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A Change is Gonna Come – Sam Cooke. Ein ganz grosser Klassiker, quasi die Hymne der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Dieser Song muss einfach an erster Stelle kommen.
I put a spell on you – Screamin Jay Hawkins. Wie weiland Screamin Jay Hawkins hat auch Obama die Menschen verzaubert. Auch rhetorisch sind beide wirklich grosse Klasse, allerdings gibt sich Obama in seiner Wortwahl vielleicht etwas differenzierter.
The times they are a changing – Bob Dylan. Kaum einer hat das Wort «Change» je grösser in Songform verpackt als Bob Dylan.
Wind of change – The Scorpions. Die Scorpions haben es immerhin versucht. Bösartigerweise sei hinzugefügt, dass das Wort «Wind» auf Englisch auch gerne als Umschreibung für Blähungserleichterungen gebraucht wird. Wir wünschen Obama aber von ganzem Herzen, dass sein Change mehr als nur ein Furz sein wird.
Born in the USA – Bruce Springsteen. Wenn es um die (kritische) Auseinandersetzung mit amerikanischem Patriotismus geht, kommt man um den Boss einfach nicht herum.
Youre in the army now – Bolland & Bolland.
Als Präsident ist Barack Obama ja Oberbefehlshaber der Streitkräfte und damit nolens volens «in the army». Und an das Original kommen Status Quo einfach nie ran. Zudem will Obama ja explizit nichts mit dem status quo zu tun haben, darum also Bolland & Bolland.
Talking about a revolution – Tracy Chapman. Wenn es um Menschen geht, die nur mit ihrer Stimme und einer Vision von Veränderung Massen zu andächtigem Schweigen bringen können, dann darf Tracy Chapman nicht fehlen.
Barbara Ann – The Beach Boys. Dieses Lied verdankt seine Aufnahme in diesen illustren Kreis einer Aussage John McCains, der, auf die Frage, was man denn mit dem Iran machen soll, antwortete: «Sie kennen doch die Beach Boys? Bomb bomb bomb Iran!» Seien wir froh, dass die Unschuld der Beach Boys bewahrt worden ist.
My Michelle – Guns n Roses. Wenn sogar Axl Rose sagt, man dürfe nie die Hoffnung aufgeben, müsse einfach daran glauben und der Song dann auch noch «My Michelle» heisst...
The revolution will not be televised – Gil Scott Heron. Die Wahl eines schwarzen Präsidenten kann man durchaus als kleine Revolution betrachten und wäre noch vor wenigen Jahren völlig undenkbar gewesen. Aber wenn mich nicht alles täuscht, hat auch das Fernsehen ein ganz klein wenig darüber berichtet…
Präsident Obama fühlt sich zwar mit einem Mikrophon in der Hand auf einer Bühne und vor einem Riesenpublikum durchaus wohl, aber wir lassen an dieser Stelle trotzdem andere für ihn singen.- Reuters