Melania Trump schiebt Billy Bush die Schuld zu Donald wurde zu sexistischen Aussagen angestachelt

Melania Trump spricht im TV-Interview mit CNN erstmals über das Grüsel-Video und nimmt ihren Mann in Schutz. Donald Trump sei von Billy Bush dazu angestachelt worden, «dreckige und schlimme Sachen» zu sagen. NBC trennt sich derweil endgültig vom Moderator.

Donald wurde zu sexistischen Aussagen angestachelt

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«Bei einem Star wie mir lassen Frauen alles zu, du kannst ihnen einfach an die Fotze greifen.» Donald Trump (70) brüstet sich in einem Grüsel-Video aus dem Jahr 2005 mit Aussagen wie dieser. Über «falsche Titten» frotzelt der Präsidentschaftskandidat der Republikaner. «Schöne Frauen» müsse er automatisch küssen. Zu hören ist, wie er ein Tic Tac hervorkramt, um seinen Atem kussgerecht aufzufrischen (BLICK berichtete).

Gattin Melania Trump (46) ging nach der Veröffentlichung vor zehn Tagen auf Distanz. «Die Worte meines Mannes sind für mich inakzeptabel und beleidigend», sagte sie. Jetzt nimmt sie ihren Ehemann in einem TV-Interview mit CNN in Schutz.

«Ich war überrascht, denn das ist nicht der Mann, den ich kenne», sagt Melania Trump im Gespräch mit CNN-Moderator Anderson Cooper. «Die Kameras waren nicht an, nur das Mikrofon. Und ich frage mich, ob sie überhaupt wussten, dass das Mikrofon an ist.»

Sie habe solche Wörter noch nie aus dem Mund ihres Ehemannes gehört. «Ich hoffe, die Leute akzeptieren seine Entschuldigung. Ich habe ihm verziehen», so Melania Trump weiter. «Wir schauen jetzt nach vorn.»

Billy Bush wurde diese Nacht gefeuert

Es war laut Melania Trump nur «Jungs-Gerede», und der Moderator Billy Bush (45) habe Trump dazu angestichelt, «dreckige und schlimme Sachen» zu sagen. Bush war damals Moderator der Fernsehsendung «Access Hollywood».

Der TV-Sender NBC suspendierte ihn nach der Veröffentlichung des Grüsel-Videos, in der Nacht auf heute wurde er nun definitiv gefeuert. Das teilte Bushs Vorgesetzter in der «Today»-Show, Noah Oppenheim, in einem Schreiben an Mitarbeiter mit. Auch er äusserte sich im Video abfällig über Frauen. (gru)

Publiziert am 18.10.2016 | Aktualisiert am 19.10.2016
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16 Kommentare
  • Karl  Zimmer aus Zürich
    18.10.2016
    Ich bin nicht Fan von Trump und schon gar nicht von seiner Frau die sich so schön zur Schau stellen will. Aber auch nicht Fan von Frau Clinten. Zu fest scheint mir da Klientelpolitik eine Rolle zu spielen. Aber lassen wirs mal dem Schicksal anheimgestellt was kommt. Richtige Formate sind eben selten. (wie soll übrigens das in der "Familie Clinton" laufen am Abend am Kaminfeuer, wenn jetzt sie die Hosen anhat?, vielleicht sollte er Vizepräsiden sein)
  • Hank  Moody aus St. Gallen
    18.10.2016
    325 Millionen Einwohner und entscheiden wird es sich zwischen diesen beiden?! Herzliche Gratulation!
  • Alex  Mars , via Facebook 18.10.2016
    Hab eben auf Blick ein Video gesehen wie Miley Cyrus sich in den Schritt greifen lässt. Andernseits kritisiert sie Trump ein sexist zu sein. Sowas von heuchlerisch. Trump wurde sowieso ohne es zu wissen abgehört. Des weiteren an alle Männer,.. wer hat denn noch nie einen sexistischen Witz gerissen wenn keine Frauen dabei waren? Im Militär, am Arbeitsplatz, am Stammtisch. Wenn das Trumps ganzes "Verbrechen" ist, na dann.
    • Marco  Goby 18.10.2016
      Ach Gott, ist der Trump aber ein armer Mann! Wird noch Opfer von seinen eigenen Aussagen..!! Hört endlich auf, den Stammtischpolitiker in Schutz zu nehmen. Das eigentliche "Opfer" in dem Fall ist der CNN-Moderator Anderson Cooper, der auf Druck der Öffentlichkeit seinen Job verloren hat!
      Trump ist nicht erst seit gestern eine Person, die in der Öffentlichkeit steht und sollte sich deshalb bewusst sein, dass er überlegen sollte, was er für Mist herauslässt!!!
      Gute Nacht, wenn der Präsident wird!
    • Rocky  Stall aus Wiesendangen
      18.10.2016
      @MG. Generell gute Nacht, wenn einer der Beiden Präsident wird. Mich wundert, dass ein Land mit beinahe 300 Mio. Einwohner keinen schlaueren Kandidaten aufstellen kann. Die eine zu egomanisch und krankhaft ehrgeizig. Der Andere Provokativ und offenbar nicht wirklich mit Erziehung gesegnet. Goodbye USA, kann man da nur sagen, wenn die Politik, Wirtschaft und Soziales in solche Hände gerät.
  • peter  huber aus Taipei, Taiwan, ROC
    18.10.2016
    Eigentlich schön zu sehen, dass sich Frau Trump vor ihren Mann stellt um ihn zu schützen. Man könnte es aber auch so sehen, dass ihr Mann sehr leicht beeinflussbar ist und sich dann nicht unter Kontrolle hat, wie in diesem Video. Dies wiederum wäre dann sehr gut für Frau Clinton, wer wählt schon einen Präsidenten, der sich von einem TV Reporter verführen lässt sein wahres Gesicht zu zeigen. Danke Frau Trump, zou did a good job.
  • Thomas  Jauslin aus Niederglatt ZH
    18.10.2016
    Von diesem eingefärbten Kandidaten kommt für alles eine Ausrede. Entweder ist das Mikrofon schuld oder ein Moderator. Bei Trump sind immer nur die anderen Schuld. Er meint er könne sich alles erlauben. Sollte Trump gewählt werden, sollte niemand in die USA reisen. Weder beruflich noch für Ferien.