Grüsel-Trump So kommt der Schmuddel ans Licht

Wie ein Heer von Rechercheuren belastendes Material über Donald Trump sucht – und es gezielt lanciert.

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Wann verkriecht sich Donald Trump (70) endlich hinter ­einem Baum? Jede erdenkliche Peinlichkeit seines Lebens wird derzeit publik.

•  Er hat 18 Jahre sein Einkommen nicht versteuert.
Seine Häuser baut er aus chinesischem statt US-Stahl.
• Er prahlt, er könne Frauen an die intimsten Stellen greifen, «weil ich ein Star bin».
• Der neuste Schmuddel: «Wie ein Tintenfisch» begrapsche Trump unbekannte Frauen. «Plötzlich waren seine Hände überall», so ein Opfer.

Noch am Sonntag betonte er im TV-Duell gegen Hillary Clinton (68), die demokratische Kandidatin fürs US-Präsidentenamt, er habe zwar abschätzig über Frauen gesprochen, sie aber nie misshandelt. «Als ich das sah, wollte ich den Bildschirm einschlagen», sagt Jessica Leeds (74). Trump habe ihr in der ersten Klasse ­eines Flugzeugs unter den Rock gegriffen.

Erzählt hat Leeds dies der «New York Times». Hinter der Publikation steht Clintons Wahlkampfteam, das auf Bergen von Schlamm sitzt. Gezielt füttert es die Medien damit.

Clinton gibt Millionen für «opposition research» aus, wie das Sammeln schmutziger Details im Fachjargon heisst. Rechercheure durchforsten Archive nach belastendem Material: Radiointerviews, Bildern, Videos.

Als Trump-Anhänger getarnt besuchen sie die Auftritte des republikanischen Kandidaten – und filmen alles. In der Hoffnung, Trump sage etwas, was sie später gegen ihn verwenden können.
Sie befragen Feinde und geprellte Geschäftspartner des Immobi­lien-Tycoons. Für besonders brisantes Material zahlen sie gutes Geld.

Dass Trump dem nichts entgegenhalten kann, erstaunt wenig. Clinton agiert diszipliniert, die republikanische Wahlkampfmaschine schwächelt. Sonst hätte bereits einer von Trumps 17 Parteirivalen in den Vorwahlen den Schmuddel aufgedeckt.

Clinton selbst ist ein offenes Buch. Niemand in der US-Politik wurde genauer durchleuchtet. Nur gerade die alten und bekannten Geschichten der Ex-Geliebten von Bill Clinton (70) kramt Trump hervor.
Anders Hillary Clinton. Genüsslich breitet ihr Team die Geschichte der Reporterin Natasha Stoynoff aus, die Trump gegen ihren Willen auf den Hals geküsst hatte. Oder von der Rezeptionistin Rachel Crooks (33), die von Trump auf den Mund geküsst wurde. Natürlich ungefragt.

Publiziert am 14.10.2016 | Aktualisiert am 20.10.2016
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10 Kommentare
  • Erich  Buetler aus Zamboanguita
    15.10.2016
    Bei Hillary gibt es nichts Neues zu erzaehlen, da sie ja genuegend durchleuchtet worden ist. Aber beim selbsternannten Strahlemann beginnt der Glanz mehr und mehr zu verblassen. Die Republikaner haetten ihren Kandidaten besser checken sollen. Selber schuld, dass jetzt gezielt eine Peinlichkeit nach der anderen ans Licht kommt. Erinnert mich an den „Saubermann“ Bill Cosby, der alles abgestritten hat. Heute steht er vor Gericht.
  • Gerhard  Marti , via Facebook 15.10.2016
    Das ist alles politisch vom bush clan inziniert. Wirft doch viele fragen ploetzlich soll trump alle missbraucht haben. Clinten ist korupt und ihre e-mail, das ist nicht besser.
  • Ewald  Rindlisbacher aus Grayland
    15.10.2016
    Jessica Leeds hat fuer die Clinton Foundation gearbeitet. Wenn da wirklich jemand denkt er haette es noetig der unter den Rock zu greifen. Ein mann in der Position kann all moegliche Photomodel Frauen haben, der braucht niemand unter den Rock zu greifen. Ich bin sicher der hat genug Frauen gehabt, und alle haben sich sehr willig bezahlen lassen. Hillary und eine grossen Teil der Politiker, die genau so korrupt sind wie die in der Schweiz, haben viel zu verlieren wenn Trump President wird.
    • Beat  Schenker aus Lugano
      15.10.2016
      Vielleicht haben Sie ja Recht, aber das mit der Telephonnummer und der Clinton Foundation scheint sehr fraglich. Die Quelle dieser Annahme stammt von "FOX NEWS", die haben sich inzwischen für das versehen Entschuldigt. Das einzige das sicher Scheint Jessica Leeds hat 5$ in die Wahlkasse von Hillary Clinton gestifftet.
  • Adrien  Lucas , via Facebook 14.10.2016
    Peinlich, nur noch peinlich! Tausende kommen täglich an Trumps Veranstanlungen, nur ein paar hundert für Hillary. Auch an den Social Media hat er um Lichtjahre die Nase vorn. Und Ihr wollt uns gläubig machen dass er schwächelt? Wegen unsinnigen Affären welche jahrzehnte alt sind? Echt peinlich!
  • Isabella  Kraus , via Facebook 14.10.2016
    Da kann man sich auch fragen was ist schlimmer, das Trump ohne zu fragen geküsst hat oder das Clinton ein Team beschäftigt um solche Sachen zu finden. Ob sie auch stimmen ist ein anderer Fall. Das Clinton Blut an den Händen hat ist erwiesen.
    • Markus  Schweizer 15.10.2016
      So so erwiesen also? Alles republikanische Propaganda Humbug. Aber Trump Anhänger sind zwar weiss aber sonst nicht die hellsten ;-)
    • Beat  Schenker aus Lugano
      15.10.2016
      Glauben Sie das die andere Seite etwas anderes macht?

      Abgesehen davon einer der immer wieder sagt er achte die Frauen wie kaum ein anderer, spricht nicht so über Frauen. Dabei denke ich gar nicht an die sexuelle Seite seiner Aussagen, sondern vor allem über Aussehen oder Inteligenz.