Das meint BLICK zu Donalds Sieg und Hillarys Schlappe Jetzt wird Donald Trump wohl Präsident

Die Rostgürtel-Strategie von Donald Trump geht auf – das ist ein Alarmzeichen für Hillary Clinton. Ein Kommentar.

Donald Trump: Der milliardenschwere Baulöwe spielt gekonnt mit den Ängsten der Globalisierungsverlierer. play
Es sieht gut aus für ihn: Donald Trump. AP Photo

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Peter Hossli, USA-Kenner. play
Peter Hossli, USA-Kenner. Shane Wilkinson

Donald Trump (69) ist gestern Nacht dem Weissen Haus einen grossen Schritt näher gekommen.

Weil er in Michigan die republikanischen Vorwahlen klar gewonnen hat. Und vor allem, weil Hillary Clinton (68) bei den Demokraten hauchdünn Bernie Sanders (74) unterlegen ist.

Trump beweist: er kann im Mittleren Westen gewinnen, er kommt im industriellen Rostgürtel Amerikas an. Am Wahltag im November will er in den Bundesstaaten rund um die grossen Seen triumphieren. Dann – so die Strategie des Tycoons aus New York – wird er Präsident.

Trumps Plan hat gute Chancen auf Erfolg. Gerade weil Clinton im Rostgürtel schwächelt. Weil die weissen Männer eher Trump oder Sanders vertrauen. Zwei weissen Männern, welche die Globalisierung anprangern und den freien Handel verantwortlich machen für die verschwundenen Industrie-Jobs in Amerika. 

Für Clinton ist Michigan ein Schock.

Trotz Niederlage dürfte sie ihre Partei zwar im November in die Wahlen führen. Sanders wird sie nicht mehr überholen.

Aber, das zeigte die vergangene Nacht, sie ist anfällig. Die Wähler siedeln sie dort an, wo kein amerikanischer Kandidat sein will – mitten im Establishment.

Sie mobilisiert weit weniger demokratische Stammwähler, als es Trump auf Seiten der Republikaner tut. Mit ihrer Botschaft der Vernunft begeistert sie nicht.

Und Clinton redet an jenen Wählern vorbei, die dieses Jahr die Wahl entscheiden werden: frustrierte weisse Männer, die um ihren Job bangen. 

Die gehen in Scharen zu Donald Trump.

Es mag erschrecken und es ist noch reichlich früh für solche Prognosen – aber nach den Vorwahlen in Michigan scheint ein Präsident Trump immer wahrscheinlicher.

Publiziert am 09.03.2016 | Aktualisiert am 10.03.2016
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Vorwahlen zur US-Präsidentschaft Trump siegt bei den Büezern, Clinton und Sanders müssen teilen

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25 Kommentare
  • Martin  Huber 10.03.2016
    Jeb Bush wäre gut gewesen. Jetzt John Kasich!! Ich kann am Samstag in Ohio stimmen!
  • Aus  Luzern 09.03.2016
    Wenn Herr Trump Präsident von Amerika wird, sehe ich dort keine Hoffnungen mehr:)

    Good luck USA
  • max  gerster 09.03.2016
    Unglaublich, dass es in so einem grossen Land nicht einen gescheiten Kandidaten gibt, der dem Volk und dem Land zur Verfügung steht. Es darf doch nicht sein, das nur das Geld regiert.
  • Rince  Wind 09.03.2016
    Das die Amerikaner dumm sind weis man ja, aber das sie so dumm sein könnten einen Donald Trump zu wählen......
  • roman  meyer 09.03.2016
    Nein die weissen frustrierten Männer werden diese Wahl nicht entscheiden. Warum? weil es zuwenig sind. Der Anteil an weissen Männern ist ca 30 Prozent in den USA. Die Latinos, die Frauen und die Schwarzen werden diese Wahl entscheiden, und für keine dieser Bevölkerungsgruppen ist Trump wählbar.