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Kaum war der Sieg von Barack Obama verkündet, verabschiedete sich John McCain vor zehntausenden seiner Anhänger.
«Das amerikanische Volk hat gesprochen und es hat klar gesprochen», sagte McCain. Er verwies auf das grossartige Land USA. Es habe den ersten schwarzen Präsidenten in der Geschichte gewählt. Für die bevorstehende grosse Aufgabe im Dienste der Nation wünsche er Obama alles Gute.
Der 72-Jährige erinnerte an die Meinungsverschiedenheiten im Wahlkampf und rief zugleich seine Anhänger auf, dem nächsten Präsidenten mit «gutem Willen» gegenüberzustehen. Denn das Land stehe vor schwierigen Zeiten.
Es sei natürlich, dass man heute enttäuscht sei. «Aber morgen müssen wir darüber hinweg sein und alle zusammen anpacken», rief McCain.
«Die Schuld ist meine, nicht eure!», so McCain. Er sei immer ein glücklicher Mann gewesen, umso mehr, als dass er so viel Unterstützung erfahren habe. «Es werden friedlichere Zeiten anbrechen», sagte McCain unter Lachen.