Neuer Ärger für Donald Trump Spenden-Verbot in New York

Die Justiz des Bundesstaates New York hat der Stiftung des Immobilienmilliardärs Donald Trump bis auf weiteres untersagt, weiterhin Spenden einzutreiben.

Donald Trump darf in New York keine Spenden mehr sammeln play
Donald Trump hat gerade nicht gut lachen. KEYSTONE/AP/JOHN LOCHER

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Sexismusvorwürfe, Steuer-Affäre und jetzt auch noch das: Donald Trump darf nicht mehr Spenden über seine Stiftung sammeln. Das geht aus einem Schreiben hervor, das der Nachrichtenagentur AFP übermittelt wurde.

Dem Brief zufolge hat es die Stiftung versäumt, sich entsprechend der Vorschriften bei der zuständigen Behörde des Bundesstaates registrieren zulassen. Auch habe die Trump Foundation nie die vorgeschriebenen Informationen über ihre Finanzaktivitäten an die Behörde geliefert, heisst es in dem auf vergangenen Freitag datierten Brief des Generalstaatsanwalts von New York, Eric Schneiderman, an die Stiftung.

Schneiderman setzte der Trump-Stiftung eine Frist von zwei Wochen, um die geforderten Unterlagen nachzuliefern. Die nach eigener Darstellung wohltätigen Zwecken dienende Stiftung war schon vor einigen Wochen in die Schlagzeilen geraten. Der republikanische Präsidentschaftskandidat steht im Verdacht, die Stiftung für seine persönlichen Belange missbraucht zu haben.

Die «Washington Post» berichtete, Trump habe Stiftungsgelder für den Kauf von Gemälden und für die finanzielle Beilegung seiner Rechtsstreitigkeiten zweckentfremdet. Nach Informationen der Zeitung hat der Immobilienmagnat zudem seit dem Jahr 2008 nicht mehr selbst an die Stiftung gespendet. Diese sei seither komplett auf Spenden von anderer Seite angewiesen. (sda/gru)

Publiziert am 03.10.2016 | Aktualisiert am 05.10.2016
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6 Kommentare
  • Beat  Schenker aus Lugano
    04.10.2016
    Bei der einen Stiftung wurden alle Gesetze eingehalten und kann kontrolliert werden was mit den Geldern geschiet.
    Bei der anderen Stiftung wurden die Gesetze nicht eingehalten und die Gelder auch für Dinge verwendet die laut Gesetz verboten sind.
    Sie haben Recht, aber es müsste heisen "beinahe" dasselbe tun.
  • Alexandra  Weber aus Kloten
    04.10.2016
    Das ist ja wie im Krieg - geht doch niemanden was an wer wann und wo und wem und wie viel Spenden übergibt. Das ist nur noch eine Neider-Kultur die sich scheinbar nur noch rasant vermehrt und nur noch so am Leben erhalten kann. Grauenhafte Zukunft!
    ewz
    • Beat  Schenker aus Lugano
      04.10.2016
      Da es einen Einfluss auf die Steuern hat, gibt es eben Regeln die eingehalten werden müssen, es geht nun einmal um Beträge die mehrere Millionen ausmachen können. Das hat überhaupt nichts mit Neid zu tun.
    • Markus  Hunziker aus Chur
      04.10.2016
      Sie würden es allenfalls gutheissen, wenn jemand eine Stiftung gründet, Leute dort Geld spenden für wohltätige Zwecke, der Siftungsgründer diese Gelder jedoch für sich selbst verwendet. Das wäre doch unrecht! Das hat doch nichts mit Neid zu tun! Mit Krieg auch nicht. Ich verstehe sie nicht.
  • Hans  Grüter 04.10.2016
    Und was ist mit der Stiftung von Billary? Wenn zwei dasselbe tun, ist es halt doch nicht das Gleiche.
  • Peter  Meier 04.10.2016
    Wenn ich schon nur daran denke, dass ein solcher Betrüger evtl. Präsident wird kommt mir das Ko.....