Frau Trump will «den Anstand zurückbringen» Verbietet Melania ihrem Donald Twitter?

Der US-Wahlkampf ist um eine absurde Episode reicher. Die Gattin des republikanischen Präsidentschaftskandidaten attackiert Cyber-Rüpel – wie Donald Trump einer ist.

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«Dumm», «verlogen», «lächerlich». Das sind noch die harmloseren Worte, mit denen Donald Trump (70) auf Twitter nach seinen Gegnern wirft. Politiker und Journalisten nennt er «geisteskrank», sie hätten «keine Eier». Frauen sind für ihn «Schlampen» oder «Fressmaschinen» (BLICK berichtete).

Explizit gegen solche Cyber-Rüpel sprach sich gestern Melania Trump (46) aus. «Unsere Kultur ist zu gemein und zu hart geworden», sagte das ehemalige Model und heutige Gattin des republikanischen Präsidentschaftskandidaten in Berwyn im Bundesstaat Pennsylvania. «Darunter leiden vor allem unsere Kinder.»

Frau Trump will «den Anstand zurückbringen»

Donald und Melania Trump am 18. Juli in Cleveland (Ohio, USA). play
Donald und Melania Trump am 18. Juli in Cleveland (Ohio, USA). Imago

Sollte sie First Lady werden, werde sie die tägliche Gewalt im Internet stoppen. «Und den Anstand zurück in unsere Kultur bringen.»

Es sei schrecklich, wenn Kinder auf dem Spielplatz gehänselt würden. «Absolut inakzeptabel» aber sei, wenn das im Internet geschehe. Dabei folgt sie doch ihrem Mann auf Twitter! 

Damit ist der US-Wahlkampf um eine absurde Note reicher. Vor wenigen Wochen erst bezeichnete Donald Trump eine ehemalige Miss Universe als «Miss Piggy», weil sie zu dick sei. «Widerlich» sei sie und «eine Betrügerin». Er dichtete ihr Sexvideos an, die gar nicht existieren.

Muss er sich zwischen Frau und Twitter entscheiden?

Kurz: Donald Trump ist einer dieser Cyber-Rüpel, gegen die seine Frau im Weissen Haus vorgehen will. Vielleicht sogar der aggressivste von allen. 281 Menschen und Dinge, die Trump auf Twitter wutentbrannt niedermachte, hat die Zeitung «New York Times» gezählt.

Die Vermutung liegt demnach nahe: Schafft es Trump ins Weisse Haus, muss er sich zwischen seinem Twitter-Konto und einer Frau entscheiden.

Und ausgerechnet auf Twitter machten sich viele über Melania Trumps Ironie lustig.

 

Publiziert am 04.11.2016 | Aktualisiert am 15.12.2016
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5 Kommentare
  • John  Fulton aus Lyss
    04.11.2016
    Die Presse verteidigt die Hohepriesterin des Linken-Establishments Hillary C. bis zum eigenen Untergang! Da fehlen einem die Worte!
    Mich würde es interessieren, wie die Medien ihren Seitenwechsel demnächst plausibel darstellen wollen? Ja, sie ist erledigt, auch wenn sie die Wahl noch gewinnen sollte. Die geleakten Emails kommen von den US Geheimdiensten, welche zu Teilen nun gegen die Korruption der Clinton Foundation vorgehen. Ein stiller Putsch, um die Republik zu retten. Und er läuft.
    • Peter  Montanari aus Rayong
      05.11.2016
      Bei Kommentaren wie dem Ihren, beschleicht mich ein Gefühl des Unbehagens, Herr Fulton. Und falls Ihr Favorit US-Präsident wird, wird mir Angst und Bange um die Zukunft.
  • -  -.- 04.11.2016
    Nur 281 an der Zahl? Da gibt es doch noch eine Menge mehr die ihr Fett noch nicht abbekommen haben aber es dringend benötigen würden.
  • rolf  sulzer 04.11.2016
    sich kurz vor der Wahl noch zähmen, das war schon immer ein Teil der Trump-Strategie - nur, vielleicht kommt dieses Vorhaben etwas zu spät.
  • Hans  Wittwer 04.11.2016
    Wie soll da Anstand zurück kommen, wenn dieser nie vorhanden war?