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Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin hat nach ihrem Sieg in Pennsylvania neuen Mut geschöpft. Jetzt fordert sie ihren parteiinternen Konkurrenten Barack Obama zu einem Fernsehduell heraus: «Das ist mein Vorschlag: Ich biete Senator Obama an, mit mir von Angesicht zu Angesicht zu debattieren, ohne Moderator», erklärte sie gestern in Washington. «Jeder von uns stellt für insgesamt 90 Minuten Fragen und beantwortet sie», erklärte sie weiter.
Das Obama-Lager erteilte der New Yorker Senatorin jedoch umgehend eine Absage. Obama habe bereits an 21 Debatten teilgenommen, vier davon nur mit Clinton als Gegnerin. Bis zu den nächsten Abstimmungen in Indiana und North Carolina in eineinhalb Wochen sei es wichtiger, direkt mit den Wählern zu sprechen.
Clinton hatte am Dienstag in Pennsylvania in klar gewonnen und den Vorsprung ihres Konkurrenten Obama verringert.
Beim bislang letzten Aufeinandertreffen der beiden Bewerber konzentrierte sich die Debatte auf Obamas Beziehungen zu seinem umstrittenen früheren Pastor. Anhänger des 46-Jährigen kritisierten die Moderatoren des Duells, weil sie anderen Themen wie dem Irak- Krieg nicht mehr Gewicht gaben. (SDA/zeb)
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Barack Obama sucht lieber den Kontakt zu den Wählern als sich Hillary zu stellen. (Keystone)