Chelsea Clinton und Ivanka Trump sind beste Freundinnen Müssen sie ihre Freundschaft für die Eltern opfern?

Chelsea Clinton und Ivanka Trump sind beste Freundinnen. Hält die Freundschaft auch, wenn es jetzt zum direkten Duell ihrer Eltern im US-Wahlkampf kommt?

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Ab jetzt heisst es Donald Trump gegen Hillary Clinton! Nach dem Super Tuesday ist so gut wie klar, dass die Republikaner den Milliardär und die Demokraten die ehemalige Aussenministerin ins Rennen um das US-Präsidentenamt schicken werden. 

Sicher ist auch: Es wird ein harter Wahlkampf, bei dem sich die Kandidaten nichts schenken werden. Die beiden sind sich spinnefeind und haben sich in der Vergangenheit immer wieder mit Beleidigungen («ungeheuerlicher Typ!», «schreckliche Frau») eingedeckt. 

2014 Glamour Women Of The Year Awards play
Ivanka Trump (links) mit Chelsea Clinton an einer Vernastaltung der Zeitschrift «Glamour».  FilmMagic

Anders sieht es indessen beim Nachwuchs aus. Chelsea Clinton (35) und Ivanka Trump (34) verbindet seit Jahren eine ebenso spezielle wie tiefe Freundschaft. Sie treffen sich auf Veranstaltungen und gehen oft miteinander essen. 

Doch hält diese Verbindung auch noch, wenn es jetzt zum direkten Duell der Eltern kommt? Zumal erwartet wird, dass Ivanka ihrem Vater und Chelsea ihrer Mutter im Wahlkampf zur Seite stehen.

Bereits Ende des vergangenen Jahres, so berichten Vertraute, sei es zu einem kurzen, aber heftigen Zerwürfnis der beiden gekommen. Nachdem Donald Trump Hillary Clinton als «Lügnerin» bezeichnet hatte, habe vorübergehend Funkstille zwischen Chelsea und Ivanka geherrscht.

Ivanka Trump play
Ivanka Trump an einer Wahlkampfveranstaltung ihres Vaters.  AP

Doch offenbar konnten sich die beiden wieder zusammenraufen. Dem Magazin «People» erklärte Chelsea kürzlich, sie hätte nie eine Beziehung zu «Mr. Trump» gehabt, sondern immer nur zu Ivanka. «Und natürlich bin überzeugt, dass Freundschaft wichtiger als Politik ist.»

Die 34-Jährige betonte zudem, dass ihre Freundschaft mit Ivanka eine «separate Angelegenheit» sei und nichts mit der politischen Auseinandersetzung ihrer Eltern zu tun habe. «Ich würde ein Person nie dafür verantwortlich machen, was ihre Eltern oder andere Verwandte sagen oder tun», sagte Chelsea. «Für mich ist Ivanka einfach Ivanka». 

DEM 2016 Clinton play
Chelsea Clinton an einer Wahlkampfveranstaltung ihrer Mutter.  AP

Auch die «Washington Post»-Journalistin Emily Heil betonte die grosse Verbundenheit von Chelsea und Ivanka, als sie von CNN um eine Analyse der Beziehung der Politiker-Töchter gebeten wurde. «Es gibt so vieles, was Ivanka und Chelsea aneinander verstehen», sagte Heil. «Wenn überhaupt irgendwer begreift, was Chelsea durchgemacht hat, dann ist es Ivanka.»

In der Tat gibt es zahlreiche Parallelen im Leben der Freundinnen. Beide wissen, wie es ist, im gleissenden Licht der Öffentlichkeit zu stehen. Beide mussten schon als Teenager üble Schlagzeilen über ihre Eltern verdauen. Beide sind liebende Mütter, denen das Wohl ihrer Kinder mehr als alles andere am Herzen liegt. Und beide sind derzeit wieder schwanger. 

Ivanka Trump und Jared Kushner bei einer Wahlkampfrede von Donald Trump im Verizon Wireless Center play
Ivanka Trump mit ihrem Ehemann Jared Kushner. Imago

Dem Vernehmen nach sollen sich Chelsea und Ivanka für die Zeit nach der Geburt bereits zum Spielen mit ihren Kindern verabredet haben. Allerdings erst, wenn der Wahlkampf ihrer Eltern vorbei ist.  

Publiziert am 02.03.2016 | Aktualisiert am 11.03.2016
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6 Kommentare
  • Peter  Schweizer 03.03.2016
    Go Trump. Immerhin währst du ein ehrlicher Präsident, das ist auch das was die Welt braucht.
    • Hans  Fehr 03.03.2016
      Ist ja klar, dass dem gemeinen Blick-Leser Trump gefällt. Der politisiert ja auch auf SVP-Niveau. Leute wie Sie schaffen es noch, in der Schweiz und den USA, uns in den Abgrund zu wählen. Ich kann nur inständig auf eine zweite Epoche der Aufklärung hoffen ...
  • Ewald  Rindlisbacher aus Grayland
    02.03.2016
    Hier in den USA wird hart gespielt bei den Wahlen, das heisst aber nicht dass man nicht auskommt privat. Man hat verschiedene Ansichten was Politik anbelangt aber man ist anstaendig sich gegenueber im Privaten. Bill Clinton und H und W Busch sind gute Freunde und machen viele Sachen zusammen z.T. mit alt President Carter. Die Medion tun immer so als waeren die richtige Feinde. Es geht um den maechtigsten Job auf der Welt und da muss man etwas ertragen koennen.
  • Hans  Scheidegger 02.03.2016
    Eine aufrichtige Freundschaft basiert auf gegenseitiger Sympathie und Achtung. Es wäre ja ein Armutszeugnis, wenn diese freundschaftliche Beziehung zwischen den beiden erwachsenen Ivanka und Chelsea nur wegen dem Wahlkampf in die Brüche gehen würde. Dieser ist ja in einigen Monaten vorbei. Ich bin überzeugt, dass diese Freundschaft, geprägt durch gegenseitiges Vertrauen, nicht zerbrechen wird, egal wie hart und z.T. auch schmutzig die politische Auseinandersetzung der Eltern geführt werden wird.
  • Ernst  Dittmar aus Adliswil
    02.03.2016
    Das Beste, was diese Töchter tun könnten, wäre eine eigene Kampagne: "Wählt keinen von denen!"
  • Philipp  Bloecker 02.03.2016
    Na wenn hier von der Redaktion nach Vonn und Gut nicht gleich die nächste Feindschaft erklärt wird. Aber den Mädels dann bescheidsagen.