Entscheidung der Wahlmänner Gibts für Trump am Montag eine böse Überraschung?

Am Montag wird das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl offiziell: Dann werden die Wahlmänner des Electoral College für Trump Stimmen – oder auch nicht.

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Hat Hillary Clinton noch eine Chance gegen den «President-elect» Donald Trump? imago stock&people

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Die US-Bürger wählen ihren Präsidenten nur indirekt. Ausschlaggebend ist ein Gremium von Wahlmännern und -frauen. Diese werden am Montag im sogenannten Electoral College die Stimmabgabe geben. Würde alles wie immer laufen, hiesse der Gewinner klar: Donald Trump.

Die Präsidenten-Wahl war aber alles andere als normal. Die Demokratin Hillary Clinton erreichte rund 2,8 Millionen mehr Stimmen als ihr Kontrahent Trump. Weil sie aber in vielen Bundesstaaten knapp weniger als Trump hatte, gewann der Republikaner schliesslich eine Mehrheit der Wahlmänner.

Treulose Elektoren könnten umschwenken

Diese sind aber nicht in allem Bundesstaat an die Entscheidung der Bevölkerung gebunden. In der Geschichte gab es jedoch den einen oder anderen Fall, in dem ein Wahlmann anders wählte, als die Mehrheit seines Bundesstaates. Heissen tun sie Faithless Electors, oder auf deutsch: Treulose/unzuverlässige Elektoren.

Auf diese hoffen Anhänger von Hillary Clinton. Aus gutem Grund, wie die Demokraten sagen: Ihrer Meinung nach sollen russische Hacker die US-Wahl beeinflusst haben. Noch-Präsident Obama drohte Russland gar einen nicht näher bezeichneten Gegenschlag an.

Um doch noch Präsidentin werden zu könnten, müssten 37 Wahlmänner umschwenken. Politologen, etwa der Harvard-Professors Larry Lessig, schätzen jedoch mit höchstens 20 Abweichungen. Die Nachrichten-Agentur AP versuchte alle 538 Wahlmänner zu erreichen – nur ein republikanischer Elektor kündigte an, dass er nicht für Trump votieren werde. (pma)

Publiziert am 17.12.2016 | Aktualisiert am 30.12.2016
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31 Kommentare
  • Annemarie   Setz 18.12.2016
    Lasst doch diesen Trump ohne politische Erfahrung aber mit einem superreichen Millionärsteam machen. Es wird sich weisen, wozu er fähig ist, oder wozu ihn seine Adlaten animieren. Ihn mit dem Bhervorragenden Präsidenten Kennedy zu vergleichen ist eine Frechheit.Bin gespannt, was er zum Beispiel für den Klimaschutz tut, wahrscheinlich weniger denn nichts. Die verschwenderische Seite der Amerikaner wird es ihm danken.
  • rolf  sulzer 18.12.2016
    Dass das elektronisch Stimmabgabe- und Zählsystem zu einer weltweiten Kriese führen könnte, beweist, dass die USA, bei den kommende Wahlen wieder auf das "altbewährte" nicht hackbare Lochkartensystem zurückgreifen muss. So werden auch wir demnächst wieder neue Poststellen einführen und unsere Rechnungen am Schalter unhackbar am Schalter in bar einzahlen.
  • Ronald  Schmid aus Miami
    18.12.2016
    Die Electors sind zwar ein Teil des Electoral Systems. Nur aber sind Sie ohne eine offene Wahl, nicht sehr demokratisch ausgewaehlt. Man weiss leider wenig oder nichts ueber Sie. Daher im Zweifelsfall sollten Sie nur im Schlimmsten Fall eingreifen. Das Electoral System ist das eine, aber, dass man nicht weiss wer die alle sind ist gefaehrlich.
  • Enri  Co 17.12.2016
    Ist ja fast wie in der Schweiz: Das Volk darf zwar brav Kreuzchen machen, aber das heisst nicht, dass der Wille der Mehrheit akzeptiert werden muss.
    • Nicolas  Hunziker 17.12.2016
      Würde der Wille der Mehrheit zählen, wäre Trump nicht Präsident!
  • Ines Maria  Giezendanner aus Viganello
    17.12.2016
    Lassen wir die Amis doch einfach machen, ob Trump ein Erfolg wird oder eine Pleite, wird sich ja in den nächsten Monaten zeigen. So oder so hat Amerika, wie jedes andere Land auch, die Regierung, die das Land verdient. Wenn die Amerikaner weniger Kriege anzetteln mit Trump als mit den bisherigen Regierungen, ist für die Welt schon viel gewonnen.