Im Falle einer Wahl Das will Trump in seinen ersten 100 Tage als Präsident tun

Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat seinen Plan für die ersten 100 Tage im Weissen Haus vorgelegt – sollte er gegen Clinton gewinnen.

Donald Trump: So sähen seine ersten 100 Tage als Präsident aus play
Donald Trump hat seine Zukunftspläne veröffentlicht. JONATHAN ERNST

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Trump erträgt die Wahrheit nicht «Noch nie wohnten so viele Menschen...
2 Der US-Präsident verspricht Deregulierung – droht aber mit...
3 Trump schasst Nationalgarde-Chef mitten in der Zeremonie Aus der...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
29 shares
7 Kommentare
Fehler
Melden

17 Tage vor der US-Präsidentschaftswahl hat der Republikaner Donald Trump einen Plan für seine ersten 100 Tage im Weissen Haus vorgelegt - sollte er am 8. November seine Rivalin Hillary Clinton schlagen. So würde er neue Verhandlungen über das nordamerikanische Freihandelsabkommen Nafta aufnehmen und aus dem Transpazifischen Handelspakt TPP aussteigen.

Trump sprach in Gettysburg (Bundesstaat Pennsylvania), wo 1863 der damalige Präsident Abraham Lincoln seine historische Rede über die Prinzipien Freiheit und Gleichheit gehalten hatte. Erneut warf der Republikaner den Medien und der Demokratin Clinton vor, Lügen zu verbreiten, um ihn um einen Wahlsieg zu bringen. Gemeinsam versuchten sie, «den Geist der Wähler zu vergiften«, sagte Trump.

Obamas Politik rückgängig machen

«Ein grosser Teil der Wahlmanipulation besteht darin, dass Hillary kandidieren darf, obwohl sie so oft so viele Gesetze gebrochen hat», sagte Trump. Erstmals kündigte er an, dass er die Frauen, die in den vergangenen Tagen mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung gegen ihn an die Öffentlichkeit gegangen waren, nach der Wahl verklagen werde.

Die meisten der Pläne, die Trump am Samstag vorlegte, waren vor der Rede bereits bekannt. So will er alle angeblich «verfassungswidrigen» Verordnungen von Präsident Barack Obama rückgängig machen, die Amtszeiten für Kongressmitglieder begrenzen und die Zahl der öffentlichen Bediensteten einfrieren.

Migranten ausschaffen

Trump will auch rasch mit der Abschiebung der nach seinen Angaben zwei Millionen kriminellen illegalen Immigranten beginnen. Wer einmal aus dem Land geschickt wurde und erneut illegal in die USA kommt, soll für mindestens zwei Jahre ins Gefängnis.

Trump bekräftigte auch seine Absicht, dass er an der Grenze zu Mexiko eine Mauer bauen lassen und das Nachbarland dafür bezahlen werde. Insgesamt listete er zehn Gesetze auf, die er im Fall seines Wahlsieges möglichst rasch durch den Kongress bringen möchte - etwa massive Steuersenkungen und die Rücknahme von Obamas Gesundheitsreform.

Die USA befänden sich an einem Scheideweg, sagte Trump. «Wiederholen wir die Fehler der Vergangenheit oder glauben wir, dass vor uns und unserem grossartigen Land noch eine grosse Zukunft liegt?» Er rufe das amerikanische Volk dazu auf, «grosse Träume» zu haben. (SDA)

Publiziert am 22.10.2016 | Aktualisiert am 06.11.2016
teilen
teilen
29 shares
7 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

7 Kommentare
  • Tata  Tatyana 23.10.2016
    Man muss da von den Republikanern sprechen , die müssen an die Macht , was hatten die Demokraten in den letzten 10 Jahre zu Stande gebracht ? Nichts nur noch mehr Schulden , es ist wirklich Zeit , das Blatt zu wenden und wieder auf Geschäft`s ebene zu Regieren um die Wirtschaft anzutreiben , es ist wirklich 5 nach 12
    • Peter  Möckli 23.10.2016
      Und warum hat der demokratische Präsident Obama Probleme gehabt, etwas zu verbessern? Weil er vom republikanisch dominierten Senat immer ausgebremst wurde. Weil sich Demokraten und Republikaner immer gegenseitig blockieren, kann sich kaum etwas verbessern. Egal, wer gerade Präsident ist.
  • Urs  Berner 23.10.2016
    Ein komplett verarmtes und marodes Land wie die USA brauchen Leader die vorwärts schauen und Probleme pragmatisch angehen. Dafür ist Trump schlichtweg nicht fähig, ja sogar gefährlich! Clinton ist auch nicht das gelbe vom Ei aber immerhin kompetent genug. Schade, dass Sanders nicht Kandidat wurde.
  • Thomas  Zürcher 22.10.2016
    Eines ist klar wenn der politische Amateur Trump Präsident wird wäre er schlicht ein Präsident des politischen Stillstands. Er würde sich mit allen anlegen, das Land und die Welt weiter spalten, nichts voranbringen und Chaos verbreiten. Amerika und wir alle würden vier kostbare Jahre verlieren, drängende Probleme blieben ungelöst. Das macht Trump gefährlich. Denn die Welt kann sich keinen Stillstand leisten.
    • Ernst  Roos 23.10.2016
      Ihre Äusserungen entsprechen nicht der Wahrheit. Trump wäre mit Bestimmheit nicht der Präsident des politischen Stillstandes. Wie kommen sie darauf? Genau das Gegenteil ist der Fall. Trump ist eine Chance die Welt ein wenig zum Besseren zu ändern. Man kann daher nur hoffen, dass er gewählt wird.
    • Daniel  Grob 23.10.2016
      Die Welt spalten, Chaos verbreiten? Hier einige Fakten: Nachprüfbar waren es drei Frauen, die den Libyenkrieg gepusht haben: Samantha Power, Susan Rice und Hillary Clinton. Von Hillary stammt die Aussage: "We came, we saw, he (Gaddafi) died. Hi hi hi ..". Vom Commander-in-chief, Friedensnobelpreisträger Obama, stammt - ebenfalls nachprüfbar - folgende Aussage: "I am really good at killing people". Trump mag jeden Fehler der Welt haben, aber ich frage mich, an wessen Händen mehr Blut klebt.
    • Thomas  Stalder , via Facebook 23.10.2016
      Auch jemand, der der Propaganda gegen Trump - insbesondere auch in den Schweizer Linksdrall-Medien (inkl. Staatsfernsehen mit "Service Public") - zum Opfer gefallen ist. Trump wird gewinnen. Schon die Focus-Group-Umfrage Liveumfrage auf CNN nach der letzten Debatte gesehen (wurde dann nicht mehr weiter gezeigt, da 10:5 für Trump...)?