheinlich. Kasich jedoch gibt sich zuversichtlich. Er betonte gestern Nacht vor seinen Anhängern, dass er bis zum Parteitag weiterkämpfen werde. (nbb)

Publiziert am 16.03.2016 | Aktualisiert am 17.03.2016
teilen
teilen
0 shares
7 Kommentare
Fehler
Melden
Mega-Tuesday in der USA Clinton und Trump sind die Gewinner der jüngsten Vorwahlen

TOP-VIDEOS

7 Kommentare
  • Annemarie   Setz 17.03.2016
    ES ist ziemlich unwahrscheinlich dass noch jemand diesen Rüpel Trump schlägt, jedenfalls nicht bei den Republikanern. Ob es Clinton noch gelingt auf der Seite der Demokraten so viele Stimmen zu holen, dass er am Schluss nicht gewählt ist, ist nur noch zu hoffen. Wenn man aber allgemein sieht, wo in aller Welt wer an der Macht ist , verwundert nichts mehr.
  • Shangali  Eberhart aus Marloth Park
    17.03.2016
    Hoffen .. Hoffen .. das tun sie doch alle. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
    Sie hoffen doch schon lange dass Gott sie wieder ins Licht Führt!!
    Da können sie noch lange Hoffen .... :-)
  • Daniel  Kohler aus Wohlen
    17.03.2016
    Wenn jemand auf Kasich hofft, dann nicht die Republikaner, sondern die Demokraten. Im Gegensatz zu Trump, der Clinton sehr wahrscheinlich schlagen würde, hat Kasich keine Chance.
    • Werner  Butz 17.03.2016
      was sie denken und schreiben geht in der Tatsache und Realitaet verloren weil sie hire Ahnungen aus der Presse lessen und such das ziemlich schlecht............
  • Kunz  Rene 16.03.2016
    "Republikaner hoffen auf John Kasich"? Welche Republikaner, die Karrierepolitiker im politischen Regime in Washington oder die Republikaner und unaffiliated Wähler in der amerikanischen Bevölkerung die nun bis heute mehrheitlich zugunsten Donald Trump
    gestimmt haben?
  • RONALD  SCHMID aus MIAMI
    16.03.2016
    Einen weitern Grund fuer dieses total korrupte Zweiparteien System aufzubrechen und Trump zu waehlen.

    Das abgegraste Volk braucht keinen neuen Entschuldiger und schon gar keinen Kasich, der ist viel zu schwach fuer den Job.