Das Internet tobt Wieso kuschelt Hillary mit Bush?

Dieses Foto geht um die Welt: An der Beerdigung der ehemaligen First Lady Nancy Reagan umarmen sich der ehemalige US-Präsident George W.Bush und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wie alte Freunde - trotz ihrer politischen Konflikte.

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So wurden George Bush und Hillary Clinton an der Beerdigung von Nancy Reagan gesehen. Twitter

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Ein Foto sorgt mitten im Wahlkampf um das US-Präsidentschaftsamt für Aufruhr. Es zeigt den ehemaligen Präsidenten George W. Bush, der seinen Arm innig um die Schulter der Präsidenschaftskandidatin Hillary Clinton legt. Seine Wange ruht zärtlich an der Stirn der herzhaft lachenden Clinton. So wurden die zwei an der Beerdigung von Nancy Reagan (†94) gesichtet. Die Witwe des ehemaligen Präsidenten Ronald Reagan verstarb Anfangs März in Los Angeles.

Shitstorm kurz vor der Beerdigung

Bereits wenige Tage später löste Clintons Aussage bezüglich dem mutmasslichen Engagement der Reagans für Aids und HIV-Kranke einen Shitstorm aus. In Realität hatte der Präsident und seine First Lady nämlich die HIV-Diskussion jahrelang unter der Decke gehalten und sich über die Infizierten lustig gemacht. Entsprechend stand Clintons Auftritt auf der Beerdigung unter einem schlechten Stern. 

Der Republikaner Bush und die demokratische Präsidentschaftskandidatin Clinton haben eine lange gemeinsame Vergangenheit, die bereits vor Clintons Einzug in den Polit-Zirkus begann. Ehemann Bill Clinton gewann 1992 die Wahl zum Präsidenten gegen Bushs Vater. Acht Jahre später gewann jedoch sein Sohn gegen Clintons Vize Al Gore. 

Die Reaktionen sind mannigfaltig

Unterstützer von Clinton sehen es als Beweis, dass sie auch über die Parteilinien hinweg arbeiten kann. Die Kritiker unterstellten ihr jedoch «Showbusiness» und zeigten sich verärgert über die Verbindung zu Bush. 

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Wichtige Wahl heute Abend

Nun ist Hillary Clinton am Zug. Heute wird in Amerika in den fünf Staaten Florida, North Carolina, Illinois, Ohio und Missouri gewählt. Es ist das erste Datum, bei dem der Gewinner alle Abgeordneten für die Vorwahlen für sich beanspruchen kann. (kra)

Publiziert am 15.03.2016 | Aktualisiert am 16.03.2016
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1 Kommentare
  • Ewald  Rindlisbacher aus Grayland
    16.03.2016
    Die Medien tun immer so als waere hier in den USA eine Hasserei unter den Politiker. Es wird hart um die Meinung politisiert, aber man kommt untereinander aus und ist sehr zivil. Viele Laender koennten etwas lernen davon !!!