Grüsel-Video von Gatte Donald Melania Trump: «Das widert mich an»

NEW YORK (USA) - Nun hagelt es für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump Kritik aus der eigenen Familie: Seine Model-Frau Melania findet seine Bemerkungen «inakzeptabel und beleidigend» - verzeiht ihm aber.

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Was die Welt längst wusste, kann sie nun in bester Tonqualität hören – Donald Trump ist vulgär. Ein Lüstling, der Frauen verachtet: «Bei einem Star wie mir lassen Frauen alles zu, du kannst ihnen einfach an die Fotze greifen.»

Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2005. Über «falsche Titten» frotzelt der Präsidentschaftskandidat der Republikaner. «Schöne Frauen» müsse er automatisch küssen. Zu hören ist, wie er ein Tic Tac hervorkramt, um seinen Atem kussgerecht aufzufrischen.

Sogar Gattin Melania Trump (46) geht auf Distanz. «Die Worte meines Mannes sind für mich inakzeptabel und beleidigend», sagte sie gestern.

Es ist widerlich, was der Re­pub­likaner sagt und wie er denkt. Damit wird er Hillary Clinton wohl ins Weisse Haus tragen.

Weil einer wie Trump nicht Präsident sein kann, dürfte eine Frau die USA regieren, die bei der Hälfte der Amerikaner verhasst ist. Mit einem anderen Kandidaten als dem Tycoon wäre sie einfach zu besiegen gewesen.

«Ich entschuldige mich»

Trump ist in Rücklage. Frauen schildern seine Übergriffe, mitsamt Tic Tac. Der ewige Sieger gibt sich reumütig. «Wer mich kennt, weiss: Diese Worte geben nicht wieder, wer ich bin. Ich entschuldige mich.»

Parteikollegen distanzieren sich. Vize­kandidat Mike Pence (57) fühlt sich von Trump «beleidigt». Repräsentantenhaus-Sprecher Paul Ryan (46) lud ihn von ­einem Auftritt aus. Utah-­Senator Mike Lee (45) rief Trump auf, den Wahlkampf abzubrechen. Nun soll Pence antreten. Was nicht ginge.

Vieles ist Heuchelei. Wer Trump ist, wissen die Republikaner längst. Gleichwohl haben sie ihn am Parteikonvent in ­Cleveland zum Kandidaten gekürt. Nun ist Trump der republikanische Albtraum. Mit ihm wurde die Partei zum Sammelbecken von Rassisten und Sexisten. Seinetwegen könnte sie die Mehrheit im Kongress verlieren.

«Ich trete nicht ab»

Trump twitterte gestern Abend: «Ich trete nicht ab.» Und doch scheint er geschlagen. Es ist die zweite deftige Enthüllung, die ihn innert Tagen trifft. Letzten Sonntag belegte die «New York Times», dass der Milliardär wohl zwanzig Jahre lang keine Einkommenssteuern zahlte. Nun macht die «Washington Post» ein Video publik, das Trump als mutmasslichen Sextäter entlarvt – zwei Tage vor dem zweiten TV-Duell in St. Louis. Was die Vermutung nährt, dass das Mate­rial aus Clintons Umfeld kommt, mit perfektem Timing. Ihr Team agiert bravourös. Vage sprach die Kandidatin im ersten TV-Duell über Trumps Steuern und bezichtigte ihn des Sexismus. Für beides liegen nun Beweise vor.

Es gehört zur Pflicht eines Wahlkampfteams, belastende Filme und Tondokumente über den Gegner zu sammeln. Dass sie mehr als vier Wochen vor dem Wahltag öffentlich werden, befeuert eine zweite Vermutung: Clintons Team hat noch mehr Schlamm, mit dem es werfen kann.

Hillary Clinton selbst ist ein offenes Buch. Seit 30 Jahren steht sie in der Öffentlichkeit. Nie hat die Presse jemanden genauer durchleuchtet. Unzählige Skandale wurden ihr angedichtet. Beweisen konnte man ihr nie etwas.

SonntagsBlick-Autor Peter Hossli analysiert in der Sendung «Schawinski» mit «10 vor 10»-Moderator Arthur Honegger das zweite TV-Duell Clinton/Trump. Montag, 10. Oktober, 22.55 Uhr, SRF 1.

Publiziert am 09.10.2016 | Aktualisiert am 11.10.2016
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53 Kommentare
  • Daniel  Egger aus Reinach
    09.10.2016
    Ich verstehe die Aufregung nicht, er sagt doch nur die Wahrheit. Man muss nur bei den Fussballern schauen, die können aussehen wie sie wollen, gewisse würden nicht einmal von hässlichen Frauen angeschaut ohne ihre Millionen, aber sie haben die schönsten Frauen an ihrer Seite. Geld macht eben sexy und die meisten Frauen stehen eben auf Geld, also, was soll das?
  • Mike  Müller aus Zürich
    09.10.2016
    Seine Model-Frau Melania verzeiht ihm - vorläufig zumindest, weil sie selber gerne Präsidenten-Gattin werden möchte. Wird es er es nicht, so wird sie ihn verlassen - sobald sie einen anderen reichen Mann gefunden hat. Ein Scheidungsgrund wurde ihr ja nun bereits auf dem Serviertablett geliefert. Das ist hatl unsere feine Gesellschaft, immer nur auf den eigenen Vorteil bedacht.......
  • Cinzia  Toller , via Facebook 09.10.2016
    Ich checke es langsam, der Feminismus hat den Frauen einiges gebracht, nicht viel, aber den Männern Schuldgefühle aufgeladen, viel. Die Männer sind von Natur schon schlecht. Da kommt einer (Trump) und sagt: "Leckt uns alle am A.....". Will er wirklich Präsident werden ? Nein. Aber seine Frau Melania will das. Demokratie adieu, nicht nur in den USA.
  • Urs  Schaad aus Zürich
    09.10.2016
    Nachdem Hillary Clintons Ehemann als Präsident der USA sich gerne ausserhalb des Protokolls aber innerhalb des weissen Hauses durch Monica Lewinsky fachfrauisch seinen Druck abbauen liess, meint Donald Trump wohl, mit gleichem, präsidial-sozialistischem Frauenbild seine Kompetenz als zukünftigen Präsidenten der USA unterstreichen zu müssen. Die Entsetzten von heute sind Billys Freude von gestern....
  • Ronald  Schmid aus Miami
    09.10.2016
    Daran sieht man das die "Demokratische Partei“ in Amerika nichts mit Demokratie zu tun hat. Hinter Ihnen stecken die grössten Globalisten, welche die Welt als nur Ihre eigene Plantage anschauen. Sie diskriminieren nicht vor Rasse, Sex oder Glauben, in Ihren Augen sind wir alle Sklaven. Hillary ist eine Bilderbergerin, Sie und Ihr Mann helfen dem weltweiten Banken-Abzockernetzwerk die ganze Welt und Leute mit Schulden zu versklaven. Daher diese Trump Schmierkampagne.
    • Yvonne  Bozdag aus Walzenhausen
      09.10.2016
      Ronald Schmid, Miami, die Journalisten werden bezahlt für Lügen und man will Herr Trump nicht. Er könnte gewinnen und die Welt wirklich ändern, als nur Kriege anzetteln, Länder überfallen und zerstören. Ich bin eine Friedensaktivistin, man sieht viel mehr. Propaganda wird erfunden, um den Krieg, zu rechtfertigen. Es werden die schlimmsten Lügen den Lesern präsentiert, so wie in Libyen, Syrien, Ukraine, Jemen, Irak. Mit Frau Clinton wird es weiter geht wie bei Obama. Sehr traurig!!
    • Ruedi  Frauchiger aus Egg
      09.10.2016
      Nur, er ist schmierig bis über die Ohren. Auch wenn einige das in Miami anders sehen mögen. Etwas mehr Geschichtskenntnis würde Ihnen aber guttun. Sklaven, Plantage etc. war damals im Süden der USA üblich. Dem Hochgebiet der Republikaner. Ein bisschen viel Quatsch, den Sie erzählen.
    • Loris  Frey 09.10.2016
      Schmierenkampagne? Sagen wir es mal so. Es widerspiegelt die armselige, politische Elite, dass zurzeit die USA zu bieten haben. Hätten solche Kommentare Präsianwerter vor ein paar Jahren gemacht, wären sie innerhalb eines Tages schlicht und einfach eliminiert worden. Aber wie sagt man so schön.....jedem Land die Regierung die es verdient!
      Amerika war mal gross, heute ist es ein armseliges Land, dass sich nur noch über armselige Klagen und Anzeigen finanziell über Wasser halten kann.
    • Marcel  Stierli aus Mérida, México
      09.10.2016
      Herr Schmid, irgendwie scheint ihnen die Sonne nicht gut zu tun. Es ist Trump der Rassen und Frauen diskriminiert, der 6x Pleite ging, der auf dem Buckel der Geschädigten während der Inmobilienkrise Millionen machte und nicht müde wird jeden, der nicht gleich denkt wie er, aufs Übelste zu beleidigen. @Bozdag,,,Libyen waren die Europäer, allen voran die Franzosen und Engländer...Trump die Friedenstaube, echt jetzt?