Clintons emotionale Abschiedsrede «Es tut weh. Und es wird noch lange wehtun»

In einer emotionalen Rede hat sich Hillary Clinton von ihrem Wahlkampf-Team verabschiedet.

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«Dies schmerzt und das wird es für lange Zeit», sagte Clinton im Hotel «New Yorker» in Manhattan. Es gehe nicht um sie, sondern um das Land. Amerika sei tiefer gespalten, als sie selbst angenommen habe.

«Donald Trump wird unser Präsident sein. Wir müssen das Resultat akzeptieren. Wir müssen ihn mit Offenheit begegnen und ihm eine Chance geben, das Land zu führen.» Eine friedliche Übergabe der Macht werde nicht nur akzeptiert, sondern sogar zelebriert.

Angesichts einer tief geteilten Gesellschaft sei es nun geboten, zusammenzustehen, sagte Clinton. Man müsse gemeinsam klar machen, dass der amerikanische Traum gross genug für jedermann sei. «Unsere Verantwortung als Bürger liegt darin, an einem besseren Amerika mitzuarbeiten«, sagte Clinton.

«Hört nie auf, daran zu glauben, dass der Kampf für das, was richtig ist, den Aufwand wert ist», rief Clinton ihrem Wahlkampfteam zu. Sie lobte den Fleiss der Wahlhelfer und bedankte sich bei den Spendern.

«Wir haben die Glasdecke nicht zertrümmern können», sagte sie mit Blick auf ihr Ziel, erste Präsidentin der USA zu werden. «An alle Mädchen, die meine Rede verfolgen: Zweifelt nie daran, dass auch ihr wertvoll seid, dass auch ihr Chancen verdient, um eure eigenen Träume zu verwirklichen. Irgendwann wird es jemand tun, hoffentlich früher als später.»

So einfach können Hacker Wahlmaschinen manipulierenMan solle nie aufhören, für etwas zu kämpfen, an das man glaube. «Lasst den Mut nicht sinken, es gibt noch so viel zu tun», sagte Clinton in ihrer sehr emotionalen Rede. Sie wurde von ihren Anhängern mit tosendem Beifall verabschiedet. Ex-Präsident Bill Clinton hatte Mühe, seine Tränen zurückzuhalten. (SDA/bih)

Publiziert am 09.11.2016 | Aktualisiert am 04.01.2017
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26 Kommentare
  • Michael  Koch 10.11.2016
    In USA ist es Trump, in Frankreich LePen, in Deutschland die AfD, sie alle gewinnen Stimmen und Anhänger, weil sich das Volk im Stich gelassen fühlt. Ängste und Sorgen werden nicht wahrgenommen von einigen abgehobenen Politikern/Parteien, selbst jetzt schiesst man immer noch blind mit Populismus- und Rassismusvorwürfen gegen alles was nicht ganz links steht, anstatt einfach mal zuzuhören was das Volk beschäftigt. Andernfalls war dies erst der Anfang und noch lange nicht das Ende!
  • Kurt  Stauffer aus George
    10.11.2016
    Es war keine Wahl Trump gegen Clinton,sondern MANN gegen FRAU!Währe Clinton ein Mann hätte er die Wahlen mit Sicherheit gewonnen!Amerikas Männer lieben nicht zu viel Frau in der Politik,dieser Trent ist auch in der Schweiz zu beobachten!!
  • Dirk  Schwab 10.11.2016
    Sehr schade. Nicht für Frau Clinton sondern für die Demokraten. Ich glaube, mit Bernie Sanders hätten die Demokraten gewonnen. Aber das Volk hat gewählt und jeder muss es akzeptieren. Das nennt man Demokratie. Die Minderheit muss die Mehrheitsentscheid akzeptierern. Auch wenn es mir ein wenig Angst macht. Die Kriegsmaschinerie Amerika lässt wieder grüssen.
    • Lorenz  Hügli 10.11.2016
      "Die Minderheit muss die Mehrheitsentscheid akzeptieren."
      Wenn es doch so klar wäre! Denn die Merheit der Wählenden hat Frau Clinten gewählt aber die (absolute) Merheit der den Staaten verpflichteten Wahlmänner muss Donald Trump wählen.
      P.S, Würde in der Schweiz so gewählt, wäre niemand gewählt, die Wahl müsste wiederholt werden.
  • Alfredo  Ponte 10.11.2016
    Trump hat gewonnen weil die Welt für viele in Amerika zu kompliziert geworden ist. Wer das Prinzip one man - one vote als Basis der Demokratie verlangt, muss akzeptieren, dass Populisten und Demagogen Einfluss erhalten. Es ist am sog. Establishment dafür zu sorgen, dass ihre Aktionen verstanden werden. Demokratie ist die Kraft des Argumentes und der entsprechenden Handlung. My word is my bond - muss die Devise sein. Ansonsten gewinnen die Trumps, Blocher, le Pens dieser Welt.
  • Michael  Egger aus Hochfelden
    10.11.2016
    Hilary hätte in der Wahlnacht Ihre Niederlage vor Ihren Anhängern eingestehen müssen. Zudem diesen für Ihren unermüdlichen Einsatz persönlich und in der Wahlnacht den Dank aussprechen. Hat Sie aber nicht getan. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an den denkwürdigen Auftritt von John Mc Cain vor 8 Jahren. Genauso geht es. Hilary hat auch hier versagt.