Er soll eine Reporterin hart angefasst haben: Trumps Wahlkampf-Manager verhaftet

WASHINGTON - Im Wahlkampf ums US-Präsidium sorgt ein Vorfall für grossen Wirbel. Donald Trumps Wahlkampfmanager Corey Lewandowski soll eine Reporterin verletzt haben. Er sagt aber: «Ich habe sie nie berührt.»

Trumps Wahlkampf-Manager verhaftet

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In Florida ist der Wahlkampfleiter des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump wegen mutmasslicher Körperverletzung festgenommen worden.

Corey Lewandowski wird vorgeworfen, während einer Veranstaltung Trumps eine Journalistin absichtlich und gegen deren Willen am Arm gepackt zu haben. Das steht in einem Bericht der Polizei der Stadt Jupiter.

Der 42-Jährige ist wieder entlassen worden, muss aber am 8. Mai vor Gericht erscheinen.

Der Vorfall soll sich am 8. März ereignet haben. Den Polizeiunterlagen zufolge handelt es sich bei der Journalistin um Michelle Fields, eine ehemaligen Reporterin des konservativen Nachrichtenportals Breitbart.

Nach einer Pressekonferenz von Trump wollte ihm Fields noch eine Frage stellen und folgte ihm durch den Saal. Die Journalistin wurde dabei nach eigener Darstellung von Lewandowski hart am Arm gepackt und gestoppt. Sie soll eine Quetschung davongetragen haben. Zum Beweis fotografierte sie ihre blauen Flecken.

Ein Video zeigt, wie Fields neben Trump geht und dann von Lewandowski am Arm gegriffen und nach hinten gezogen wird.

Der Vorwurf lautet auf leichte Körperverletzung, was mit bis zu einem Jahr Gefängnis oder einer Geldstrafe von 1000 Dollar geahndet werden kann.

Lewandowski bestreitet, gegen die Journalistin tätlich geworden zu sein. Er schreibt auf Twitter: «Sie sind total verrückt. Ich habe Sie nie berührt. Fakt ist, dass ich Sie niemals getroffen habe.»

Auch Trumps Wahlkampfstab behauptet, Lewandowski sei absolut unschuldig. Für Trump ist eine Entlassung seines Mitarbeiters kein Thema, solange keine Schuld bewiesen sei. (gf)

Publiziert am 30.03.2016 | Aktualisiert am 22.06.2016
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Wahlveranstaltung Trump-Gegener verprügelt und verhaftet

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2 Kommentare
  • Andreas  Schlegel aus SE Asia
    30.03.2016
    Ursprünglich hat die Dame behauptet, sie wäre zu Boden gestossen worden - Ups... Nachdem bekannt wurde, dass die Szene auf Video aufgenommen worden war, wars dann bloss noch ein "hartes Anfassen".
    Ich wünsche der Dame viel Spass beim Beweisen, dass die Bläueln von diesem "Vorfall" her stammen.
  • Andreas  Schlegel aus SE Asia
    30.03.2016
    Die Dame hat Herrn Trump nach dem Verlassen einer Pressekonferenz weiterhin bestürmt und ihn auch freimütig angefasst - mutig. Der Mann steht unter permanentem Personenschutz und sein Leben wird offenkundig bedroht. Herr Lewandowsky hat sie daraufhin am Handgelenk von Herrn Trump weggezogen.
    Unglaublich, dass sowas ernsthaft zu einer Klage reichen kann.